Auslandsaufenthalt auf Bali - zwischen Strand und Tempelanlage

Sei für eine Zeit dort zu Hause, wo andere Urlaub machen. Komm mit uns nach Bali! Bali ist die westlichste der kleinen Sundainseln. Ihre Nachbarinseln sind Java und Lombok. Auf Bali erwarten dich eine wunderbare Kultur und traumhafte Landschaft. Bali ist die einzige hinduistische Insel Indonesiens - umso größer ihre dementsprechende kulturelle Ausrichtung. Hier findest du viele wunderbare Tempel. Auf Bali feiern die Hindus jeden ihrer Feiertage gemeinsam auf den Straßen – und das 100 Mal im Jahr. Lerne die Kultur kennen und werde ein Teil von ihr.

Auslandsaufenthalt auf Bali klingt toll? Hier gibt’s spannendes Hintergrundwissen und hilfreiche Tipps

  • Regenzeit: Zwischen November und April regnet es auf Bali mehr als sonst. Das heißt aber nicht, wie von vielen befürchtet, dass es dauerhaft plätschert. Vielmehr kommt es meist einmal pro Tag zu einem Regenschauer von maximal ein bis zwei Stunden. Die Schauer sind aber eher erfrischend und ein tolles Erlebnis, wenn du dich in der Zeit in einer gemütlichen Laube einer „Balé Bengong“ aufhältst.
  • Achtung vor Affen! In den vielen Tempeln leben häufig Affenherden, die gerne Sonnenbrillen und Schmuck klauen.
  • Der Wassertempel Pura Tirta Empul ist einer von neun Staatstempeln und wird von den Balinesen als reinigende Quelle angesehen, in der sie und auch die Touristen baden und damit ihren Körper und Geist reinigen und vor Krankheiten bewahren.
  • Der Nyepi Day ist der höchste hinduistische Feiertag auf Bali. An diesem Tag wird gefastet und meditiert. Lärm, Arbeit und Reisen sind an diesem Tag nicht erlaubt. Das Datum richtet sich nach der Tag- und Nachtgleiche sowie dem Neumond.
  • Die meisten Balinesen verdienen ihr Geld durch landwirtschaftliche Arbeit. Für den Eigenbedarf liegt der Fokus auf Reis, aber auch Erdnüsse, Chilis, Zwiebeln und Sojabohnen werden hier angebaut. Haupt-Export-Güter sind Schweinefleisch, Kokosnüsse und Arabica-Kaffee.
  • Auf Bali haben sowohl Männer als auch Frauen nur vier verschiedene Vornamen: Der oder die Erstgeborene bekommt den Namen Wayan, der oder die zweite Made, weiter geht es mit Nyoman und Ketut. Das fünfte Kind startet dann wieder bei Wayan.
  • Außerhalb von Hotels findet man selten Toilettenpapier. Dies wird eher als Serviette auf dem Tisch als auf dem WC selbst genutzt.
  • Sei nicht irritiert, wenn Du an vielen Wänden und Gegenständen Hakenkreuze entdeckst, sie stehen hier seit 6000 Jahren für Glück und Segen.
  • Die Balinesische Küche ist ebenfalls hinduistisch und damit spirituell geprägt. Viele der Speisen werden zu rituellen Zwecken zubereitet und im Anschluss an die Zeremonie gegessen. Im Alltag essen die Balinesen nicht zwangsläufig gemeinsam, hier isst jeder dann, wann er hungrig ist. An Festtagen, und davon gibt es ja reichlich, wird hingegen das gemeinsame Essen spirituell zelebriert. Übrigens: Mehrere Gänge sind den Balinesen fremd. Hier kommen alle Speisen gleichzeitig auf den Tisch und jeder isst, was er mag.
  • Bunt und wunderhübsch ist Ubud, das künstlerische und kulturelle Zentrum Balis. Hier findest Du viele gemütliche Cafés und kleine Restaurants. Ubud ist eine der reicheren Städte Balis. Da auf Bali jede Familie einen Tempel besitzt und umso vermögender sie ist, desto prächtiger ist auch ihr Tempel, gibt es in Ubud einiges zu sehen.
  • Besuche unbedingt eine Tanzaufführung. Die traditionellen balinesischen Masken und Tänze sind wundervoll anzusehen. Hinter jedem Tanz steckt dabei eine Geschichte.
  • Übrigens: Touristen wird in Bali vieles verziehen, dennoch sollte man einige Verhaltensweisen kennen. Du solltest beispielsweise niemals Dinge mit der linken Hand geben oder nehmen. Die linke Hand gilt bei den Balinesen und generell in Indonesien als unrein. Stehe besser nicht mit den Händen in der Hüfte oder in den Taschen. Das wirkt aggressiv auf die Balinesen. Emotionen in der Öffentlichkeit sind ein absolutes Tabu! Hier gilt: Immer freundlich lächeln, niemals Wut zeigen.

Volunteering auf Bali – bunte Kultur kennenlernen und Gutes tun

Du möchtest Bali erleben, eine Zeit lang abtauchen und Land und Leute genießen? AIFS hat das passende Programm für Deinen Auslandsaufenthalt in Bali. Im Rahmen von Freiwilligenarbeit kannst Du dich eine Zeit lang engagieren und lernst dabei eine beeindruckende Kultur kennen.

  • Engagiere Dich in Schulprojekten, helfe Kindern vor Ort beim Lernen oder pack bei Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten an und gestalte Schulen, Kindertagesstätten und Gemeindezentren aktiv mit.
  • Zu jedem unserer Projekte gehören kulturelle Einführungswochen wie z. B. die „Adventure Week“ oder die „Yoga Meditation Week“
  • Wenn du Lust hast, kannst du deiner Zeit auf Bali mit einem Aufenthalt im Surf Camp einen krönenden Abschluss geben.

Was du über Bali wissen solltest, bevor es losgeht

  • Zur Einreise nach Bali benötigst du einen Reisepass. Ein gewöhnlicher Personalausweis reicht nicht. Wer länger als 30 aber weniger als 60 Tage in Bali verbringen möchte, kann ein Visum on Arrival beantragen. Diejenigen, die länger als 60 Tage in Bali verbringen wollen, benötigen ein Visum, das sie vor Reiseantritt bei der zuständigen Auslandsvertretung der Republik Indonesien beantragen müssen.
  • In jedem Fall sollten deine Hepatitis und Tetanus-Impfungen aufgefrischt werden, bevor du nach Bali fliegst. Da auf der Insel Tollwut sehr verbreitet ist, solltest du dich gerade bei längeren Aufenthalten auch dagegen impfen lassen. Typhus gehört ebenfalls auf die Liste der obligatorischen Impfungen für Bali. Gerade bei längeren Reisen und Aufenthalten außerhalb touristischer Gebiete sind Impfungen gegen Japan B Encephalitis und Malaria empfehlenswert. Gegen das Denguefieber gibt es keine Impfung, Du solltest dich jedoch unbedingt vor Moskitostichen schützen.
  • Warme Kleidung braucht man für den Auslandsaufenthalt in Bali nicht wirklich. Mit luftig leichter Kleidung ist man bei dem tropisch feuchten Klima besser beraten. Es sei denn, du möchtest in die höheren Bergregionen reisen, dort kann es ziemlich frisch werden. Mit luftig leicht ist übrigens nicht aufreizend gemeint. Außerhalb von Hotels ist zu kurze Kleidung nicht gern gesehen.

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