Auslandsaufenthalt in China - alle Fakten zum Reich der Mitte

Verbringe eine Zeit im bevölkerungsreichsten Land der Erde. Sei ein Teil des fließenden Ganzen. Du liebst den kulturellen Austausch, bist wissbegierig, wenn es um die östliche Welt geht? Dann los! Chinesen sind sehr gastfreundlich, dankbar und interessiert. Ihre Denkweisen, ihr Umgang mit dem Alltag und ihre Ausgeglichenheit sind besonders beeindruckend. In China steht die Harmonie im Mittelpunkt aller Betrachtungen und Entscheidungsfindungen. Das berühmte Yin und Yang Symbol stellt diese Einstellung bildlich dar. Die Gelassenheit der Chinesen: Eine lehrreiche Erfahrung für Menschen aus dem Westen.

Auslandsaufenthalt in China klingt toll? Hier gibt’s spannendes Hintergrundwissen und hilfreiche Tipps

  • Das Klima in China ist sehr unterschiedlich. Im Nordosten des Landes sind die Winter lang, sehr kalt und trocken. Der Sommer ist von Temperaturen bei 30 Grad, geprägt von Monsunen, eher schwül. Vom Westen bis in die Hauptstadt Peking hingehen sind die Winter ebenfalls sehr kalt, die Sommer aber noch heißer als im Nordosten. Außerdem ist das Klima im Sommer hier nicht schwül, sondern sehr trocken. Die Faustregel lautet: Umso weiter man von Westen nach Osten oder von Norden nach Süden kommt, desto mehr Niederschläge pro Jahr.
  • Einmal im größten Einkaufszentrum der Welt einkaufen. In Dongguan findest Du auf 660.000 km², also auf einer Fläche von 90 durchschnittlich großen Fußballfeldern, alles was das Herz begehrt.
  • In Chinas Großstädten laufen alle Bewohner mit ihren Smartphones vor der Nase herum. In Chongqing wurde ein Teil eines Bürgersteiges extra für Smartphone-Junkies abgetrennt. Markierungen und Pfeile auf dem Boden sollen trotz starren Blicks aufs Handy den Weg leiten.
  • China ist ein kommunistisches Land – „communis“ kommt aus dem Lateinischen und steht für „gemeinsam“. Und das merkt man jeden Tag! In China zählen nicht Wunsch und Wille des Einzelnen, sondern der Gemeinschaft. Das ist für westliche Bürger, die den Individualismus von der Pike auf in Mark und Bein erlernen, häufig ungewohnt.

Als Au Pair in China - bunte Kultur kennenlernen und Gutes tun

In China direkt bei einer Familie leben und arbeiten. So lernst du das Leben der Chinesen am besten kennen. Du solltest einige Voraussetzungen mitbringen, wenn du mit dem Gedanken spielst als Au Pair ins Reich der Mitte zu reisen.

  • Du solltest fließend Englisch sprechen und erste Erfahrungen im Umgang mit Kindern haben.
  • In China hat ein Au Pair eher eine Lehrer-, bzw. Botschafterfunktion. Viele Familien haben bereits Nannys, die sich um Haushalt und Kinderbetreuung kümmern. Du solltest also auch viel Wissen über die westliche Kultur sowie eine gute Portion Selbstbewusstsein und Geduld mit auf die Reise nehmen.
  • Um dich besser orientieren zu können und einige wichtige Informationen für deinen Aufenthalt zu ergattern, bereiten wir dich zwei Tage in Hangzhou auf deine Zeit in China vor.
  • Natürlich hast du auch noch genügend Zeit, dir an den beiden Workshop-Tagen die Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhejiang anzusehen.

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Was du über China wissen solltest, bevor es losgeht

  • Zur Einreise nach China benötigst du einen Reisepass. Ein gewöhnlicher Personalausweis reicht nicht. Wer länger als 30 aber weniger als 60 Tage in China verbringen möchte, kann ein Visum on Arrival beantragen. Diejenigen, die länger als 60 Tage in China verbringen wollen, benötigen ein Visum, das sie vor Reiseantritt bei der zuständigen Auslandsvertretung der Republik Indonesien beantragen müssen.
  • Ni Hao! In China begrüßt man sich mit einer Verbeugung – die ranghöhere Person wird als erste begrüßt, das heißt Ältere vor Jüngeren und auch Männer vor Frauen.
  • Die Trauerfarbe in China ist weiß, nicht schwarz. Bei Beerdigungen wird demnach weiße Kleidung getragen. Im Alltag solltest du also außer bei Blusen oder Hemden das Tragen von weißer Kleidung vermeiden. Die Farbe Rot steht für Glück und Wohlstand und findet z. B. Anwendungen bei Hochzeiten und Geburtstagen.
  • Körperhaare bei Frauen und Körpergerüche generell sind ein absolutes Tabu!
  • Die Chinesen sind keine Freunde der Direktheit. Hier wird, um keine Verärgerung heraufzubeschwören, eher „um den heißen Brei“ geredet. Statt einem klaren „Nein“, solltest Du dich also eher auf ein „Vielleicht“, „Später“, „Bestimmt“ konzentrieren. Wenn Dein Gegenüber ein „Ja“ fallen lässt oder nickt, bedeutet das übrigens lediglich „ich habe Dich gehört“. Auch hier wird der Wunsch nach stetiger Harmonie ersichtlich.

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