Auslandsaufenthalt in Peru – auf den Spuren der Inkas

Machu Picchu – ein kleiner Ort in Perus Anden fasziniert die Welt. So sehr, dass die antike Stadt heute nicht nur zu den beliebtesten Touristenzielen Südamerikas zählt, sondern seit 2007 auch zu den sogenannten „sieben Weltwundern“! Klar also, dass ein Besuch bei deiner Reise durch den Andenstaat nicht fehlen darf. Was den Ort so besonders macht? Machu Picchu gilt als das imposanteste Erbe der Inka – jene Kultur, die vor mehr als 500 Jahren über ein riesiges Reich in Südamerika verfügte. Einzigartige Stätten und Ruinen erzählen von längst vergangenen Tagen. Doch das ist längst nicht alles: Mit seiner atemberaubenden Lage auf über 2.400 Metern Höhe bieten sich dem Besucher spektakuläre Ausblicke – spannender Aufstieg inklusive! Auch andernorts prägt die indigene Hochkultur das Land ganz im Westen Südamerikas wohl wie kein zweites. So zählt die quirlige Stadt Cusco als das Herz des ehemaligen Inka-Reiches und nebenbei als idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Ob einzigartige Kolonialgebäude oder archäologische Monumente – Peru lässt Entdeckerherzen höherschlagen.

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Mit einem Auslandaufenthalt im Bann peruanischer Gegensätze

Was viele nicht wissen: Peru ist nach Brasilien und Argentinien das drittgrößte Land Südamerikas. Damit lassen sich auch die enormen Gegensätze erklären, die das Land so spannend machen. Peru liegt in drei unterschiedlichen Landschaftszonen – mitsamt ihren klimatischen Besonderheiten. Ob endlos lange Küsten im Westen, schneebedeckte Bergketten im Zentrum der Anden oder der unberührte Regenwald weiter östlich, die einzigartige geografische Vielfalt lässt Peru bestimmt nie langweilig werden.

Je nach Region unterscheidet sich auch die Tier- und Pflanzenwelt, mal bunt und abwechslungsreich wie im Regenwald, mal weniger üppig und karg wie im Hochgebirge. Genug von der Natur – rein ins pulsierende Stadtleben: Die Hauptstadt Lima zählt mit knapp neun Millionen Einwohnern zu den Hotspots des Kontinents. Egal ob du lieber zwischen Herrschaftshäusern aus Kolonialzeiten flanieren möchtest oder dich ins rege Treiben des Nachtlebens stürzt, Lima hat für jeden etwas zu bieten. 

Fakten und Wissenswertes über Peru

Vielfalt für jedermann – das verspricht Peru aufgrund seiner kulturellen Vergangenheit sowie der unberührten Natur im Regenwald, entlang der Steilküsten oder inmitten der Gebirgsketten. Jahr für Jahr erliegen neben Bergsteigern und Naturliebhabern auch Wassersportler und kulturell Interessierte dem Ruf von Perus Vielseitigkeit. Hier sind jedem unvergessliche Augenblicke garantiert. 

  • Peru liegt im Westen Südamerikas und grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien und Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Pazifik.
  • Mit einer Fläche von 1.285.216 km² ist Peru etwa dreimal so groß wie Deutschland. Knapp 32 Millionen Menschen leben in dem Land, fast neun Millionen davon in der Hauptstadt Lima.
  • Insgesamt 28 von weltweit 32 unterschiedlichen klimatischen Bedingungen existieren in Peru. Das Land verfügt daher über eine enorm artenreiche Tier- und Pflanzenwelt.
  • Der Titicacasee, Südamerikas größter Süßwassersee, erstreckt sich über die Landesgrenzen Perus und Boliviens. Mit seiner Lage auf fast 4.000 Metern Höhe ist er das höchstgelegene kommerziell schiffbare Gewässer der Welt.
  • Neben Machu Picchu und Cusco zählen Sipan und Kuélap zu weiteren bedeutenden Stätten der Inka-Kultur. Als Hauptstadt und damit Herz der Inkas gilt aber Cusco. Große Teile der Stadt gehören heute zum Weltkulturerbe und stehen somit unter Denkmalschutz.
  • Die Landessprache ist Spanisch sowie ortsweise Quecha, die alte Sprache der Inka. In Touristenregionen wird auch Englisch gesprochen.
  • Die Landeswährung ist der peruanische Sol.

Auslandserfahrung in Peru – das erwartet dich!

