Ranchwork and Travel Japan

Arbeiten auf der Ranch

Durch Ranchwork and Travel Japan hast du die Möglichkeit, Japan mal ganz anders kennenzulernen. Während deines Ranchaufenthaltes wirst du bei verschiedenen Arbeiten mithelfen und dabei natürlich auch mit Tieren in Kontakt kommen. Daher solltest du nicht nur zur harten Arbeit bereit sein und einen frühen Tagesbeginn nicht scheuen, sondern auch auf schmutzige Hände und ungewohnte Tätigkeiten vorbereitet sein.

Du wirst dich auf der Ranch um alle Arbeiten, die rund ums Pferd anfallen, kümmern – Ställe ausmisten, füttern, putzen, Reitequipment säubern, etc.. Je nachdem wie erfahren du bist und ob der Besitzer es dir zutraut darfst du vielleicht auch reiten, garantieren können wir dir dies leider nicht.

  • Dauer und Arbeitszeit

    Die Dauer deines Ranchaufenthaltes beträgt 4 Wochen. Deine Arbeitszeit kann je nach Ranch und Besitzer unterschiedlich sein, wird aber in der Regel zwischen 6 und 8 Stunden am Tag betragen. Dein Arbeitstag wird früh beginnen. An zwei Tagen pro Woche hast du frei und kannst ausschlafen.

    Im Anschluss an deine Zeit auf der Ranch kannst du bis zu 11 weitere Monate (für Österreicher bis zu 5 weitere Monate) durch Japan reisen und an verschiedenen Orten arbeiten.

  • Unterkunft und Verpflegung

    Die Schlafmöglichkeiten sind von Ranch zu Ranch unterschiedlich. Größtenteils wirst du im Haus untergebracht werden, entweder im Einzelzimmer oder zusammen mit anderen Travellern. Die Verpflegung wird meist von der Ranch geregelt. Du wirst oft die Gelegenheit haben, die traditionelle japanische Küche kennenzulernen. Die Arbeit mit japanischen Farmen und Farmarbeitern gibt dir einen wertvollen Einblick in den japanischen Alltag und die japanische Kultur.

    Die Rancher bieten immer Unterbringung mit Verpflegung an, wofür ein Betrag vom Gehalt abgezogen wird. Danach bleibt dir noch Geld für Freizeitaktivitäten und deine anschließenden Reisen übrig. Die Arbeit auf der Ranch wird in der Regel vergütet.

  • Ranchplatzierung

    Für Ranchwork ist es notwendig, dass du über ausreichende Japanischkenntnisse verfügst um Arbeitsanweisungen und einfache Unterhaltungen mit den Ranchern zu verstehen und Fragen stellen zu können. Du solltest den Job ernst nehmen und auch auf kulturelle Unterschiede tolerant und offen reagieren.

    Für die Platzierung nimmst du mit Hilfe unseres Partners in Japan an einem Bewerbungsgespräch mit einer potentiellen Ranch teil. Dieses findet statt sobald deine Sprachkenntnisse ausreichend sind. Deine Platzierung sowie alle weiteren Informationen und Details werden dir danach so bald wie möglich mitgeteilt. Dann kann dein Abenteuer auf der Ranch auch schon losgehen!

Regionenwahl

Die Ranches, auf denen du untergebracht werden könntest, sind über mehrere Regionen Japans verteilt. Wir werden versuchen deine Wünsche bei der Unterbringung zu berücksichtigen.

  • Hokkaido

    Hokkaido ist die zweitgrößte und nördlichste der vier Hauptinseln des Landes. Die Sommermonate sind trocken und warm und in den Wintermonaten dominieren meterhoher Schnee und Eis. Eines der Hauptereignisse in dieser Region ist das Sapporo Yuki Matsuri (Schneefest), welches jedes Jahr im Februar stattfindet und die Stadt Sapporo eine Woche lang in ein großes Winterparadies mit riesigen Kunstwerken aus Eis verwandelt. Ebenfalls sehr bekannt in der Region sind die heißen Quellen, die zum Baden und Entspannen einladen. Ein kulinarisches Highlight ist der frische Fisch, den man hier fast überall findet.

    Die Anreise von der Unterkunft in Tokyo bis zur Farm in Hokkaido kann etwa 165 Euro kosten und beinhaltet auch den Hin- und Rückflug von Tokyo nach Sapporo.

