Teaching Projekt in Nepal mit Trekking Week

von Caroline K.
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So zufrieden war ich mit dem Programm:

Teaching Projekt in Nepal mit Trekking Week

Ich habe meinen Aufenthalt in Nepal sehr genossen. Von Anfang an waren alle unglaublich nett und ich habe mich sofort gut aufgehoben gefühlt. Das Leben im Volunteerhaus ist echt schön und man lernt die anderen Freiwilligen sehr schnell kennen, weshalb ich in meiner Zeit dort einige neue Freundschaften knüpfen konnte. Das ist wirklich einzigartig! Aber auch die Mitarbeiter des Greenlion sind sehr nett und ausgesprochen hilfsbereit. So war Rajesh uns beispielsweise eine sehr große Hilfe bei der Organisation unseres Mountain Flights, den wir an einem der Wochenenden gemacht haben.

Ich habe im "Greenlion Learning Center" gearbeitet. Diese Kindertagesstätte gibt es erst seit August letzten Jahres und ist auf Kinder, die aus ärmeren Familien stammen ausgerichtet, denn sie müssen nichts zahlen. Morgens um zehn Uhr hat mein Tag dort begonnen. Auch die Kinder kamen gegen zehn in den Kindergarten, der sich im Garten von Rajeshs Haus befindet. Zunächst haben wir noch etwa eine halbe Stunde mit den Kindern gespielt, bevor wir gemeinsam beteten und mit ein paar gymnastischen Übungen in den Tag starteten.

Von halb elf bis halb zwölf haben wir die Kinder in Englisch unterrichtet. Ich war sehr erstaunt, wie gut die Kinder schon Englisch sprechen und verstehen können, obwohl einige von ihnen noch sehr jung sind. Wir haben den Kindern ganz grundlegende Sachen beigebracht, wie Tiernamen, Farben oder Kleidungsstücke. Von halb zwölf bis eins haben wir mit den Kindern immer Kinderlieder gesungen, in allen möglichen Sprachen. Um zwölf hat die Mittagspause begonnen. Die Kinder durften eine Stunde lang spielen und natürlich ihr Mittagessen genießen, dass sie dort jeden Tag frisch gekocht bekommen. Ich ging zum Mittagessen zurück ins Volunteerhaus, welches eine knappe Minute Fußweg vom Kindergarten entfernt ist. Um eins war ich immer zurück im Kindergarten. Dann haben wir eine Stunde lang Mathe gemacht. Natürlich nur ganz einfache, grundlegende Rechnungen, je nach Alter und Niveau.

Da ich eine relativ lange Zeit dort verbracht habe, konnte ich jedoch sehen welch große Fortschritte die Kinder in Mathe machen, was mich sehr glücklich gemacht hat. Anschließend hat Nikita noch eine Stunde lang Nepali unterrichtet. In dieser Zeit habe ich mich um die Kleineren gekümmert, drei Kinder waren erst drei Jahre alt, oder einfach nur zu gesehen. Um drei endete der Unterricht und die Kinder durften wieder spielen bis sie von ihren Eltern abgeholt wurden oder selbstständig nach Hause gegangen sind. An manchen Tagen haben wir am Nachmittag aber auch einfach nur mit den Kindern gespielt.

Ich konnte auch viele meiner eigenen Ideen einbringen und habe bei der Umsetzung große Unterstützung durch die Mitarbeiter des Greenlion erfahren. So habe ich eine Projektwoche zu Müllvermeidung und Umweltschutz durchgeführt, während welcher wir mit den Kindern auch raus auf die Straße sind um Müll zu sammeln. Dabei hatten die Kinder echt sehr großen Spaß! In einer weiteren Projektwoche haben wir mit den Kindern über Hygiene und Körperpflege gesprochen. Hier haben wir mit ihnen Zähne geputzt, Hände gewaschen und den Kopfläusen den Kampf angesagt. Ich habe die Arbeit mit den Kindern sehr genossen und die Kleinen auch richtig liebgewonnen!

Aber auch außerhalb des Kindergartens habe ich wunderschönes erlebt. Der Poon Hill Trek war definitiv ein Highlight meiner Reise! Der Village Trek allerdings war eher eine Enttäuschung. Zwar habe ich nur zwei Tage des Treks erleben können, da ich krank geworden bin, aber darüber war ich am Ende ziemlich froh. Der Weg führt dauernd an einer Straße entlang und es ist einfach kein Vergnügen dort zu laufen.

Alles in allem hatte ich eine wunderschöne und unvergessliche Zeit in Nepal! Ich habe mich die ganze Zeit über gut aufgehoben gefühlt – sowohl während meiner Reisevorbereitungen, als auch in Nepal. Ich hatte das Glück eine ganz andere Welt kennen zu lernen und diese schätzen und lieben zu lernen. Ich denke gerne an meine Zeit in Nepal zurück und bin mir sicher, dass ich sehr bald zurückkehren werde!