Als Volunteer in Neuseeland

von Stefanie
  • star rating
  • star rating
  • star rating
  • star rating
  • star rating

So zufrieden war ich mit dem Programm:

Als Volunteer in Neuseeland

Die Zeit in Neuseeland war wirklich unglaublich schön, erlebnisreich und ich habe viele neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln können. Die Wocheneinteilung von Projektzeit und Reisezeit war im Nachhinein betrachtet genau richtig! Eine Woche länger reisen hätte bestimmt nicht geschadet, aber so musste ich mich auf das Wesentliche beschränken - ähnlich wie beim Packen meines Rucksacks. Besonders in Wellington fand in es schön, jeden Tag an andere Orte zu fahren und dort zu arbeiten. Im Vergleich zur Südinsel ging es dort echt entspannt zu, allerdings hat mir vor allem der Kontakt und das Zusammenarbeiten mit anderen Volunteers gefallen. Vom Haus aus, welches sehr geräumig und schön gelegen ist, habe ich oft Wanderungen entlang der Wanderwege quer durch Wellington unternommen. Ob mit Deutschen oder Freiwilligen aus anderen Ländern - jemanden zum Quatschen oder etwas unternehmen hat man immer gefunden. Die Kommunikation wurde mit der Zeit immer einfacher und unbefangener. Etwas schade fand ich, dass vor allem in Wellington ziemlich viele Deutsche im Projekt teilgenommen haben, sodass das Englische etwas in den Hintergrund gerückt ist. Teilweise kam es zu leichten Meinungsverschiedenheiten, wenn es darum ging, wer wie viel im Haus zu machen hätte, was allerdings zu keinen großen Problemen geführt hat. In Punakaiki hingegen war ich sehr überrascht über die Vielfältigkeit der Nationen - ob Taiwan, Deutschland, die Schweiz, England, China ... die Zusammenführen unterschiedlicher Kulturen führte zu vielen lustigen Situationen und interessanten Erlebnissen. Die Projektwoche auf der Banks of Peninsula und das Wohnen in einem Häuschen gefühlt am Ende der Welt war sehr aufregend. Es war spannend eine Woche der reinen Natur ausgesetzt zu sein, ohne Internet und Netz, und den Schafen Gesellschaft zu leisten. Die Teamleader konnte man trotz ihres starken Akzentes gut verstehen und so kam es dazu, dass man auch neue Begriffe dazugelernt hat. Sie waren sehr nett, geduldig und lustig und man hat ihnen die Verbundenheit zur Natur angemerkt. Ich war froh, dass ich meine Reisewochen noch nicht im Voraus geplant hatte. Man lernt unglaublich viele Leute kennen, die einem Tipps geben oder auch ganz spontan Ausflüge zustande kommen. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, das zu machen, was man wollte und worauf man Lust hat, und die Freiheit und Unbefangenheit zu genießen. Ich überlege schon, dieses Jahr noch einmal hinzufliegen und Freunde im Taiwan zu besuchen, die ich dort im Projekt kennengelernt habe.