von Christina
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So zufrieden war ich mit dem Programm:

Im April 2016 startete ich mein Australien Abenteuer mit AIFS. Schon vor der Ausreise konnte ich mit Hilfe der Networkingliste Kontakt zu meinen Mitreisenden aufnehmen. Schnell zeigte sich glücklicherweise, dass ich nicht die Einzige war, die schon Ende 20 ist. Gemeinsam mit meiner kleinen Truppe bin ich dann mit Cathay Pacific von Frankfurt aus abgehoben. Ich kann die Airline nur empfehlen - es gab gutes Essen, reichlich Getränke und bei Nacht konnte man sich ganz hinten im Flugzeug kleine Snacks holen. Auf dem Rückflug, welchen ich von Neuseeland aus angetreten bin, habe ich mich für einen zweitätigen Zwischenstopp in HongKong entschieden und es absolut nicht bereut – dort gibt es sogar ein Disneyland! In Sydney angekommen, kamen wir in das WakeUp! Hostel, es liegt sehr zentral und man kann innerhalb von einer halben Stunde bis zur Oper laufen. Zudem bietet das Hostel verschiedene Aktivitäten wie ein gemeinsames Essen oder einen Spaziergang vom Coogee zum Bondi Beach an. Bei AIFS in Sydney wurde mir sofort mit meinen Bewerbungsunterlagen geholfen und es gibt dort die Möglichkeit sich in einen Newsletter einzutragen um wöchentlich Jobs und Reiseangebote zu erhalten. Schnell habe ich einen Job als Au Pair in Perth gefunden. Ich habe einiges in Australien gesehen und erlebt. Ich habe die Westküste von Perth bis Exmouth bereist, war in und um Perth herum unterwegs, sowie auf einem Roadtrip in den Süden der Westküste. Zudem nahm ich an einer Tour vom Ayers Rock bis nach Melbourne über Adelaide und der Great Ocean Road teil. Auch die Ostküste von Sydney bis nach Cairns habe ich gesehen. Es gab einige Highlights auf meiner Reise. In Perth lebt eine Delfinfamilie im Swan River, Wale habe ich im Minutentakt nördlich von Brisbane und den Whitsundays gesehen, ich war mit Walhaien in Exmouth schnorcheln und in Neuseeland (Auckland) habe ich einen Sky Jump vom Sky Tower gemacht. Man wächst mit seiner Reise und wird zunehmend mutiger. Zudem würde ich behaupten, dass eine solche Reise lebendverändernd ist. Ich habe die meisten Strecken mit dem Flugzeug hinter mich gebracht, es geht im Gegensatz zum Bus sehr schnell und ist teilweise auch günstig. An sich ist Australien eher teuer, Obst und Gemüse kosten mehr als in Deutschland, auch Kosmetikprodukte sind teuer, jedoch gleicht es sich mit dem Mindestlohn aus. Ich ging meistens im Coles oder Woolworth einkaufen, dort gibt es oft einen Imbiss oder eine Sushi Theke. Von Perth aus kann man recht günstig nach Bali reisen – was ich natürlich sofort gemacht habe um meine Volunteer Freunde zu treffen, welche ich im Jahr 2014 und 2015 bei meiner AIFS Freiwilligenarbeit in Ubud kennengelernt habe. Ein Freiwilligenprojekt auf Bali kann ich nur empfehlen! Man lernt die Insel aus der Sicht von Einheimischen und nicht als Tourist kennen. Leider gab es auch negative Dinge, deshalb sollte auf jeden Fall eine Reisekrankenversicherung abgeschlossen werden, da ein Arztbesuch in Australien sehr teuer werden kann. Spinnen, Schlangen und Krokodile habe ich zum Glück nur im Zoo gesehen, jedoch hatten meine Mitreisenden andere Erfahrungen gemacht und es kommt auch sehr auf die Region an. Zum Schluss kam noch ein absolutes Highlight – ein Monat in Neuseeland. Ich würde das Land als atemberaubend bezeichnen, es ist absolut anders als Australien. Das Grün des Grases war unglaublich, auch die Maori Kultur ist sehr interessant und gut integriert. Natürlich war ich auch in Hobbiton. Ich habe in einem Monat die komplette Nord- und Südinsel mit dem Stray Bus bereist. Die Busgesellschaft fährt in abgelegenen Gegenden und hat ein etwas älteres Publikum im Vergleich zu Kiwi Experience, welche eher die Städte anfährt und meist aus frisch gebackenen Abiturienten besteht.