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Au Pair USA
Au Pair USA

Dein Abenteuer mit echter Verantwortung
Lebe in einer amerikanischen Gastfamilie, betreue deren Kinder im Alltag und entwickele dich persönlich weiter. Eine echte Erfahrung, die dich weiterbringt.
Mit AIFS sicher & gut begleitet in dein Au Pair USA Jahr
✅ Offizieller J‑1‑Visum-Sponsor
✅ Persönliche Betreuung
✅ Große Auswahl an Au Pair Familien
✅ Schnelles Matching
✅ Bestes Preis-Leistungs-Package
✅ Orientation Days in New York inklusive
✅ Starke Au Pair Community vor Ort
✅ Über 40 Jahre Erfahrung in der Au Pair Vermittung
✅ Zertifiziertes Mitglied der International Au Pair Association
Passt Au Pair USA zu dir?
Zu diesem besonderen Anlass verlosen wir 40 komplette Au Pair Pakete – inklusive Flug, Orientation Days in New York und vielen weiteren Highlights! ✨ Informiere dich jetzt und sichere dir deine Gewinnchance!
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Warum Au Pair in den USA?
Als Au Pair in den USA hast du die einmalige Chance, Amerika ein ganzes Jahr lang so richtig zu erleben – nicht als Tourist, sondern als Teil einer amerikanischen Familie.
Du:
- startest dein Au Pair Jahr gemeinsam mit anderen Au Pairs in New York mit unseren Orientation Days
- lebst in einer US‑Gastfamilie und lernst Kultur, Mentalität und Alltag hautnah kennen
- suchst selbst nach passenden Familien, speicherst Favoriten und ihr entscheidet im persönlichen Kontakt, ob ihr zueinander passt (Mutual Matching)
- übernimmst Verantwortung für die Kinder und deren Alltag
- sprichst täglich Englisch
- feierst amerikanische Feiertage & Traditionen
- hast Unterkunft & Verpflegung inklusive
- bekommst ein wöchentliches Taschengeld (mind. 195,75 USD pro Woche)
- hast bezahlten Urlaub und einen Reisemonat am Ende deiner Au Pair Zeit
- erhältst 500 USD-Weiterbildungsgeld, z. B. für College‑ oder Sprachkurse
- bist Teil einer großen Au Pair Community in der Nähe deiner Gastfamilie
Au Pair USA bedeutet: Leben, arbeiten, lernen und wachsen in einem der vielfältigsten Länder der Welt.
Live the American Way of Life - dein Traumjahr in den USA
Du kennst die USA aus Filmen, Serien und Social Media? Als Au Pair in den USA erlebst du den echten amerikanischen Alltag:
- Thanksgiving & Christmas mit deiner Au Pair Familie
- School Drop‑Offs & After‑School Activities
- Roadtrips, Highways, ikonische Orte
- Freundschaften mit Au Pairs aus aller Welt
Dein Traum, dein Abenteuer - AIFS macht es möglich.
Du bist nicht allein - Gemeinschaft von Anfang an
Bei uns hört die Unterstützung nicht nach der Ausreise auf. Viele Au Pairs von anderen Organisationen berichten, dass sie sich vor Ort allein gelassen fühlen. Bei uns ist das anders. Unsere Community Counselors leben in der Nähe der Gastfamilien, kennen sich vor Ort aus und sind jederzeit für dich ansprechbar – ob bei Fragen, Herausforderungen oder einfach, wenn du jemanden brauchst.
Vor der Ausreise: Live Au Pair Happenings
- Persönliche Vorbereitung durch erfahrene AIFS Mitarbeitende, die selbst Au Pair waren
- Austausch mit anderen zukünftigen Au Pairs
- Treffen mit ehemaligen Au Pairs
- Vernetzen, Fragen stellen, Sicherheit gewinnen
Gemeinsam nach New York
- Gemeinsame Ausreise in die USA
- Kennenlernen & Austausch
- Einstimmen auf das Au Pair Leben
- New York City erleben
👉 Erfahre hier mehr über unsere New York Orientation Days
Während deines Aufenthalts
- Persönliche Community Counselor in der Nähe deiner Au Pair Familie
- Regelmäßige Community-Treffen mit anderen Au Pairs in deinem Cluster
- Belegung von Weiterbildungskursen, die dich wirklich interessieren
- Unterstützung bei Alltag & Herausforderungen
Wir begleiten dich - nicht nur vor der Ausreise, sondern während deines gesamten Aufenthalts.
