AU PAiR

1. Kann ich Kontakt zu ehemaligen Teilnehmerinnen aufnehmen?
 
2. Wird das Kindergeld während meines Au Pair Aufenthaltes weiter gezahlt?
 
3. Leben andere Au Pairs in meiner Nähe?
 
4. Ich kenne schon eine Gastfamilie, kann ich über AIFS deren Au Pair werden?
 
5. Ist ein kürzerer Aufenthalt als 12 Monate möglich?
 
6. Wie stehen meine Chancen auf Platzierung und wie kann ich sie verbessern?
 
7. Was erwartet mich beim persönlichen Interview und wie gut muss mein Englisch sein?
 
8. Ich habe noch keinen gültigen Führerschein. Kann ich mich trotzdem bewerben?
 
9. In welche Region der USA werden die Au Pairs vermittelt und kann ich mir eine Region aussuchen?
 


1. Kann ich Kontakt zu ehemaligen Teilnehmerinnen aufnehmen?
Ja, besuche unser Online-Forum unter forum.aifs.de.
 
2. Wird das Kindergeld während meines Au Pair Aufenthaltes weiter gezahlt?
Während des Au Pair-Aufenthaltes wird in der Regel kein Kindergeld an die Eltern des Au Pairs gezahlt. Au Pairs/EduCares müssen nicht ausschließlich Sprachkurse in den USA belegen (wie es von der Kindergeldkasse gefordert ist), sondern haben die Wahl aus verschiedenen Kursarten. Sollten deine Eltern oder du trotzdem einen Nachweis über dein Au Pair Jahr und dessen Inhalte benötigen, stellt AIFS in Bonn auf Anfrage eine Teilnahmebestätigung aus, die u. a. deine Taschengeldzahlung und die vom Programm geforderten Wochenstunden deiner Weiterbildung bestätigt (10h/Woche inklusive der Vor- und Nachbereitungszeit). Bitte fordere diese Teilnahmebestätigung unter aupair@aifs.de an. Nach deiner Platzierung mit einer Gastfamilie erhältst du eine Teilnahmebestätigung automatisch zusammen mit deinem AIFS-T-Shirt! Ein Versuch das Kindergeld zu beantragen, auch nachträglich, lohnt sich aber immer, wenn du mehr Weiterbildungskurse, als für dein Au Pair Programm gefordert, belegt hast: dafür kannst du dir in den USA von deiner Bildungseinrichtung oder deiner Kursleitung einen Beleg über die tatsächlich absolvierten Stunden einen Beleg ausstellen lassen und bei der Kindergeldkasse einreichen.
 
3. Leben andere Au Pairs in meiner Nähe?
Ja, immer! Unsere Teilnehmerinnen werden ausschließlich in Clustern (regionalen Gruppen) untergebracht. Jeder Cluster wird von einem Community Counsellor betreut. Es gibt über 165 Cluster in fast allen Staaten der USA.
Dadurch kannst du leicht neue Freundschaften knüpfen, Erfahrungen austauschen und gemeinsame Freizeitaktivitäten unternehmen.
 
4. Ich kenne schon eine Gastfamilie, kann ich über AIFS deren Au Pair werden?
Ja, allerdings müssen sich du und deine Gastfamilie bei AIFS anmelden. Rufe uns in Bonn an, wir helfen dir gerne weiter.
 
5. Ist ein kürzerer Aufenthalt als 12 Monate möglich?
Leider nein, aber bedenke bitte: du beginnst in den USA einen neuen Lebensabschnitt. Du brauchst Zeit, um dich einzugewöhnen, deine Gastfamilie näher kennen zu lernen und den American Way of Life voll auszukosten. Aus der Praxis wissen wir, dass für die meisten Teilnehmerinnen das Jahr viel zu schnell vorbeigeht.
Allerdings kannst du, wenn du mindestens 18 Jahre alt bist, im Rahmen des CAMP AMERICA-Programmes einen Sommer lang in einem amerikanischen Feriencamp Kinder betreuen ("Camp Counsellor") oder als Aushilfe ("Campower") arbeiten. Dieses Programm steht übrigens auch jungen Männern offen.
 
