Au Pair in San Francisco

von Elisabeth

Au Pair in San Francisco

Mein Name ist Elisabeth, ich bin 21 Jahre alt und im Jahr 2012 habe ich mich für einen Auslandsaufenthalt als Au Pair in den USA entschieden. Auf einer Messe bin ich auf AIFS aufmerksam geworden und ich war sofort vom Programm und der Agentur überzeugt. Nachdem ich meine Eltern überzeugt hatte ein Jahr in den USA zu leben ging der Bewerbungsprozess auch schon los. Es hat ein paar Monate gedauert bis ich alle Dokumente zusammen hatte, immerhin braucht man zahlreiche Referenzen, mindestens 200 Kinderbetreuungsstunden, einen Führerschein, Arztdokumente und vieles mehr. Meiner großer Traum war es schon lange gewesen in die USA zu fliegen und am besten auch noch dort zu leben. Ich war sehr aufgeregt, dass dieser große Traum bald wahr werden sollte. Außerdem wollte ich gerne mit Kindern arbeiten und zum Glück hatte ich schon viele Erfahrungen gesammelt. Nach einem erfolgreichen Interview mit einer AIFS Beraterin wurde ich freigeschaltet und endlich konnte die Familiensuche beginnen. Als mich die ersten interessierten Familien kontaktierten war ich sehr aufgeregt und wollte am liebsten sofort skypen. Ein paar Wochen später, nach zahlreichen interessanten Skype Gesprächen mit amerikanischen Gastfamilien, hatte ich endlich meine perfekte Familie gefunden. Die Familie lebte in einem Vorort von San Francisco, die Innenstadt kann man innerhalb von 20 Minuten erreichen, zum Zeitpunkt meiner Ausreise hatten sie 3 kleine Kinder und eines war unterwegs und die Gastmutter war eine „Stay-at-home-mom“. Ich habe mich riesig gefreut endlich in die USA zu fliegen, meine Gastfamilie kennenzulernen und zu reisen. Gemeinsam mit einer Freundin habe ich meine Ausreise geplant und wurde dabei auch von AIFS mit wichtigen Informationen zur Visumsbeantragung unterstützt. Am 8.Oktober 2012 war dann der große Tag. Meine Freundin, die auch als Au Pair in den USA arbeiten wollte, und ich sind mit meinen Eltern nach München zum Flughafen gefahren und schon ging es los. Nach einem etwas traurigen Abschied stiegen wir in unseren Flieger nach New York um dort 4 spannende „Orientation“ Tage zu verbringen. Vor Ort haben wir dann mit vielen Au Pairs aus der ganzen Welt Workshops besucht und wir hatten auch die Möglichkeit New York City zu sehen. Am 4. Tag reiste dann jedes Au Pair zur Gastfamilie weiter. Meine ersten Wochen in San Francisco waren sehr aufregend. Ich durfte die Kinder besser kennenlernen, konnte mich einleben und habe andere Au Pairs und meine Betreuungsperson vor Ort getroffen. Schnell habe ich Freundinnen gefunden mit denen ich zusammen San Francisco und die Gegend rund um die Stadt erkunden konnte. San Francisco ist eine wunderschöne Stadt, ich habe in meinem Jahr dort sehr viel erlebt, ich war sehr viel shoppen, denn Kleidung dort ist relativ günstig, ich habe typisch amerikanische Speisen gekostet, habe viele Amerikaner kennengelernt und war sofort von der Kultur und der Offenheit der Menschen fasziniert. In San Francisco kann man viel machen. Die Stadt liegt direkt in der San Francisco Bay Area welche von der berühmten Golden Gate Bridge begrenzt wird. Ich habe die berühmte Gefängnisinsel Alcatraz besucht, bin über die Golden Gate Bridge spaziert, war am Pier Eis essen, habe in Chinatown Souvenirs gekauft und habe die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt besucht. Ich habe mich sofort in die tolle Stadt verliebt und würde am liebsten sofort wieder zurück. Meine ca. 200 Dollar Taschengeld in der Woche habe ich teilweise für Reisen gespart oder habe sie für Kleidung und meine Tage in der Stadt ausgegeben. Natürlich bin ich während des