  • Kulinarik ist in Peru regional und nicht national geprägt. Vielerorts basieren die regionaltypischen Speisen auf der traditionellen Küche der Inka.
  • In den Küstenregionen dominieren Fischgerichte wie Ceviche. Ein traditionelles Gericht ist auch Cuy chactado, das aus gebratenem Meerschwein besteht. Als Beilage gibt es oft Reis.
  • Am 28. Juli feiern die Peruaner ihren Nationalfeiertag (Fiestas Patrias) in Gedenken an die Unabhängigkeit von 1821. Das ganze Land nimmt dabei an den Feierlichkeiten teil, auf öffentlichen Veranstaltungen führen die Einwohner dabei traditionelle Tänze auf. Typisch ist zudem das rot-weiß-rote Fahnenmeer, die Flagge Perus.
  • Der Norden Perus ist reich an Bodenschätzen der besonderen Art: Jahrhunderte alter Goldschmuck, vergrabene Mumien und andere verborgene Schätze locken Archäologen aus aller Welt in die abgelegensten Winkel des Landes.
  • Mitten in Peru liegt mit Pozuzo ein Dorf, das sich als „einzige österreichisch-deutsche Kolonie der Welt“ bezeichnet. 1857 wanderten Tiroler und Rheinländer hierhin aus. Neben den charakteristischen Holzhäusern erinnern auch deutsche Restaurants an die ferne Heimat.
  • Peruanischer Nationalsport ist Fußball. Nach über 36 Jahren konnte sich Peru 2018 erstmals wieder für eine Weltmeisterschaft qualifizieren. 

Das musst du bei deinem Auslandsaufenthalt in Peru beachten!

  • Peru erreichst du aus Deutschland über den Flugverkehr. Von Frankfurt geht es mit einem Zwischenstopp in Madrid weiter nach Lima.
  • Die Peruaner gelten als sehr freundliches, offenes und hilfsbereites, aber auch überaus patriotisches Volk. Sie legen viel Wert auf ihre zum Teil uralten Traditionen und Bräuche, die stets respektiert werden sollten. Im Mittelpunkt des Lebens steht die Familie.
  • Aufgrund heftiger Regenfälle im Frühjahr 2017 ist mancherorts das Straßennetz noch nicht vollständig wiederhergestellt. Die gebührenpflichtige Haupttransitstrecke „Panamericana“ ist gut ausgebaut, in abgelegenen Gegenden sowie im Hochland sind Straßen dagegen mitunter nur schwer befahrbar.
  • Das Auswärtige Amt empfiehlt, nur offizielle und wenn möglich telefonisch vorbestellte Taxis zu benutzen. Denn in den großen Städten ist die Kriminalität mitunter hoch.
  • Für die Einreise wird ein gültiger Reisepass benötigt. Dieser muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Die Beantragung eines Visums ist in der Regel nicht erforderlich. Jedoch erhältst du eine Einreisekarte, die sogenannte „Tarjeta Andina de Migración“. Diese muss sorgfältig ausgefüllt und während des gesamten Aufenthalts in deinem Reisepass abgelegt werden.
  • Bei Reisen in die Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das Amazonasgebiet sowie die Gebiete östlich der Anden, empfiehlt das Auswärtige Amt eine Impfung mindestens zehn Tag vor Einreise. Darüber hinaus empfiehlt es sich, die Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Mumps, Masern und Röteln auffrischen zu lassen.

Starte dein eigenes Abenteuer – mit einem Auslandsaufenthalt in Peru! 

Erlebe auch du die farbenfrohe und vielschichtige Kultur Perus und lasse dich von Land und Leuten inspirieren – AIFS ist dein Begleiter!

Du bist auf der Suche nach einer Freiwilligenarbeit bei der du nebenbei noch einen Spanischkurs belegen kannst? Dann bist du in Peru genau richtig. Mit unseren Freiwilligenprojekten vor Ort erhältst du die Möglichkeit das Land und die Sprache kennenzulernen und als Volunteer gleichzeitig Gutes zu bewirken. Völlig egal ob du gerade mit der Schule fertig bist, Semesterferien hast oder einfach eine neue Erfahrung suchst, AIFS unterstützt dich bei deinem Vorhaben. Mit einer kulturellen Einführungswoche beginnt dein ganz persönliches Abenteuer. Bist du bereit?

Du bist interessiert, möchtest aber noch mehr erfahren? Dann klicke dich jetzt durch die Erfahrungsberichte anderer Teilnehmer. Diese schildern ihre Erlebnisse von Peru – hautnah und völlig ungeschönt. Darüber hinaus steht dir das Team von AIFS jederzeit bei Fragen zur Verfügung.