6. Wie stehen meine Chancen auf Platzierung und wie kann ich sie verbessern?
Grundsätzlich sind die Vermittlungschancen sehr gut, die Nachfrage in den USA wächst. Im letzten Jahr konnten wir den Großteil der Bewerberinnen erfolgreich vermitteln. Erfahrungen in der Kinderbetreuung sind das A und O einer Bewerbung.

Vor allem Erfahrung mit Kindern unter zwei Jahren ist ein Pluspunkt! Mind. 200 Stunden Kinderbetreuung klingen nach viel, lassen sich aber durch ein Praktikum in einem Kindergarten oder durch regelmässiges Babysitten schnell sammeln. Diese Erfahrungen sind nicht nur für Gasteltern wichtig, sondern auch für dich: die Kinder werden den größten Teil deiner Zeit beanspruchen und durch regelmässige Kinderbetreuung kannst du dir bewusst machen, was eine Tätigkeit als Au pair bedeutet. Übrigens: je aktueller und regelmäßiger deine Erfahrungen sind, desto besser.
 
7. Was erwartet mich beim persönlichen Interview und wie gut muss mein Englisch sein?
Sowohl Gastfamilie als auch Teilnehmerin werden von uns sorgfältig auf ihre Eignung hin geprüft. Deshalb gehört ein persönliches Gespräch unter vier Augen immer dazu. Erst dadurch können wir uns ein genaues Bild von dir machen und dich entsprechend gut beraten und vermitteln. Um sicherzustellen, dass dein englischer Grundwortschatz ausreichend vorhanden ist, läuft rund ein Drittel des Gespräches auf Englisch ab. Grundsätzlich richten wir uns dabei nicht nach deinen Schulnoten, sondern es ist wichtig, dass du mit deinen Englischkenntnissen ein Alltagsgespräch führen kannst. Logisch, dass du beim Interview nervös bist und gerade zu Beginn noch kein perfektes Englisch sprichst. Das erwarten wir auch nicht!
So kannst du dein Englisch verbessern: verabrede dich mit anderen Teilnehmerinnen in unserem Forum, lies englische Bücher oder schaue dir deine Lieblingsfilme im Original an.
 
8. Ich habe noch keinen gültigen Führerschein. Kann ich mich trotzdem bewerben?
Ja, du kannst uns deine Kurzbewerbung trotzdem schicken (online)! Allerdings musst du vor dem persönlichen Interview die theoretische und praktische Führerscheinprüfung bestanden haben. Zudem benötigst du kurz vor Reiseantritt zusätzlich einen internationalen Führerschein. Das Autofahren gehört in den USA zum Alltag, versuche daher schon vor deiner Ausreise möglichst viel Fahrpraxis zu sammeln!
 
9. In welche Region der USA werden die Au Pairs vermittelt und kann ich mir eine Region aussuchen?
Die meisten Au Pairs werden in den Nordosten der USA vermittelt (ca. 80%). In die südlichen Bundesstaaten werden ca. 13 % aller Au Pairs vermittelt. In die westlichen Staaten kommen etwa 7 % aller Au pairs.
Prinzipiell hast du die Möglichkeit bei deinem Interviewgespräch regionale Präferenzen anzugeben. Wir werden uns bei der Suche nach einer Gastfamilie bemühen, deinen Wunsch zu berücksichtigen, können ihn allerdings nicht garantieren.
Doch letztlich ist der Erfolg des Jahres unabhängig von der Gegend, in der du es verbringst. Viel wichtiger ist es, die richtigen Menschen zu treffen. Deshalb sollten bei der Auswahl deiner Gastfamilie persönliche Aspekte wie Erfahrungen, Eigenschaften und gemeinsame Interessen im Vordergrund stehen.