Entdecke Costa Rica

Während deines Aufenthalts an der Veritas University

  • Geographische Fakten

    Costa Rica, spanisch für „reiche Küste“, ist ein Staat in Zentralamerika. Mit einer Gesamtfläche von gerade einmal rund 51.100 km2 zählt das Land mit zu den kleinsten Staaten auf dem amerikanischen Kontinent. Im Norden teilt sich Costa Rica eine Grenze mit Nicaragua, im Süden grenzt Panamá an das Land. 

    Das Land kann in vier große Regionen aufgeteilt werden, jede Region lockt mit exotischen Landschaften und einer artenreichen Tierwelt! Im Nordwesten des Landes kannst du faszinierende Wasserfälle erkunden, über lange Hängebrücken klettern oder in Thermalquellen entspannen. Im zentral gelegenen Hochland des Landes befindet sich die Hauptstadt San José. Nicht nur das Stadtleben, sondern auch die zahlreichen umliegenden Kaffeeplantagen und das Kunsthandwerk locken jährlich zahlreiche Besucher in die Kultmetropole.

    Wer den Strand und das Meer liebt, ist in Costa Rica besonders gut aufgehoben, da das Land direkt von zwei Ozeanen umgeben ist. An der Pazifikküste kannst du  traumhafte Strände erkunden, Surfen lernen, Wandertouren machen oder wilde Tiere in den Nationalparks beobachten. Die Karibikküste dagegen lockt mit einem überaus entspannten Lebensstil unter Palmen und lädt abenteuerlustige Reisende ein, den Regenwald zu erkunden. Beide Küsten liegen nur 320 Kilometer entfernt voneinander!

    Die Veritas University bietet regelmäßig Ausflüge und Kurztrips durch das Land an. Als Student hast du die Möglichkeit zusammen mit der Hochschule oder auch auf eigene Faust das Land zu bereisen und es von seinen ganzen Facetten kennenzulernen.

  • Klima

    Aufgrund seiner geografischen Lage nur wenige Breitengrade nördlich des Äquators ist das Klima in Costa Rica tropisch geprägt. Eine Unterteilung des Jahres in Jahreszeiten mit deutlichen Temperaturunterschieden gibt es in Costa Rica daher nicht.

    Im karibischen Küstentiefland regnet es eigentlich das ganze Jahr über sehr viel und ergiebig. Niederschlagsmengen von bis zu 4000-6000 mm im Jahr sind hier keine Seltenheit. Die Temperaturen sind ganzjährig relativ konstant und pendeln sich meist um die 25 °C ein.

    An der pazifischen Küste Costa Ricas regnet es im Vergleich zur karibischen Küste deutlich weniger. Niederschlagsmengen von bis zu 2500 mm im Jahr sind aber auch hier nicht selten zu messen. Im Jahresverlauf unterscheidet man hier zwischen Trockenzeit (Verano) und Regenzeit (Invierno). Trockenzeit herrscht von Dezember bis April. Am trockensten ist es an der nördlichen Pazifikküste. Die Temperaturen klettern im Jahresschnitt ähnlich wie an der Karibikküste auf bis zu 26 °C.

    Anders als im Küstentiefland mit seinem schwül-heißen Klima, ist es im Valle Central von den Temperaturen her – nicht zuletzt aufgrund der Höhenlage – im Jahresverlauf gesehen etwas kühler. Angenehm milde Temperaturen um die 20 °C sind hier im Schnitt die Regel sowie Regenmengen von bis zu 2000 mm im Jahr.

  • Bevölkerung

    Costa Rica wird von über 4 Millionen Menschen besiedelt, die Mehrheit der Einheimischen wohnt in den Großstädten des Landes. Der Großteil der Bevölkerung besteht aus Nachkommen spanischer Einwanderer, der sogenannten Mestizen. Die Einwohner sind ein sehr liebenswürdiges und herzliches Volk. Die Costa Ricaner sind in Mittel- und Lateinamerika auch unter dem Spitznamen „Ticos“ bekannt.  Dieser geht auf eine sprachliche Angewohnheit der Costa Ricaner zurück: Im Spanischen gibt es die Verkleinerungsform „-ito“ – diese erfreut sich besonders im lateinamerikanischen Sprachraum großer Beliebtheit. So wird aus hijo (Sohn) durch die Verkleinerungsform hijito (Söhnchen). In Costa Rica ist die Verkleinerungsform in der Mundart als „ico“ verbreitet, häufig in Kombination mit der ursprünglichen „ito“-Form. So wird im costa-ricanischen Spanisch aus momento (Moment) schnell momentico (Momentchen) oder auch momentitico (kleines Momentchen). Diese Eigenart der costa-ricanischen Mundart hat dazu geführt, dass die Costa Ricaner den Spitznamen Ticos bekamen, den sie auch selbst gern nutzen.

    Im Gegensatz zu vielen benachbarten Ländern wurde Costa Rica von den weit verbreiteten sozialen Unruhen, Bürgerkriegen und Diktaturen verschont. Durch seine dauerhafte und aktive unbewaffnete Neutralität, wird Costa Rica auch als „die Schweiz Zentralamerikas“ bezeichnet.

  • Umweltschutz

    Die Ticos legen sehr großen Wert auf den Umweltschutz, um die Schönheit ihres Landes und die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren. Trotz seiner geringen geographischen Größe bietet Costa Rica eine große Vielfalt an Naturräumen und gilt sowohl bezüglich Flora als auch Fauna als eines der artenreichsten Länder weltweit. 5 % der weltweiten Biodiversität lässt sich alleine in Costa Rica wiederfinden. Der größte Teil des Strombedarfs wird durch regenerative Quellen gewonnen. Das Land ist zudem mit 29 Nationalparks ein echter Pionier im Naturschutz und Ökotourismus. Alleine 110 Strände tragen das Blaue-Flagge-Qualitätssiegel, das die Nachhaltigkeit und Sauberkeit des Strandes garantiert. 

  • Sprache

    In Costa Rica ist Spanisch Landessprache – der Dialekt ist allerdings auch mit Spanischkenntnissen nicht immer ganz einfach zu verstehen. Auf Grund des guten Bildungsstandards wird aber auch Englisch fast überall verstanden, vor allem auf der karibischen Seite, wo unter anderem die Nachfahren der jamaikanischen Arbeiter ein Pidgin aus spanischen und englischen Begriffen pflegen.

  • Religion

    Die Bevölkerung ist überwiegend christlich: Rund 75 Prozent der Einheimischen sind katholisch, mit derzeit leicht abnehmender Tendenz zugunsten der Protestanten; letztere machen ca. 14 Prozent der Bevölkerung aus. Die römisch-katholische Konfession ist Staatsreligion des Landes. Es bestehen aber auch religiöse Gruppen wie beispielsweise die Zeugen Jehovas mit rund 1,3 Prozent.