  • Tohoku

    Diese Gegend von Japan gehört zu den traditionelleren Regionen, in denen man die historische japanische Lebensweise kennenlernen kann. Besonders berühmt ist hier das Schloss Hirosaki, wo jährlich zwischen April und Mai ein großes Kirschblütenfest stattfindet. In der Region Tohoku sind die Großstädte eher zweitrangig und man sollte sich lieber auf das vulkanische Hinterland konzentrieren. In den Bergen liegen hunderte von heißen Quellen und die langen Felsküsten sind für ihre atemberaubende Schönheit bekannt.

    Die Anreise von der Unterkunft in Tokyo bis zur Farm in Tohoku kann zwischen 70 und 150 Euro kosten und beinhaltet auch die Reise per Shinkansen oder Langstreckenbus.

  • Kanto inkl. dem Umland von Tokyo, Hokuriku, Tokai

    In der Kanto Region herrscht ein ausgeglichenes Klima, wodurch vor allem Früchte in großen Mengen angebaut werden. Temperaturen rangieren von um die 30 Grad im Sommer bis zu lauen 10 Grad im Winter. Südlich von Tokyo befindet sich die alte Hauptstadt Kamakura, wohin ein Ausflug vor allem während der Herbstsaison sehr zu empfehlen ist. Eine Stunde nördlich von Tokyo, in der Kawagoe Gegend, liegt das „Kleine Edo“, eine Gegend voller Straßen aus dem Edo Zeitalter. Weitere beliebte Ziele im Norden Kantos sind die berühmten Onsen, die heißen Quellen und im Winter die vielen Ski Resorts. Ebenfalls im Norden befindet sich auch der berühmte Kairaku-en Park, in welchem man im März das Pflaumenfest inmitten von über 3.000 Pflaumenbäumen genießen kann.

    Die Anreise von der Unterkunft in Tokyo bis zur Farm in Kanto kann je nach Verkehrsmittel zwischen 70 und 130 Euro kosten und beinhaltet auch die Reise per Shinkansen oder Langstreckenbus.

  • Shikoku/ Kyushu im Süden

    Bis zur Fertigstellung der ersten Brücke zwischen Honshu und Shikoku in 1988 waren die Bewohner der kleinsten der vier Hauptinseln Japans relativ isoliert vom Rest Japans, was sich bis heute noch manchmal bemerkbar macht. Das Klima auf Shikoku ist mild und mediterran. Falls es die Zeit erlaubt, kann man den berühmten Pilgerweg vorbei an den 88 Tempeln begehen. Da man für den 1200 Kilometer langen Rundweg zu Fuß mindestens 40 Tage benötigt, lassen sich auch viele Pilger in klimatisierten Reisebussen von Tempel zu Tempel fahren. In Tokushima, einer Stadt in der südöstlichen Region Shikokus, findet jedes Jahr vom 12. bis zum 15. August der berühmte vier-tägige Awa Odori Tanz statt.

    Die Anreise von der Unterkunft in Tokyo bis zur Farm in Shikoku kann etwa 200 Euro kosten und beinhaltet auch die Reise per Shinkansen.

  • Okinawa

    Früher unter dem Namen Ryukyu-Inseln bekannt, ist diese südliche Inselkette entweder per Schiff oder mit dem Flugzeug zu erreichen. Mit einem Fährschiff braucht man von Tokyo aus zwei Tage. Auf Okinawa erlebt man ein ganz anderes Japan als man es von den Hauptinseln gewohnt ist. Durch die Abgeschiedenheit und das subtropische Klima gibt es auf Okinawa Tier- und Pflanzenarten, die man in ganz Japan nicht (mehr) finden kann. Außer schöner Natur bietet Okinawa auch ein breites kulturelles Angebot, wie z.B. das Schloss Shuri, das die Residenz der Könige des ehemaligen Ryukyu-Reiches war. Außerdem ist Okinawa die Geburtsstätte einiger Kampfsportarten, darunter Karate, und bietet hervorragende Kampfkunstzentren.

    Die Anreise von der Unterkunft in Tokyo bis zur Farm in Okinawa kann etwa 250 Euro kosten und beinhaltet auch den Hin- und Rückflug von Tokyo nach Naha.