Auslandsaufenthalt in Nepal - Märchenland im Himalaya

Nepal – ein Märchenland voller Geheimnisse, das seinen ursprünglichen Charakter bewahrt hat. Besonders beliebt ist Nepal wegen seiner atemberaubenden Natur und den freundlichen Menschen. Allerdings zählt es auch zu den ärmsten Ländern Südasiens und hatte in der Vergangenheit mit schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen. Du bist abenteuerlustig und möchtest den Menschen während deines Auslandsaufenthalts in Nepal etwas zurückgeben? Dann solltest Du dir unsere Freiwilligenprojekte in Nepal genauer ansehen!

Nepal – Wissenswertes zum Dach der Welt

  • Nepal ist gerade mal halb so groß wie Italien. Die meisten Menschen leben auf dem Land – hier ist die Armut deutlich größer als in der Stadt.
  • Nepal ist das am höchsten gelegene Land der Welt! Hättest Du das gewusst? Fast die Hälfte des Landes liegt über 3000 m. Da ist es kein Wunder, dass sich acht der zehn höchsten Berge der Welt in Nepal befinden.
  • Das Klima in Nepal ist je nach Region sehr unterschiedlich und reicht von subtropisch bis arktisch. Von Mai bis Oktober benötigt man nur leichte Kleidung, von Oktober bis März kann es auch mal kälter werden. Eine Regenjacke empfiehlt sich von Juni bis September.
  • In der Hauptstadt Kathmandu treffen Hippies, Bergsteiger und Kulturtouristen aufeinander. Ein Gefühl von Gelassenheit ist allgegenwärtig, auch wenn es insgesamt etwas chaotisch zugeht.
  • Am 29. Mai ist Nationalfeiertag in Nepal. Gefeiert werden die Ausrufung der Republik und die Erstbesteigung des Mount Everest, die 1953 stattfand.
  • Die nepalesische Nationalspeise heißt Daal Bhaat. Sie besteht aus Reis und Linsen und wird durch verschiedene Beilagen ergänzt. Fleisch ist ein Luxus-Produkt und kommt nur zu besonderen Anlässen auf den Teller. Unterwegs fragt man einfach: „Khaanaa chha?“, was so viel heißt wie „Gibt es Essen?“.
  • Gegessen wird im Sitzen mit den Fingern und niemals mit links! Die linke Hand gilt als unrein. Solltest Du privat eingeladen werden, komm nicht allzu hungrig, denn die Nepalesen essen erst am Ende des Abends, quasi als Abschluss.
  • Religion und Alltag sind in Nepal untrennbar miteinander verbunden. Ein Großteil der Bevölkerung bekennt sich zum Hinduismus, in vielen Fällen aber auch zum Buddhismus, da sich die beiden Religionen im Laufe der Zeit stark angenähert haben. Man sagt, dass in Nepal kaum ein Tag ohne ein kulturelles oder religiöses Fest vergeht.
  • In Nepal kannst Du das wohl spektakulärste Bergpanorama der Welt bewundern: Den Mount Everest! Man sagt, es fühlt sich an wie wandern „auf dem Dach der Welt“. Der Berg im Himalaya zieht ehrgeizige Bergsteiger aus der ganzen Welt an. Für die Besteigung vergeben die Behörden in Nepal Lizenzen. Eine Lizenz kostet übrigens 11.000 US-Dollar pro Person! Die Tour dauert mehrere Wochen und erfordert eine gute Vorbereitung.
  • Der Himalaya bietet auch weniger erfahrenen Wanderern, Bergsteigern und Trekking-Fans ein wahres Naturparadies. Wenn Du dich für eine Tour entscheidest, solltest Du dir jedoch nicht zu viel zumuten und die Höhenkrankheit nicht unterschätzen. Extreme Höhen stellen eine Herausforderung für den menschlichen Körper dar. Ein langsamer Aufstieg und längere Ruhepausen zur Akklimatisierung sind ratsam. Ganz wichtig: Niemals alleine gehen und Warnsignale ernst nehmen!
  • Im ältesten Nationalpark des Landes, dem Chitwan Nationalpark, kannst Du auf dem Rücken eines Elefanten Ausschau nach Affen, Tigern und Leoparden halten! Dabei solltest Du aber nicht vergessen, die exotische Landschaft in diesem völlig naturbelassenen Dschungel zu genießen.
  • Im Jahr 2015 ereignete sich in der Himalaya-Region ein starkes Erdbeben. Neben dem Tod vieler Menschen musste das Land den Verlust vieler wertvoller Kulturgüter und Privathäuser verkraften. Der Wiederaufbau läuft schleppend und viele Nepalesen leiden noch immer unten den Folgen.
  • Nach wie vor gehen in Nepal mehr Jungen als Mädchen zur Schule und die Analphabetenrate ist hoch. Die Schulausbildung ist mit Kosten verbunden, die sich viele Nepalesen nicht leisten können. Kinder aus armen Familien haben deshalb von Anfang an schlechtere Zukunftschancen.

Dein Freiwilligenprojekt in Nepal – gemeinsam viel bewegen

Nepal hat dein Interesse geweckt und Du würdest das Land gerne als Volunteer bei einem Freiwilligenprojekt entdecken? Wir bieten dir die Chance dazu! Beim Projekt Teaching bringst du Kindern an den lokalen Schulen Englisch bei und hilfst so. Du hast außerdem die Möglichkeit, bei Renovierungs- und Bauarbeiten in kulturellen Einrichtungen mitzuhelfen. Wenn du sehr tierlieb bist, kannst Du auch die Tierpfleger im Chitwan Nationalpark bei der Betreuung der Elefanten unterstützen!

Egal, für was Du dich entscheidest – dein Auslandsaufenthalt in Nepal wird dich um einige wertvolle Erfahrungen reicher machen. Zu Beginn findet eine kulturelle Einführungswoche statt, in der Du erste Einblicke in den nepalesischen Alltag gewinnst.

Vorbereitung auf deinen Auslandsaufenthalt in Nepal

  • Zur Einreise nach Nepal benötigst Du einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist. Ein gewöhnlicher Personalausweis reicht nicht aus.
  • Bevor Du mit der Freiwilligenarbeit in Nepal beginnen kannst, musst Du dir von einer nepalesischen Behörde eine Arbeitserlaubnis ausstellen lassen.
  • Vor deinem Auslandsaufenthalt in Nepal solltest Du deine Standardimpfungen überprüfen und dich gegen Hepatitis A und Typhus impfen lassen. Bei Langzeitaufenthalten empfiehlt das Auswärtige Amt außerdem den Schutz gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis.

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