Vriginia 2016

von Rebecca Jaeger
  • star rating
  • star rating
  • star rating
  • star rating
  • star rating

So zufrieden war ich mit dem Programm:

Vriginia 2016

Einen Monat bin ich jetzt wieder in Deutschland und planen schon wie ich nächstes Jahr wieder ins Camp gehen kann. Ich denke mal das sagt viel über meine Zeit in den USA aus :D. Als Camp-Betreuer in ein US-Sommercamp zu gehen war eine der besten Entscheidungen die ich bis jetzt getroffen habe! Ich habe sehr viel über mich gelernt und mein internationaler Freundeskreis hat sich drastisch vergrößert. Ich habe von Juni bis September 2016 in einem Horseback riding camp (mitten im Nirgendwo) in Virginia gearbeitet . Als ich mich auf das Camp vorbereitet habe wurde uns gesagt, dass die meisten Camps sehr groß sind und es dadurch auch mehrere internationale Betreuer in einem Camp sind. Bei mir war das komplette Gegenteil der Fall. In meinem Camp hatten wir maximal 30 Camper und somit hatte ich die meiste Zeit auch nur drei nationale Kolleginnen. Da mein Camp ein Reitcamp war lag der Schwerpunkt logischer Weise auf dem Reiten. Als general counselor war ich rund um die Uhr für die Campkinder da! Wir hatten ein Haupthaus in dem alle Mahlzeiten gegessen wurden. Dann gab es zwei Bunk-Häuser mit jeweils drei 6er-Zimmern. In einem Haus gab es zusätzlich ein Badezimmer in dem anderen Haus war das Badezimmer in einer separaten Hütte. Ich habe zusammen mit den jüngsten Campern in einem Raum geschlafen. Die Campkinder waren zwischen 8 und 18 Jahren alt. Die meisten Camper sind länger als eine Woche geblieben was sehr angenehm war, da man die Kids so viel besser kennenlernen konnte. Ein normaler Tag im Camp sah so aus: 06:50 Uhr - Kinder aufwecken 07:00 Uhr – Treffen im Reitstall zsm. mit ausgewählten Campern Pferde von der Koppel holen, füttern, morgentlicher Spaziergang für die restlichen Kinder 08:00 Uhr – Frühstück 08:30 Uhr – 1. Gruppe Kinder helfen Pferde für die Reitstunde fertig zu machen 09:00 Uhr–10:00 Uhr – Stallarbeiten (neues Heu/Stroh bereitstellen, Stall aufräumen) 10:00 Uhr – 2. Gruppe Kinder helfen Pferde für die Reitstunde fertig zu machen 10:30 Uhr-12:00 Uhr – Stallarbeiten (Pferde Füttern, Putzen, …) 12:30 Uhr – Mittagessen 13:00 Uhr-13:30 Uhr – Mittagstisch aufräumen, Abwasch 13:30 Uhr-15:00 Uhr – Freizeit für die Kinder, lifeguard am Pool 15:00 Uhr – Pferde Füttern 15:00 Uhr-17:00 Uhr – Theorie rund ums Pferd mit den Kindern, Pferde putzen, etc. 17:00 Uhr – 18:00 Uhr – Pferde auf Koppel bringen, Boxen ausmisten zusammen mit Kindern 18:00 Uhr – Abendessen 19:00 Uhr – abendliches meeting mit allen Campern und Kollegen 19:30 Uhr-21:30 Uhr – Abendaktivitäten (Ausritte, Filmabend, Ausflug, Sportprogramm, Radtour,…) 21:30 Uhr – Nachtruhe! Einmal die Woche hatte ich einen Tag frei, dieser hat sich allerdings jedoch Woche neu ergeben. Da unser Camp, wie gesagt, sehr klein war haben wir auch Ausflüge zu einem Badesee, einer Hundefarm oder einfach nur zum Eis essen gemacht. Die Zeit im Camp ist unglaublich schön allerdings auch super anstrengend. Es gibt immer Kinder die etwas komplizierter sind, Krankheiten haben oder auch starkes Heimweh aber man lernt mit jedem Kind etwas Neues dazu und wenn man Hilfe brauchte wurde einem auch geholfen. Etwas womit ich überhaupt nicht gerechnet habe war Trinkgeld. In den USA ist es relativ normal den Betreuern Trinkgeld zu geben wodurch man gut sein Reisebudget aufstocken kann. :D Ich wurde von vielen Eltern eingeladen bei ihnen zu wohnen, wenn ich reisen möchte. Leider hat das nicht immer mit meinen Plänen übereingestimmt aber die Gastfreundschaft in den USA ist wirklich super. Da ich keine internationalen Kollegen zum reisen hatte habe ich mich dazu entschieden alleine zu reisen. Allerdings bin ich meistens in Städte gefahren wo Campkinder gewohnt haben oder ich anderweitig Menschen kannte. Als gute Methode billige Unterkünfte zu finden kann ich übrigens AirBnb wärmstens empfehlen! Vielen Dank AIFS Deutschland für die gute Betreuung! Auch wenn es noch viel mehr zu Erzählen gibt hoffe ich der kleine Einblick in meinen Campalltag hat etwas geholfen. Viel Spaß im Camp Liebe Grüße Rebecca