Bist du bereit für dein Au Pair in America Abenteuer?
Mehr als ein Auslandsjahr - deine persönliche Entwicklung als Au Pair
Ein Au Pair Jahr in den USA verändert dich. Denn Au Pair ist nicht nur Reisen.
Es ist eine besondere Erfahrung, aber kein Urlaub. Du bist Teil einer Familie, übernimmst Verantwortung und erlebst den Alltag hautnah.
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Du arbeitest max. 45 Stunden pro Woche.
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Du übernimmst Verantwortung für Kinder.
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Du bist Teil einer echten Familie, nicht nur Gast.
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Es gibt Herausforderungen: neue Kultur, Sprache, Erwartungen, Kommunikation.
Genau diese Mischung macht dein Au Pair Jahr so wertvoll.
Warum sich ein Au Pair Jahr trotzdem lohnt?
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Du wirst selbstständiger und verantwortungsbewusster
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Du entwickelst interkulturelle Kompetenz
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Du verbesserst dein Englisch nachhaltig
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Du stärkst dein Selbstvertrauen & deine Persönlichkeit
- Du wächst an den Herausforderungen
Tausende ehemalige Au Pairs sagen rückblickend, dass dieses Jahr sie persönlich und beruflich geprägt hat.
Lea
Au Pair in New Jersey
„Ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen und mich selbst besser kennenzulernen.“
Belinda
Au Pair in Florida
"Es war nicht immer einfach, aber es war die beste Entscheidung meines Lebens."
Jamie
Au Pair auf Hawaii
"Ich habe mein Englisch verbessert und eine zweite Familie gefunden."Au Pair in America Momente
This could be you ✨
Au Pair USA Programm im Überblick
Unser Au Pair in America Programm bietet dir im Vergleich zu anderen Au Pair Programmen viele Optionen.-
Dauer: 12 Monate
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Verlängerung: um 6, 9 oder 12 Monate möglich
-
Reisezeit: bis zu 30 Tage Travel Time nach dem Programm, um in den USA zu reisen und neue Orte zu entdecken
Ein Au Pair Aufenthalt in den USA dauert ein Jahr. Das ist die offizielle Laufzeit des staatlich geregelten US‑Au‑Pair‑Programms. Viele Au Pairs entscheiden sich dafür, länger in den USA zu bleiben und verlängern ihren Aufenthalt entweder in der selben Familie oder wechseln.
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Wöchentliche Arbeitszeit: max. 45 Stunden pro Woche, 1,5 Tage pro Woche frei
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Urlaub: 2 Wochen (10 Tage) bezahlten Urlaub bei einer einjährigen Au Pair Tätigkeit
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Alter der zu betreuenden Kinder: ab 3 Monate beim Classic und Professional (für pädagogische oder soziale Fachkräfte) Programm; mind. 5 Monate beim EduCare Programm
- Hauptaufgabe: Dein hauptsächlicher Job besteht darin, deine Au Pair Familie bei der Kinderbetreuung zu unterstützen. Dafür erhältst du Verpflegung, ein eigenes Zimmer und ein wöchentliches Taschengeld.
Beispiele typischer Au Pair Aufgaben:
- Begleite die Kinder durch ihre Morgen‑ und Abendroutine, z. B. Frühstück machen, beim Anziehen helfen, etc.
- Entwickle kreative Spielideen und ermutige sie zu Aktivitäten im Freien
- Bring die Kinder zur Schule und zu ihren Freizeitaktivitäten
- Unterstütze bei Mahlzeiten sowie bei der Wäsche der Kinder
- Hilf den Kindern bei ihren Hausaufgaben
Beispiel Tagesablauf:
Morgens:
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Du hilfst den Kindern beim Fertigmachen, Frühstück vorbereiten, School Drop-off.
Vormittags:
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Freizeit, leichte Aufgaben im Haushalt oder Zeit zur Erholung.
Nachmittags:
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Du betreust die Kinder, spielst, organisierst Aktivitäten oder hilfst bei Hausaufgaben.
Abends:
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Gemeinsame Zeit mit der Familie oder Freizeit.
Jeder Tag ist anders – aber deine Rolle bleibt wichtig.
Unser For Professionals Programm in den USA ist ideal für dich, wenn du zum Zeitpunkt deiner Ausreise bereits eine Ausbildung oder ein Studium im pädagogischen oder sozialen Bereich mit entsprechender Praxiserfahrung in der Kinderbetreuung abgeschlossen oder 12 Monate als Au Pair gearbeitet (Aufenthalt darf nicht länger als 3 Jahre zurückliegen) hast. Aufgrund deiner Erfahrung erhältst du ein höheres Taschengeld als beim Au Pair Classic Programm (mind. 300 US$ pro Woche) und profitierst von einem günstigeren Preis. Der Job und das Visum bleiben identisch.
