Mein Auslandssemester am Olympic College, Washington State

von Eva Wester
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So zufrieden war ich mit dem Programm:

Mein Auslandssemester am Olympic College, Washington State

Ein Quarter am Olympic College in Washington State studieren, wie ist das eigentlich so?
Eine gute Frage, die ich sehr gerne mit: einfach genial, beantworten möchte!
Ich bin im September 2017 nach Seattle aufgebrochen und hatte große Erwartungen an meinen Aufenthalt an einem amerikanischen College. Man hat ja schließlich schon so einiges in Filmen und Serien gesehen und ich wollte mich einfach einmal davon überzeugen, wie es dort nun wirklich zu geht.

Seattle und Washington State waren mir schon vorher von meinem High School Aufenthalt 2011 (auch mit AIFS) bekannt. Nun hatte ich aber die Gelegenheit die Gegend noch mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Und ich kann mit Sicherheit sagen: ich wurde nicht enttäuscht!
Das College und der relativ beschauliche Ort Bremerton sind wirklich schön und sehr persönlich. Nach kürzester Zeit kannte man sich aus, wusste wo der nächste Starbucks ist und wie man zur Fähre nach Seattle kommt. Langweilig wurde es mir also nicht wirklich. Neben relativ exotischen Kursen für eine eigentlich Wirtschaftspsychologie Studentin, wie Zeichnen, Fotografie und Yoga, blieb auch Zeit für das, dem College zugehörige Fitnessstudio, Shoppingtrips in die Mall oder wöchentliche Kinobesuche am sogenannten Ticket Tuesday.Auch die Umgebung habe ich erkundet und bin mit ein paar anderen nach Vancouver, Kanada gefahren und in diversen Nationalparks Wandern gewesen. Und, nein, es regnet nicht jeden Tag.

Auch mit den anderen Bewohnern der sog. Residence Hall, also dem Studentenwohnheim, habe ich viel unternommen und gute Freunde gefunden. Wir sind nicht nur jede Woche zusammen einkaufen gewesen, sondern auch Lasertag spielen, Bowlen und zu den Seattle Sounders ins Stadion gefahren.
Viel Zeit auf dem Zimmer hat man also nicht verbracht. Dank der flexiblen Flugplanung von AIFS konnte ich dann auch nach der regulären Studienzeit noch ein wenig reisen und habe mit meinem Freund einen Roadtrip die Westküste herunter unternommen. Wenn man schon mal da ist, kann man sich ja auch ruhig so viel wie möglich ansehen.

Alles in allem hatte ich eine super Zeit und würde auch jederzeit wieder fahren. Das Quarter war eine gelungene Abwechslung von meinem Studienalltag in Deutschland und hat mir die amerikanische College Kultur näher gebracht.