Als Au Pair ans andere Ende der Welt...

von Sarah
  • star rating
  • star rating
  • star rating
  • star rating
  • star rating

So zufrieden war ich mit dem Programm:

Als Au Pair ans andere Ende der Welt...

Zu meiner Au Pair - Zeit in Neuseeland kann ich nur sagen, dass ich es überhaupt nicht bereue, diesen Schritt gewagt zu haben. Man wächst einfach so sehr über sich selbst hinaus - nicht nur sprachlich, sondern auch persönlich! Man wird reifer, offener und lernt sich selbst besser kennen.

Neuseeland ist, glaube ich, auch das perfekte Land, um Au Pair zu machen. Die Leute sind so gastfreundlich und bodenständig, dass man sich einfach gleich von Beginn an wohlfühlt.

Neuseeland hat aber auch landschaftlich vieles zu bieten - von Stränden, Urwäldern, Vulkanen, bis zu Sanddünen, Bergen, Gletschern und vielem mehr - und das alles auf einem kleinen Land verteilt, was super für Weekendtrips ist.

Sportbegeisterte kommen auf alle Fälle auf ihre Kosten. Wandern, Surfen, Reiten, alles ist möglich. Auch für jene Leute, die das Abenteuer suchen, gibt es unzählige Angebote (Bungyjumping, Rafting, Skydive etc.). Langweilig wird es also nie. ;-)

Ich bin echt froh, dass ich mit AIFS hierher gekommen bin. Man wird einfach im Vorhinein schon so gut auf die Reise vorbereitet, dass es keine unangenehmen Überraschungen gibt. Außerdem hat man immer jemanden, an den man sich wenden kann, falls es Fragen oder Probleme gibt. Wir waren auch eine ziemlich große Gruppe von Au Pairs, die gemeinsam von Frankfurt aus geflogen ist, was echt schön war, weil man die weite Reise nicht alleine antreten musste und man die Aufregung mit den anderen teilen konnte.

Ich finde auch, dass die Organisation Au Pair Link eine große Unterstützung ist. Die Orientation-Tage waren echt hilfreich, um alle wichtigen Dinge (Bankonto, Sim-Karte, Aufgaben und Erwartungen etc.) zu klären und vorbereitet zu sein für das Abenteuer als Au Pair. Außerdem kann man sich einmal aklimatisieren und gleich Kontakte schließen. Ich persönlich habe in der Orientation einen Großteil meiner Freunde gefunden. Ebenso bei den Events von APL, lernt man immer wieder neue Leute kennen. Das hilft einem, schnell ein gutes soziales Netzwerk aufzubauen.

Einmal im Monat kommt eine Programm Managerin dich in deiner Familie besuchen. Ich hatte zwar keine Probleme mit meiner Familie, es war aber trotzdem immer gut zu wissen, dass jemand da wäre, an den man sich in diesem Fall wenden könnte. Zudem bekommt man auch Anregungen und Requisiten, um die Kinder fördern und beschäftigen zu können.

Man darf die Arbeit eines Au Pairs aber echt nicht unterschätzen! Man hat so viel Verantwortung, immerhin überlassen dir die Gasteltern das Kostbarste auf der Welt - ihre Kinder. Aber wenn man sich dessen bewusst ist und die Arbeit ernst nimmt, kann das Au Pair-Dasein eine echte Bereicherung für beide Seiten sein. Und ich muss sagen, ich werde meine Familie vermissen! Man wächst einfach so hinein in das Familienleben, dass es einem am Ende schwer fällt, sich zu verabschieden - vor allem mit dem Hintergedanken, dass deine Kiwi-Familie dann am anderen Ende der Welt ist...