Projektarbeit "Umwelt- und Naturschutz"

Was dich erwartet

Du hast die Wahl zwischen einem Freiwilligenprojekt auf der Nordinsel oder Südinsel Neuseelands. Auf Anfrage können aber auch Projektorte auf Nord- und Südinsel miteinander kombiniert werden.

Je nach gewünschter Programmdauer durchläufst du vor Ort gemeinsam mit deinem Team verschiedene Projektarbeiten im Umwelt- und Naturschutz. In der Regel werden spätestens alle zwei Wochen das Projekt und manchmal auch der Projektort gewechselt – so wird die Arbeit nie langweilig.

Deine Tätigkeiten sind so vielfältig wie die Natur Neuseelands. Du arbeitest zum Beispiel in Nationalparks, im Busch oder auf Farmen. Zu den anfallenden Aufgaben gehören unter anderem das Aufforsten und Instandhalten von Naturparks oder die Renaturierung ehemaligen Farmlands. Oft geht es auch um den Schutz bedrohter Tierarten, z.B. durch den Bau eines Zaunes, der das Eindringen von nichtheimischen Raubtieren in das geschützte Gebiet verhindert.

  • Deine Aufgaben können beispielsweise sein:

    • Wälder von Pflanzenarten befreien, die das natürliche Gleichgewicht stören
    • Bäume pflanzen und Gräser säen
    • Wege oder Wanderbrücken für Besucher der Nationalparks anlegen
    • Strände säubern
    • Feuchtbiotope anlegen
    • Zöglinge in Baumschulen umtopfen
    • Samen für die Pflanzennachzucht sammeln
    • Und vieles mehr…
  • Wichtig ist:

    Die Arbeit in den Projekten kann mitunter sehr anstrengend sein. Du wirst den ganzen Tag an der frischen Luft verbringen und anstrengende Tätigkeiten wie zum Beispiel "Unkraut zupfen" verrichten, wobei das Unkraut vom kleinen Kraut bis hin zum meterhohen Baum gehen kann. Ein entsprechend hohes Maß an körperlicher Fitness und Wetterfestigkeit sind für dieses Programm daher unerlässlich.

    Zu einer Projektgruppe gehören ca. 10 bis 15 Teilnehmer. Ihr werdet von erfahrenen Teamleitern betreut und angelernt. Die Projektgruppen sind international, oft helfen auch Neuseeländer mit – eine gute Gelegenheit, um die eigenen Englischkenntnisse zu verbessern und andere Kulturen kennen zu lernen.

    Jeder Tag verläuft anders, das macht das Programm so spannend. Üblicherweise arbeitest du wochentags von 8 bis 16 Uhr. 

  • Dein Tag könnte zum Beispiel wie folgt aussehen:

    • Gemeinsames Frühstücken und Besprechung des Tagesprogramms 
    • Material und Werkzeug zusammenpacken 
    • Fahrt zum Einsatzort 
    • Arbeitsbeginn 
    • Lunch 
    • Fortsetzen der Arbeit 
    • Tea time & Arbeitsende 
    • Zusammenpacken des Arbeitsmaterials & Rückkehr zur Unterkunft 
    • Gemeinsames Kochen und anschließendes Abendessen 

    Die Wochenenden nutzt du meist zum Ausspannen und Erkunden der Gegend. Auf der Nordinsel verbringst du die Wochenenden mitunter im Volunteerhaus in Auckland bzw. Wellington und hast die Möglichkeit, die Stadt zu entdecken. Auf der Südinsel und bei abgelegenen Projektorten steht dagegen Naturerleben auch am Wochenende auf dem Programm – entweder auf eigene Faust oder gemeinsam mit deinem Teamleiter.

Zitat einer Teilnehmerin

„Wir sind am Mittwoch in Auckland gelandet (Transfer zum Hostel problemlos!) und haben uns bis Freitag die Stadt angeschaut. 

Am Freitag sind wir ins Volunteerhaus eingezogen und haben dort schlafen dürfen und Essen bekommen übers Wochenende. 

Am Montag sind wir in einer Gruppe von 8 Leuten ins 2 Stunden entfernte Cambridge gefahren, wo wir alle gemeinsam in einem kleinen gemütlichen Häuschen 5 Tage lang wohnten. Am Vormittag sind wir die ersten 3 Tage zum Lake Ngaroto gefahren und haben dort kaputte Bäume und Sträucher gefällt und abgezwickt und auf einen großen Haufen geworfen (damit danach neue Bäume gepflanzt werden können), am Donnerstag war Regenwetter, also nahm uns unser Teamleader mit in eine Glühwürmchenhöhle, in einen Kiwi-Park und bisschen Sightseeing (das war soo toll und wir haben uns sehr gefreut, dass so etwas auch mit uns unternommen wurde) und am Freitag haben wir dann am Lake Serpentine 300 Bäume gepflanzt, das war ein tolles Gefühl! ;)

Liebe Grüße, Linda S."