Auslandsaufenthalt Japan: Großstadttrubel und Naturschönheit

Japan hat mehr zu bieten als Sushi! Starte mit uns in dein persönliches Japan-Abenteuer und entdecke während deines Auslandsaufenthalts Japan mit allen Sinnen: Flaniere durch die Straßen des pulsierenden Tokios, besichtige berühmte Tempel in Kyoto und probiere dich durch die gesamte japanische Küche. Wer Abwechslung von der Großstadt sucht, kommt in der facettenreichen Landschaft aus Bergen, Ozean und Seen auf seine Kosten. Eins steht fest: Langweilig wird dir in Japan so schnell nicht!

Was du vielleicht noch nicht über Japan wusstet – Fakten zum Land der aufgehenden Sonne

  • Woran man vielleicht nicht als erstes denkt, wenn man Japan hört: Das Land ist zu 70 Prozent mit Bergen bedeckt. Ideale Voraussetzungen also zum Wandern und Bergsteigen! Vor allem der Mount Fuji bietet Naturliebhabern eine atemberaubende Kulisse.
  • Hättest du außerdem gewusst, dass sich Japan aus 6852 Inseln zusammensetzt? Damit ist Japan der viertgrößte Inselstaat der Welt. Die vier Hauptinseln Honshu, Hokkaido, Kyushu und Shikoku machen allerdings 97 Prozent der Landmasse aus.
  • Das Klima in Japan ist je nach Region sehr unterschiedlich: Im Norden gibt es schneereiche und kalte Winter, im Süden dagegen herrscht ein subtropisches Klima. Die japanische Regenzeit erstreckt sich von Juni bis Juli. Sie gilt bei den Japanern als unbeliebteste Zeit des Jahres.
  • In Japan existieren viele verschiedene Religionen und Lehren friedlich nebeneinander. Die größten Religionsgemeinschaften sind der Shintoismus und Buddhismus.
  • Japaner verehren die Kirschblüte. Deshalb feiern sie jährlich im Frühling das Kirschblütenfest und verabschieden so den kalten Winter. Dieses unvergleichliche Naturschauspiel treibt die Japaner raus in die Parks und Gärten zum traditionellen „Hanami“, was übersetzt „Blüten betrachten“ heißt. Es wird bis spät in die Nacht gepicknickt, getrunken und gefeiert.
  • Kulturell hat Japan einiges zu bieten: Tempel, Buddha-Statuen, ZEN-Gärten – die Auswahl ist riesig. Vor allem Kyoto ist berühmt für seine zahlreichen Tempel und Schreine und gilt als eine der geschichtlich und kulturell bedeutendsten Städte Japans.
  • Das Neujahrsfest Shogatsu am 1. Januar gehört zu den wichtigsten Feiertagen in Japan. Diesen Tag verbringen die Japaner mit ihren Familien und besuchen Tempel oder Schreine.
  • Auf High-Tech legen Japaner großen Wert: Sogar Toilettendeckel öffnen sich automatisch. Die neuesten Technik Trends findet man auf der Elektronikmeile Akihabara in Tokio.
  • In der Hauptstadt Tokio leben rund 38 Millionen Menschen – das sind mehr als auf dem gesamten australischen Kontinent! Trotzdem ist Tokio sehr sauber und sicher.
  • Sagt Dir der Begriff „Cosplay“ etwas? Der Verkleidungstrend, bei dem sich die Anhänger als Anime- oder Mangafiguren verkleiden, stammt aus Japan und hat inzwischen auch in Deutschland zahlreiche Fans!
  • Die japanische Küche gilt als sehr fettarm und eine der gesündesten weltweit. Weißer Reis ist das Grundnahrungsmittel und Hauptbestandteil eines jeden Gerichts – alles andere gilt als Beilage. Vieles wird traditionell roh gegessen oder nur kurz gegart. Die Miso-Suppe, die auch in Deutschland sehr beliebt ist, gilt als Nationalgericht Japans.
  • Im Restaurant gibt es keine feste Menüabfolge. Meist stehen viele kleine Schälchen auf dem Tisch. Nach dem Essen wird Tee serviert, süßer Nachtisch ist untypisch.
  • In Japan läuft alles sehr geregelt ab. Nur wenn alles seine feste Ordnung hat, fühlen die Menschen sich wohl. Es mag uns manchmal übertrieben vorkommen, wie einfache alltägliche Dinge durch Vorschriften geregelt werden – jedoch wirst du schnell feststellen, dass Japaner diese klare Linie schätzen und einander mit großem Respekt gegenübertreten.

