Who doesn't love New York? :)

von Malina Schlüter
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So zufrieden war ich mit dem Programm:

Who doesn't love New York? :)

Ich habe mich schon immer für andere Länder und Kulturen interessiert. Da für mich ein Highschool Jahr nicht in Frage kam, habe ich mir das AuPair Programm während meiner Schulzeit mal genauer angeschaut. In der Schulzeit habe ich eher meine Pflichten erledigt und war schon länger nicht mehr glücklich mit meiner Situation. Vielleicht lag es daran, dass ich mal was Neues brauchte. Da ich in einem sehr kleinen Dorf aufgewachsen bin, tat es mir mehr als gut unabhängig zu sein. In der Zeit von Juni 2013 bis Juli 2015 war ich als AuPair in Amerika. In Amerika konnte ich komplett für mich alleine entscheiden. Ich hatte mein eigenes Reich, mein eigenes Auto und hatte eine eigene Kreditkarte, um bestimmte Besorgungen für meine Gastfamilie zu machen.

Zu meinen Stärken gehört das Planen und Organisieren. Für meine Gastkinder, zu der Zeit 10 (Junge) und 12 (Mädchen). Beide waren natürlich aktiv in SportvereinEN vertreten, somit musste schon mal eine komplette Woche im Voraus geplant werden, da natürlich auch Schulveranstaltungen, Projekte und private Playdates eingeplant werden mussten. Der Eltern der Kinder sind getrennt, aber es hat alles gut funktioniert. Jedes zweite Wochenende wurden die Kinder vom Vater abgeholt und an zwei Abenden unter der Woche hat er sie zum Sport begleitet.

Ich habe mit meiner Gastfamilie in New Jersey gelebt und war meistens am Wochenende mit Freunden in New York unterwegs, da ich die Zug Karte meiner Gastmutter nutzen durfte. New York ist der absolute Wahnsinn. Es gibt keinen Tag an dem man in New York nicht glücklich sein konnte. Ein Event jagt das nächste! Wenn es regnet kann man Museen besuchen oder shoppen gehen, wenn es warm ist, trifft man sich im Central Park und picknickt und wenn es kalt ist kann man ein Musical besuchen, Schlittschuh laufen oder andere Dinge unternehmen. Da versichere ich euch, dass es euch zu 100% nicht langweilig wird.

Die Zeit mit der Familie habe ich sehr genossen. Die Kinder waren schon sehr selbstständig, aber man kann ihnen immer neue Dinge beibringen oder seine eigenen Regeln aufstellen, die man vorher mit der Gastfamilie bespricht. Mit meinen Gastkindern habe ich abgemacht, dass sie ihr Bett alleine machen, ihre Trinkflaschen selber auffüllen und ihr Geschirr in die Spülmaschine räumen. Andere Dinge wurden vorausgesetzt Diese Regeln haben mir mein Leben natürlich sehr vereinfacht, da ich nebenbei noch die Wäsche gemacht habe oder gekocht habe. Beim Kochen habe ich sie Vokabeln in Spanisch und Englisch abgefragt, damit sie sich nicht langweilen konnten. Außerdem haben wir uns aus der Bücherei Bücher ausgeliehen und ich habe einen Wochenplan erstellt bei dem es pro gelesenes Buch einen Stempel gab, für den ich eine Überraschung für sie hatte. Ansonsten habe ich kleine Dinge im Haus erledigt. Während meiner Zeit war ich mit meiner Gastmutter und den Kindern in Hawaii und in California. Es hat riesig viel Spaß gemacht und wir hatten eine tolle Zeit.

Meinen Reisemonat habe ich alleine gemacht, denn in meiner Zeit in Amerika habe ich gelernt, dass man nicht auf andere Leute warten kann, denn dann bekommt man nichts zu sehen. Dazu muss ich sagen, dass ich nie wirklich alleine war. Am Flughafen, im Bus, im Zug und in den Hostels hatte ich immer Leute, die sich nett mit mir unterhalten haben und mit mir zusammen gereist sind. In meinem kompletten Reisemonat war ich nie wirklich alleine. Das hat mich darin bestärkt öfter alleine zu reisen, da man so sehr gut neue Leute aus verschiedenen Nationen kennenlernt.

Jetzt kann ich sagen, dass mich der Auslandsaufenthalt positiv sehr verändert hat. Es hat super viel Spaß gemacht und ich habe wahnsinnig viele Leute kennengelernt mit denen ich jetzt noch in Kontakt stehe. Zwei von ihnen zählen zu meinen besten Freundinnen. Meine Gastfamilie werde ich wahrscheinlich diesen Sommer wieder besuchen und die Kinder sind schon so groß geworden. New York bleibt für mich meine Lieblingsstadt! Noch heute bekomme ich Fragen zum AuPair Programm und ich beantworte sie mit Freude und einem Lächeln auf dem Gesicht. Das Abenteuer hat mein Leben geändert. Trau dich und melde dich an!