Jahres auch viel gereist. In meinen Urlaubswochen habe ich eine Tour an der Westküste gemeinsam mit meiner Schwester gemacht. Wir waren in Los Angeles, beim Grand Canyon, in Las Vegas und wir konnten die schöne Strecke entlang der Westküste hinunterfahren. Der Grand Canyon war sehr faszinierend und Las Vegas ist wahrscheinlich die aufregendste Stadt die ich je gesehen habe. Mit meiner Gastfamilie war ich auf Hawaii, genauer gesagt auf Kauai und habe dort eine Woche lang die Strände und die wunderschöne Natur genossen. Wir waren wandern, haben typische Landesspeisen probiert, waren schwimmen und konnten sogar Wale und Delfine beobachten. Außerdem hat mich meine Gastfamilie noch nach Wisconsin und Minnesota zu Familienbesuchen mitgenommen. Dort konnte ich den Mississippi River sehen, die weiten Wiesen und die pulsierende Metropole Minneapolis. Mit meiner Gastfamilie war ich sogar in England und konnte auch ein paar Tage in London, sowie Zuhause verbringen. Am Ende meines Jahres war ich noch für mehrere Tage in New York City und habe mir die Stadt ganz genau angesehen. Ich war am Top of the Rock, von dort aus kann man die ganze Stadt überblicken, ich war beim Ground Zero, ich bin über die Brooklyn Bridge spaziert und vieles mehr. Ich war echt begeistert und war froh mein Jahr in dieser tollen Stadt beenden zu können. Natürlich ist der Au Pair Job auch sehr anstrengend und am Anfang hatte ich großes Heimweh. Ich habe mich dann einfach oft mit den anderen Au Pairs getroffen und so wurde das Heimweh immer weniger. Die Arbeit mit den Kindern war oft sehr anstrengend, man muss immer aufpassen, dass niemandem etwas passiert, man sollte die Kids immer gut unterhalten und sollte nebenbei auch noch kleine Dinge im Haushalt erledigen. Ich war oft gestresst, habe meine Arbeit aber doch sehr gerne gemacht. Mit dem Baby der Familie hatte ich eine besondere Bindung und ich habe die Zeit mit ihm sehr gerne verbracht. Ich musste Windeln wechseln, ihn füttern, ins Bett bringen, anziehen und vieles mehr. Mit den anderen drei Kindern habe ich viel gespielt, gemalt, gebastelt, wir waren im eigenen Pool schwimmen, waren im Museum oder im Park. Nebenbei habe ich mich noch um die Wäsche der Kinder gekümmert, manchmal auch um das Essen, aber das war immer unterschiedlich. So anstrengend und stressig der Au Pair Alltag auch sein kann, umso schöner sind dann die guten Momente wenn dir die Kinder sagen, wie sehr sie dich mögen oder wenn du an die tollen Reisen mit deinen Freunden denken kannst. Der Au Pair Job ist ein Fulltime Job, man wohnt im Haus der Gastfamilie und arbeitet bis zu 45 Stunden in der Woche. Wenn man aber gerne ein neues Land entdecken möchte, unvergessliche Erfahrungen sammeln möchte und gerne mit Kindern arbeitet, ist es absolut weiterzuempfehlen. Ich bin sehr glücklich über meine Entscheidung und würde es sofort wieder machen. Ich war sehr begeistert von der tollen Betreuung von AIFS noch während des Bewerbungsprozesses und dann auch vor Ort in den USA. Man hat immer eine Ansprechperson, einem wird geholfen wo es nur geht und man wird bestmöglich für sein Auslandsjahr vorbereitet. Vor Ort werden die Gastfamilien genauso überprüft wie wir als Au Pairs überprüft werden, man hat eine Ansprechperson die sich um einen kümmert und die bei Problemlösungen hilft. Ich würde AIFS jedem weiterempfehlen, denn ich habe nur gute Erfahrungen gemacht, genauso wie meine Freunde die ich in meinem Au Pair Jahr kennengelernt habe. Ich werde mein tolles Jahr in den USA nie vergessen und bin sehr dankbar für die vielen schönen Momente und ich freue mich jetzt schon wenn ich hoffentlich bald meine Gastfamilie besuchen kann.