Infos und Reisetipps für Peru

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Peru ist flächenmäßig das drittgrößte Land Lateinamerikas. Die Natur Perus reicht über trockene und sandige Küstenebenen, über Regenwälder bis zum Hochgebirge.

Auch die Tierwelt Perus ist sehr vielfältig. Von Möwen, Eidechsen und Pinguinen über Wal- und Delfinarten bis zu Jaguare und Flamingos hat das Land viel zu bieten.

Unsere Reisetipps:

  • Chan Chan

    Vor der Eroberung durch die Inkas war Chan Chan einst die größte Stadt Amerikas und ist heute noch die größte aus Lehmstein erbaute Stadt der Welt. Bis zu 12 Meter hohe Mauern aus Lehmstein sind hier zu bewundern – und obwohl die Steine im Grunde nichts weiter als sonnengetrockneter Matsch sind, trotzen die Gebäude schon seit Jahrhunderten den El Nino Stürmen mit ihren sinnflutartigen Regenfällen.

  • Kuelap

    Kuelap ist das nördliche Pendant zur weltberühmten Inkastätte Machu Picchu, die im Süden des Landes liegt. Kuelap ist allerdings bei weitem noch nicht so bekannt und daher nicht von Touristen überlaufen. In dieser noch sehr gute erhaltenen Stätte lebten einst die Chachapoya.

  • Tucume

    Tucume ist auch bekannt als „Tal der Pyramiden“. Diese archäologische Schatzkammer wurde erst vor wenigen Jahren entdeckt. Einst war die Stätte Ort eines der größten Pyramiden-Komplexe weltweit. Vor wenigen Jahren wurde mit der Restauration begonnen. In dem kürzlich eröffneten Museum erfährst du alles bisher bekannte über diese Kultstätte. 

  • Tucume Reales

    Im Städtchen Ferrenafe befindet sich mit dem Tumbas Reales eines der besten Museen Lateinamerikas. Das Museum beherbergt einen der größten Goldschätze der Welt. Faszinierende Kunsthandwerke aus Gold, Silber, wertvollen Steinen und anderen Edelmetallen gibt es hier zu bewundern. 

  • Gocta

    Der Wasserfall ist mit 771 Metern einer der höchsten der Welt und liegt nur 20 Kilometer von Chachapoyas, der Hauptstadt der Amazonas Region, entfernt. In der Umgebung des Gocta leben zudem viele vom Aussterben bedrohte Tierarten.

  • Paracas

    Paracas ist eine wunderschöne Küstenregion im Süden Perus. Hier liegt auch das Nationalreservat Paracas, in dem viele verschiedene Tierarten (unter anderem auch Humboldt-Pinguine) geschützt leben können.

  • Arequipa

    Das Stadtzentrum von Arequipa wurde 2000 zum Weltkulturerbe erklärt. Arequipa ist auch als „die weiße Stadt“ bekannt. Sie beherbergt einige historische Gebäude und zeichnet sich durch die erfolgreiche Kombination von historischen und modernen Elementen aus. Die imposanten Gebäude, die teilweise noch aus der Kolonialzeit stammen zeugen von den verschiedenen Kulturen, die über die Jahrhunderte Einfluss auf die Stadt hatten.

  • Machu Picchu

    Das berühmte Machu Picchu ist eine Festung aus dem 15. Jahrhundert, die von den Inkas erbaut wurde. Heute ist sie eine der größten Touristenattraktionen Südamerikas, doch trotz der bis zu 2.000 Menschen, die Machu Picchu täglich aufsuchen, lohnt sich die relativ kurze Wanderung über die schmalen Fußwege; schmerzende Beine sind die atemberaubenden Ausblicke über die Täler und Machu Picchu vollkommen wert, sofern man denn Glück hat und die Stätte nicht im Nebel verschwindet.


Landesinfos:

  • Allgemeine Informationen

    • Fläche: 1.285.216 km²
    • Einwohnerzahl: 30.14 Millionen (2014)
    • Religion: 80% katholisch
    • Staatsform: Republik
    • Hauptstadt: Lima
    • Währung: Nuevo Sol
  • Klima

    In Peru gibt es drei Klimazonen. In der Küstenregion („Costa“) im Norden sind es das ganze Jahr über rund 24°C – es herrscht semi-tropisches Klima. Die Küstenregion im Süden hat ein subtropisches Klima – hier rangieren die Temperaturen von 15°C im Winter bis zu 26°C im Sommer. Da Peru auf der Südhalbkugel liegt ist hier von Dezember bis März Sommer!

    Die zweiten Klimazone, der „Sierra“, findet sich in der Andenbergregion. Hier rangieren die Temperaturen im Jahr nur zwischen 11°C und 16°C. Dabei kommt es jedoch stark auf die Höhenlage an, da Temperaturen von einem Ort zum nächsten sehr unterschiedlich sein können. Im Winter ist es in dieser Region eher trocken; die Sommer sind sehr regenreich.

    Die dritte Klimaregion, die „Selva“, umfasst das weitläufige Gebiet des Amazonas-Regenwaldes, der rund 60% der Fläche Perus ausmacht. Dort ist es das ganze Jahr über mit Temperaturen um die 30°C heiß und regnerisch. Der meiste Regen fällt während der Regenzeit von Januar bis April.

  • Zeitzone

    PET (UTC-5)

  • Telefonieren

    Von Deutschland nach Peru wählst du die 0051, dann die Vorwahl des Ortes ohne führende Null und anschließend die Teilnehmernummer. 

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