Foto vom "International Club" von meiner Schule. Zu sehen sind drei amerikanische Schüler und vier von insgesamt neun Austauschschülern von meiner High School in den USA.

Schüleraustausch

von Stefanie Berning

Foto vom "International Club" von meiner Schule. Zu sehen sind drei amerikanische Schüler und vier von insgesamt neun Austauschschülern von meiner High School in den USA.

Ich würde mich von der vergangenen Präsidentenwahl nicht abschrecken lassen, denn mich, als Austauschschüler, beeinflusst es gar nicht im alltäglichen Leben. Natürlich wird darüber gesprochen und manchmal begegnet man Leuten, die eine komische Meinung zu dem Ganzen haben aber das ist komplett normal - auch ohne neuen Präsidenten! Man befindet sich in einem komplett neuen Land, mit einer anderen Kultur und anderen Menschen, da ist es selbstverständlich, dass es ungewohnt ist und man anderen Perspektiven begegnet. Sollte es aber schon immer des Kindes Traum gewesen sein, ein Auslandsjahr in den USA zu machen, sollte nichts dagegen sprechen, denn die Erfahrungen, die man wieder zurück nach Deutschland nimmt, sind viel wichtiger als irgendeine politische Meinung. Ich habe das Glück und bin im sehr schönen Washington State platziert worden, welches ein allgemein sehr liberaler Staat ist, dennoch lebe ich in einer konservativen Familie, was mich jedoch kein bisschen in meinen Möglichkeiten einschränkt. Ich weiß natürlich nicht, wie es in anderen Staaten, vornehmlich Südstaaten, ist, weshalb ich demnach nur für mich sprechen kann. Als Tipp kann ich einfach nur mitgeben, dass man, egal wo man ist (das gilt nicht nur für die USA, sondern vielleicht sogar auch zuhause in Deutschland) Politik als Gesprächsthema vermeiden sollte, um Konflikte oder komische Situationen zu vermeiden. Stattdessen sollte man sich auf die Erfahrungen konzentrieren, denn das Klischee trifft zu 100 % zu: Die Zeit vergeht viel zu schnell! Ich hoffe sehr, dass ich ein wenig bei der Entscheidungsfindung weiterhelfen konnte.