Neben deiner persönlichen Entwicklung bietet unser Au Pair in America Programm viele feste Rahmenbedingungen:
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Unterkunft & Verpflegung bei deiner Au Pair Familie
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Wöchentliches Taschengeld
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Bezahlter Urlaub
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Reisemonat am Ende deines Aufenthalts
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Weiterbildungsgeld für Kurse (z. B. College)
Die Höhe deines Taschen- und Weiterbildungsgelds unterscheidet sich je nach deinem Au Pair Programm. Da Unterkunft und Verpflegung bei deiner Gastfamilie inklusive sind, kannst du dein Taschengeld vor allem für Reisen, Freizeit und deine eigenen Wünsche nutzen.
| Programmart | Classic | Professional (pädagogische oder soziale Fachkräfte) |
EduCare |
| Taschengeld | mind. 195,75 US$ pro Woche | mind. 300 US$ pro Woche | mind. 146,81 US$ pro Woche |
| Weiterbildungsgeld | 500 US$ | 500 US$ | 1.000 US$ |
| Unterkunft & Verfplegung | ✅ | ✅ | ✅ |
Persönliche Unterstützung von Anfang an
Bei uns bist du im gesamten Bewerbungsprozess nicht allein: Du erhältst eine persönliche Ansprechperson, die dich bei der Erstellung deines Au Pair Profils unterstützt und dich individuell begleitet. Oft waren sie selbst als Au Pair in den USA.
Sie hilft dir dabei:
-
dein Profil optimal aufzubauen
-
deine Stärken klar zu präsentieren
-
deine Chancen auf ein passendes Match zu erhöhen
Du kannst dich jederzeit mit Fragen an sie wenden und erhältst wertvolle Tipps – vom ersten Profil bis zur finalen Auswahl deiner Gastfamilie.
Dein Profil – einfach & flexibel erstellen
Dein Au Pair Profil erstellst und bearbeitest du ganz einfach über die Au Pair in America App bzw. unser Online-Portal.
Dort kannst du:
-
deine Angaben jederzeit aktualisieren
-
Fotos und Informationen ergänzen
-
aktiv mit potenziellen Gastfamilien in Kontakt treten
So behältst du jederzeit die Kontrolle über deinen Bewerbungsprozess.
Der richtige Match entscheidet über dein Jahr
Ein erfolgreiches Au Pair Jahr beginnt mit der richtigen Gastfamilie. Deshalb setzen wir nicht nur auf Schnelligkeit, sondern vor allem auf Passung. Du suchst aktiv nach passenden Familien, lernst sie persönlich kennen – und entscheidet gemeinsam, ob ihr zueinander passt.
Aktiver Matching-Prozess mit persönlicher Begleitung
Während des Matching-Prozesses unterstützen wir dich aktiv:
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Vorbereitung auf Gespräche mit Gastfamilien
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Tipps zu den wichtigsten Fragen im Interview
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Hinweise darauf, worauf du besonders achten solltest
-
Unterstützung bei Unsicherheiten oder Entscheidungen
Unser Ziel ist es, dass du dich sicher fühlst – und die für dich passende Familie findest.
Warum ein gutes Matching so wichtig ist
Nur wenn Erwartungen und Persönlichkeit auf beiden Seiten zusammenpassen, wird dein Au Pair Jahr wirklich erfolgreich.
Ein sorgfältiges Matching bedeutet:
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weniger Missverständnisse
-
mehr Zufriedenheit im Alltag
-
eine bessere Beziehung zur Gastfamilie
Ein Au Pair Jahr ist eine intensive Erfahrung, umso wichtiger ist der richtige Start. Deshalb begleiten wir dich nicht nur bei der Bewerbung, sondern besonders beim Matching, damit du die Gastfamilie findest, die wirklich zu dir passt.
Das Au Pair Visum für die USA sieht vor, dass du an einer eingetragenen Bildungseinrichtung in den USA Kurse belegst (ca. 3 Stunden pro Woche). Unsere Au Pair Familien unterstützen dich finanziell dabei. Überlege dir, welche Kurse dich interessieren und auch vorteilhaft für deine berufliche Zukunft sind. Als Gasthörerin bzw. Gasthörer (Non-Degree-Student) an einem College oder an einer Universität kannst du Vorlesungen besuchen, aber keinen Abschluss erwerben.
