Sommer 2017: Forest Lake Camp

von Leon Hering
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So zufrieden war ich mit dem Programm:

Sommer 2017: Forest Lake Camp

Am 10. Juni begann meine große Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika um als Counselor im Forest Lake Camp im Upstate New York zu arbeiten. Nach etwas mehr als sieben Stunden Flug und einer halben Stunde in der Arrival Halle des Newark International Airports wurde ich, sowie sechs weiter Teilnehmer des Camp America Programms am Flughafen abgeholt und zum Arrival Hotel gebracht. Von dort aus ging die Reise per Bus weiter und schließlich wurde ich in Albany von einem meiner Counselor Kollegen abgeholt und zum Camp gebracht. Nach den ersten Stunden im Camp begann am nächsten Tag ein dreitägiges Wilderness Training um uns auf die im gesamten Sommer folgenden O?camp-Kanutrips und Overnights vorzubereiten. Dazu brachen wir am Morgen in Richtung des nördlichen Adirondack Nationalparks auf um selbst einen solchen Kanutrip zu bestreiten und den wunderschönen Nationalpark zu erkunden.Zurück im Camp wurden die bisherigen Wilderness-Sta? Mitglieder durch die Lifeguards, zu denen ich mich ebenfalls zählen konnte, ergänzt und wir wurden in vier Tagen sowohl theoretisch, wie auch praktisch auf unsere Zeit an der campeigenen Waterfront vorbereitet. Am folgenden Sonntag trafen dann schließlich die restlichen Counselor ein und somit stand der Sta? Week, die uns auf die folgenden neun Wochen einstimmen sollte nichts mehr im Weg. Die folgenden sieben Tage in denen Videos geschaut, Spiele gespielt und ein Team aufgebaut wurde, war der Grundstein für die Arbeit mit den Kindern, welche sonntags im Camp ankamen. Insgesamt 60 Jungs für das Boyscamp und 80 für das Girlscamp belebten nun den Campus und füllten die Cabinen, Spielstätten und den Strand. Nach dem die ersten Tage mit Kindern eine kleine Eingewöhnungsphase bildete um den Tagesablauf, der aus vier Activity Periods und einer Abendaktivität bestand, lief von dort an alles ohne Probleme. Nach dem Frühstück ging man mit den Kindern zurück in die Kabine um diese aufzuräumen, da jeden Tag eine Bewertung zur Sauberkeit angefertigt wurde. Im Anschluss daran wurde sich vor dem kleinen Pavillon des Boyscamp versammelt und die Camper hatten die Möglichkeit sich für ihre favorisierten Aktivitäten einzuschreiben. Diese reichten von Schwimmen, Fußball, Bogenschießen bis hin zu Mountainbiken und Tontaubenschießen. Ich für meinen Teil hatte als Schwerpunkte Mountainbiken, Boating und war als Lifeguard tätig. Des Weiteren gehörte es zu meinen Aufgaben, bei den anderen Sportarten zu assistieren.Am Wochenende fanden dann sogenannte Specialevents, der Colorwar und Camp?re statt. Specialevents wurden immer unter einer bestimmten Thematik durchgeführt, so hatten wir zum Beispiel den Superheldentag an dem sich alle Counselor als Superhelden verkleidet haben und verschiedene Spiele, Aufgaben oder Vorführungen stattfanden. Ergänzt wurden die Sonntage immer durch den Colorwar. Als „Newbee“ im Camp wird man direkt in der ersten Woche der Farbe rot oder blau zugeteilt, um dann für dieses Team um Punkte zu kämpfen, die man in Wettbewerben, wie dem Counselorhunt, Goldrush oder dem Colorsort gewinnen kann. Der Sonntag wurde immer mit dem Camp?re beendet, welches durch Au?ührungen, Sketchen, Liedern oder auch Preisen (Camper of the Week o.ä.) bestand. Nach 8 Wochen mit Campern fand dann in der letzten Woche noch das Familycamp statt, welches nicht nur aus Kindern bestand, sondern von den Eltern begleitet wurde und somit sehr viel entspannter für uns war, da die Eltern oft auf ihre Kinder aufpassten und wir nur noch für die verschiedenen Aktivitäten zuständig waren. Als dann auch diese Woche vorbei war hieß es Abschied nehmen von allen Co-Counselorn und auch vom Camp, welches 10 Wochen lang wie ein Zuhause mit vielen neuen Freunden und Erfahrungen wurde. Alles in allem kann ich Camp America jedem der mit Kindern arbeiten, sein Englisch verbessern, neue Freunde ?nden oder einfach eine tolle Erfahrung machen will empfehlen, da ich zumindest aus meiner Erfahrung sagen kann, dass es eine tolle Möglichkeit dazu ist und für mich persönlich einer der besten Sommer meines Lebens war.