GASTBLOG: Au Pair Down Under mit Katharina

Sommer, Sonne, Meer und was Australien sonst noch alles zu bieten hat. Mein Name ist Katharina, ich bin 20 Jahre alt und möchte euch von meinem Jahr als Au Pair in Australien berichten.

Wie viele andere nach dem Abitur hat auch mich die weite Welt gelockt und so ging es nach Australien, genauer gesagt auf die Mornington Peninsula südlich von Melbourne.
Nach all den Wochen der Vorbereitung und nervösen Interviews mit potentiellen Gastfamilien hatte ich nun also endlich mein Ziel gefunden und war vor Aufregung fast am platzen. Auf der einen Seite traurig die eigene Familie für eine solch lange Zeit zu verlassen, nervös und freudig auf der anderen Seite endlich die Gastfamilie kennen zu lernen und sicherlich auch etwas ängstlich alleine in einem fremden Land unterwegs zu sein. Und trotz allem, war es die beste Entscheidung meines Lebens!

AustralienMeine Gastfamilie, das sind zwei Mädchen im Alter von 5 und 8 sowie meine Gastmutter, haben mich von Anfang an wie ein Familienmitglied behandelt und so fiel es mir nicht schwer mich schnell einzuleben.
Meine Aufgaben wie das Zubereiten der Brotdosen, das in die Schule oder Kindergarten fahren, mit den Kindern schwimmen gehen oder andere Nachmittagsaktivitäten wurden schnell zur Routine und trotz allem nie langweilig. Jeden Tag gab es neue Abenteuer zu entdecken, mal große mal kleine. Sicherlich eines meiner Highlights war der zweiwöchige Urlaub im Northern Territory. Zusammen mit den Kindern und meiner Gastmutter besuchten wir einen Freund der Familie, der uns die komplette Umgebung Darwins zeigte. So fuhren wir unter anderem zum Kakadu Nationalpark, der größte Nationalpark Australiens. Hier trafen wir Aborigines, welche uns ihre Kultur nahe brachten, machten eine Bootstour in einem Fluss voller Krokodile und badeten unter Wasserfällen.

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Wie jedes Au Pair hatte ich natürlich auch meine freien Tage, welche ich oftmals mit anderen Au Pairs aus der Gegend verbrachte. Durch die Teilnehmerliste von AIFS aber auch anderen sozialen Netzwerken gelang es mir schnell Freundschaften zu schließen und auch außerhalb meiner Gastfamilie Fuß zu fassen.
Feiertage wie Weihnachten, Ostern oder auch Geburtstage nicht mit der eigenen Familie zu verbringen klang für mich zwar anfangs schwierig aber mit der richtigen Gastfamilie ist es eine wunderschöne Erfahrung. Egal ob Großeltern, Tanten oder Freunde ich wurde immer mit eingeladen und herzlich aufgenommen. Besonders dies machte es mir nach meinen 10,5 Monaten im Süden Australiens schwer mich zu verabschieden. Nicht nur ich habe mich in dieser Zeit verändert sondern auch meine Gastfamilie, sie ist zu einem Teil meiner Familie geworden.

AustralienNach meiner Zeit als Au pair habe ich die restlichen eineinhalb Monate damit verbracht Tasmanien sowie die Ostküste Australiens zu erkunden. Mit einem gemieteten Van ohne festen Plan einfach mal drauf los fahren und sehen wo wir ankommen.
Bei Regen mit Kängurus als Nachbarn Campen, mit dem Surfboard auf dem Autodach den besten Strand der Gegend suchen oder auch mal einen Umweg von drei Stunden fahren – ich bereue nichts davon!

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Sicherlich könnte ich euch über fast jeden Tag meines Jahres in Down Under eine ganze Seite schreiben, aber dann würde dies keiner mehr lesen. Mein Rat an euch: werdet Au Pair und erlebt die beste Zeit eures Lebens!

Eure Katharina 🙂

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