EduCare
Falls du einen größeren Fokus auf die Weiterbildungskurse legen möchtest, dann ist unser EduCare Programm ideal für dich. Hier beträgt deine wöchentliche Arbeitszeit max. 30 Stunden pro Woche. So hast du mehr Zeit, um Kurse an einem amerikanischen Bildungseinrichtung, z. B. an einem College oder einer Universität zu belegen (ca. 6 Stunden pro Woche). Außerdem erhältst du bei diesem Programm ein höheres Studiengeld.
Das EduCare Programm wird nicht in allen Bundesstaaten angeboten, daher ist die Anzahl der Plätze begrenzt. So sind bei dieser Programmart beispielsweise keine Platzierungen in Kalifornien, Florida oder Hawaii möglich.
Um dich optimal auf deinen Au Pair Aufenthalt in den USA vorzubereiten, bieten wir kostenfreie Au Pair Happenings in mehreren deutschen Städten, Wien und in Zürich an. Bei diesen Treffen lernst du AIFS Mitarbeitende, frühere AIFS Au Pairs und aktuelle Bewerberinnen und Bewerber kennen und kannst dich mit diesen austauschen. Wir klären offene Fragen und leiten wertvolle Insidertipps von ehemaligen Teilnehmenden an dich weiter. Eine Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung möglich.
In den USA werden du und deine Au Pair Familie von einem lokalen Community Counselor betreut. Jeder Counselor ist für ein „Cluster“ verantwortlich, eine Gruppe von mehreren Au Pair Familien und ihren Au Pairs.
Der Counselor ist für dich und deine Au Pair Familie ständige Betreuerin bzw. ständiger Betreuer in den USA und wohnt in der näheren Umgebung. Neben der persönlichen Betreuung veranstaltet der Counselor ein mal im Monat auch Aktivitäten und regelmäßige Meetings für alle internationalen Au Pairs aus deinem Cluster.

Kosten Au Pair USA Programm: Preise & Leistungen im Überblick💰
Wir informieren dich transparent über die Programmkosten, enthaltene Leistungen und Zusatzleistungen. Detaillierte Infos findest du auf unserer Preis- und Leistungsseite.
Classic
mind. 195,75 US$ Taschengeld pro Woche; max. 45 Stunden Arbeitszeit pro Woche
inkl. Flüge & New York Orientation
- Persönliche Betreuung
- Vermittlung in eine Au Pair Familie
- Unterkunft und Verpflegung
- Hin- & Rückflug
- New York Orientation
- Und vieles mehr
- Option
Zusätzlich buchbar
- Upgrade zu Lodge-Unterkunft (Preis auf Anfrage)
For Professionals
pädagogische oder soziale Fachkräfte: mind. 300 US$ Taschengeld pro Woche; max. 45 Stunden Arbeitszeit pro Woche
inkl. Flüge & New York Orientation
- Persönliche Betreuung
- Vermittlung in eine Au Pair Familie
- Unterkunft und Verpflegung
- Hin- & Rückflug
- New York Orientation
- Und vieles mehr
Zusätzlich buchbar
- Upgrade zu Lodge-Unterkunft (Preis auf Anfrage)
EduCare
mind. 146,81 US$ Taschengeld pro Woche; max. 30 Stunden Arbeitszeit pro Woche
inkl. Flüge & New York Orientation
- Persönliche Betreuung
- Vermittlung in eine Au Pair Familie
- Unterkunft und Verpflegung
- Hin- & Rückflug
- New York Orientation
- Und vieles mehr
Zusätzlich buchbar
- Upgrade zu Lodge-Unterkunft (Preis auf Anfrage)
Voraussetzungen für Au Pair in den USA
Kannst du die folgenden Fragen mit Ja beantworten, steht deinem Aufenthalt nichts mehr im Weg:
Alter
Du bist zum Zeitpunkt der Ausreise zwischen 18 und 26 Jahre alt? Du kannst dich bereits mit 17 Jahren bei uns bewerben.
Erfahrung mit Kindern
Du hast Spaß am Umgang mit Kindern und kannst mind. 200 Stunden Kinderbetreuungserfahrung (z.B. 5 Wochen Praktikum im Kindergarten) in den letzten 3 Jahren nachweisen?
Um von bestmöglichen Platzierungschancen zu profitieren benötigen männliche Bewerbende 400 Kinderbetreuungsstunden aus den letzten drei Jahren.