Das kleine „1x1“ der japanischen Benimmregeln

Den Japanern ist Höflichkeit sehr wichtig. Allerdings sind Sie sich den Unterschieden zur europäischen Kultur bewusst und akzeptieren, dass Ausländer nicht alle Sitten und Bräuche kennen. Dennoch freuen sie sich natürlich, wenn sie merken, dass Besucher sich vor ihrem Japan Auslandsaufenthalt über das Land informiert haben. Mit den folgenden Benimmregeln kannst du während deiner Auslandszeit in Japan punkten!

  • Das Naseputzen in der Öffentlichkeit gilt als unhygienisch und eklig. Wenn es irgendwie geht, solltest du es also vermeiden.
  • Mit dem gekonnten Umgang mit Stäbchen kannst du als Tourist Sympathiepunkte sammeln! Auch Suppen werden in Japan mit Stäbchen gegessen. Die festen Bestandteile der Suppe werden mithilfe der Stäbchen aus der Suppe gefischt, die Brühe wird direkt aus dem Suppenschälchen getrunken. Hier ist üben angesagt!
  • Im Restaurant wird kein Trinkgeld erwartet. Es wird sogar als würdelos empfunden.
  • Beim Betreten einer japanischen Wohnung zieht man die Schuhe aus. Die Schuhspitzen sollten dabei nach vorne zeigen. Es ist üblich, dem Gastgeber eine kleine Aufmerksamkeit mitzubringen.
  • Bei der Begrüßung und vielen weiteren Anlässen im Alltag, beim Abschied oder als Entschuldigung, verbeugt man sich. Die Art der Verbeugung ist dabei von Status und der speziellen Situation abhängig. Allerdings verzichten die Japaner bei ausländischen Gästen meist auf die Verbeugung.

Japanisch lernen, arbeiten und reisen!

Du hast Lust bekommen, die vielen Facetten Japans mit eigenen Augen zu sehen? Wir bieten dir verschiedene Möglichkeiten, deine Auslandserfahrung in Japan individuell zu gestalten. Mit unserem Work and Travel Programm erlebst du eine unvergessliche Zeit und lernst Land und Leute intensiv kennen. Natürlich kannst du auch einen Sprachkurs dazu buchen, um dich bald mit den Einheimischen in Landessprache unterhalten zu können. Außerdem bieten wir dir die Möglichkeit von Farmwork and Travel und Ranchwork and Travel, damit du Japan noch aus einer weiteren spannenden Perspektive erleben kannst!

Was du vor deinem Auslandaufenthalt in Japan wissen solltest

  • Zur Einreise nach Japan benötigst du einen Reisepass. Ein Personalausweis bringt dich hier nicht weiter.
  • Für einen Aufenthalt bis zu 180 Tagen, während dem du nicht arbeitest, brauchst du kein Visum.
  • Möchtest Du während deines Auslandsaufenthalts in Japan jobben oder länger als 180 Tage bleiben, musst Du bei der japanischen Auslandsvertretung im Vorfeld ein Visum beantragen. Mit dem Working Holiday Visum kannst Du bis zu 12 Monate in Japan arbeiten und reisen.
  • Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender zu überprüfen und gegebenenfalls aufzufrischen. Bei Langzeitaufenthalten werden außerdem Impfungen gegen Hepatitis B und Japanische Encephalitis empfohlen.

 

 

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