Du hast die Wahl zwischen Projekten auf der Nordinsel und auf der
Südinsel. Projekte auf der Südinsel sind allerdings nur bei Programmbuchung
ohne Flug möglich.
Bei deiner Anmeldung kannst du dich für eine Projektdauer von 1 bis 8 Wochen entscheiden.
Während dieser Zeit durchläufst du vor Ort gemeinsam mit deinem Team verschiedene Projekte.
In der Regel werden spätestens alle zwei Wochen das Projekt und manchmal auch der Projektort
gewechselt – so wird die Arbeit nie langweilig.
Auckland ist stets erster Ausgangspunkt für alle Projekte auf der
Nordinsel, Punakaiki für alle Projekte auf der Südinsel. Zu Beginn
deiner Volunteerzeit wirst du einem Projektteam zugeteilt. Gemeinsam fahrt
ihr dann zum eigentlichen Projektort. Auf dem Weg zum Projektort wird ein
Zwischenstopp beim Supermarkt eingelegt, wo sich die Gruppe dann mit Proviant
für die Projektdauer versorgt. Auf diese Weise ist gesichert, dass auch
für jeden Geschmack etwas dabei ist. Gekocht wird gemeinsam in der Gruppe,
Mahlzeiten werden zusammen eingenommen und jeder trägt seinen Teil zum Abwaschen
und Putzen bei.
Zu einer Projektgruppe gehören ca. 10 bis 15 Teilnehmer. Ihr werdet von erfahrenen Leitern
betreut und angelernt. Die Projektgruppen sind sehr international und auch viele Neuseeländer
helfen in den Projekten mit - eine gute Gelegenheit, um die eigenen Englischkenntnisse zu
verbessern und andere Kulturen kennen zu lernen.
Die Projektarbeit selbst ist bezüglich Tätigkeit und auch Unterkunft sehr unterschiedlich,
je nachdem welchem Projektort du zugeteilt wurdest. So kann es sein, dass du während deiner
Projektzeit in einem Hostel, Bungalows, Holzhütten, Wohnwägen oder aber einem Zelt
untergebracht bist. Die Zelte werden gestellt, du musst nur noch Schlafsack und Isomatte mitbringen.
Deine Tätigkeiten innerhalb der Projekte sind so vielfältig wie die Natur Neuseelands.
So arbeitest du zum Beispiel in Nationalparks, im Busch oder auf Farmen und wirst im
Umwelt- und Naturschutz eingesetzt. Zu den anfallenden Aufgaben gehört unter anderem
das Aufforsten und Instandhalten von Naturparks. So werdet ihr z.B. Bäume pflanzen,
Gräser säen oder die Wälder von Pflanzenarten befreien, welche zu rasant wachsen und
das natürliche Gleichgewicht stören. Inhalt des Projektes ist häufig auch der Schutz
bedrohter Tierarten in einer bestimmten Region. Das Anlegen von Wegen für die Besucher
der Parks kann ebenfalls zu den Tätigkeiten gehören sowie das Umtopfen von Zöglingen in Baumschulen.
Typischer Tagesablauf eines Volunteers
Jeder Tag verläuft anders, das macht das Programm so spannend. Üblicherweise arbeitest du
wochentags von 8 bis 16 Uhr. Dein Tag könnte folgendermaßen aussehen:
Aufstehen
Frühstücken und Lunch vorbereiten
Besprechung des Tagesprogramms
Material und Werkzeug zusammenpacken
Fahrt zum Einsatzort
Arbeitsbeginn
Pause
Fortsetzen der Arbeit
Lunch
Fortsetzen der Arbeit
Tea time
Arbeitsende
Zusammenpacken, Rückkehr zur Unterkunft
Duschen und relaxen
Abendessen vorbereiten
Abend gemeinsam verbringen
Die Wochenenden nutzt du zum Ausspannen und Erkunden der Gegend. Es gibt zum Teil organisierte
Touren und so genannte Nature Saturdays, bei denen du die Umgebung gemeinsam mit einem Guide erkunden kannst.
Wichtig zu beachten ist: Die Arbeit in den Projekten kann mitunter sehr anstrengend sein!
Du wirst den ganzen Tag an der frischen Luft verbringen und anstrengende Tätigkeiten wie zum
Beispiel Unkraut zupfen verrichten. Ein entsprechend hohes Maß an körperlicher Fitness ist
für dieses Programm daher unerlässlich!