💡 Gut zu wissen: 50 Stunden dürfen innerhalb deiner Verwandtschaft gesammelt werden (z.B. jüngere Geschwister betreuen).
Zeit & Ausreise
Du hast Zeit und Lust für mindestens 12 Monate als Au Pair in den USA zu leben?
Du bist flexibel und stehst mind. 8 Wochen ab deinem frühesten Ausreisetermin für deine Reise in die USA zur Verfügung? Den genauen Start vereinbarst du mit deiner Au Pair Familie.
Wenn dir 12 Monate zu lange sind, du aber gerne in die USA und mit Kindern arbeiten möchtest, dann schau dir unser Camp America Programm an.
Staatsbürgerschaft
Du hast die Staatsbürgerschaft eines EU-Landes, der Schweiz oder verfügst über eine unbegrenzte Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland, Österreich oder der Schweiz?
Dokumente
Du besitzt einen gültigen Reisepass sowie ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge?
Autoführerschein
Du hast schon deinen Autoführerschein oder kannst ihn im Laufe deiner Bewerbungszeit machen? In den USA wirst du deine Au Pair Kinder z. B. zur Schule oder zu Freizeitaktivitäten fahren.
Gesundheit & Impfschutz
Um den Anforderungen eines längeren Aufenthaltes im Ausland gewachsen zu sein, benötigst du sowohl eine stabile psychische als auch eine gute physische Gesundheit, sowie alle notwendigen Impfungen. Wir empfehlen dir frühzeitig vor Reisebeginn reisemedizinische Beratung bei einem Facharzt einzuholen.
Zusätzlich zu den Impfvorgaben des jeweiligen Ziellands, wird ein Nachweis über weitere Impfungen (z.B. MMR, DTP, Windpocken) verlangt. Sollten diesbezüglich Fragen bestehen, steht unser Team gerne für Fragen zur Verfügung.
Eingeschränkte Mobilität
Unser Team berät dich gern persönlich und prüft gemeinsam mit dir, welche Auslandsprogramme für dich infrage kommen.
Ablauf: In 7 Schritten zu deinem Au Pair Jahr in den USA 🗽
AIFS als erfahrene Au Pair Organisation sorgt dafür, dass du bestens auf deinen Au Pair Aufenthalt vorbereitet bist. Wir unterstützen dich bei deiner Bewerbung und sind bei Fragen dein Ansprechpartner. Erfahre hier, wie leicht der Weg zu deinem Au Pair Aufenthalt mit uns ist:
1.Au Pair Profil starten 🖥️
2.Dein Au Pair Profil 👤
3.Persönliches Gespräch 💬
4.Finde deine Au Pair Familie 👩👧👦
5.Reisevorbereitungen 🧳
6.Zahlung 💰
7.Deine Reise beginnt 🗽
Dein Au Pair USA Guide
Hol dir unseren ultimativen Au Pair USA Guide mit allen Infos im Überblick inkl. Checkliste.
AIFS Au Pair USA Guide
1,37 MB | PDF Unser Guide enthält alle Infos im Überblick und einer Checkliste für dein Au Pair Abenteuer in den USA.Vorteile als Au Pair mit AIFS
Sorgenfrei und perfekt vorbereitet ins Ausland 💛
Über 40 Jahre Erfahrung
Seit über vier Jahrzehnten begleitet AIFS Au Pairs in die USA. Über 120.000 Au Pairs haben uns ihr Vertrauen geschenkt. Erfahrung, die Sicherheit gibt, auch wenn es einmal herausfordernd wird.
International & bewährt
Jedes Jahr gehen tausende Au Pairs aus der ganzen Welt mit der Au Pair Organisation AIFS in die USA.
Hohe Qualitäts‑ & Sicherheitsstandards
AIFS ist Gründungsmitglied der International Au Pair Society, die für geprüfte Gastfamilien, klare Regeln und hohe Betreuungssicherheit unter den Au Pair Organisationen steht.
Du bist nie allein
Du bist Teil einer lokalen Au Pair‑Community und wirst von persönlichen Community Counselors in der Nähe deiner Gastfamilie begleitet.
Individuelle Betreuung & schnelles Matching
Persönliche und individuelle Betreuung durch AIFS Spezialisten, die selbst Au Pairs waren. Schneller und einfacher Bewerbungs- & Matching-Prozess über die Au Pair in America App und Mutual Matching.
3 Optionen zur Auswahl
Classic, For Professionals (für ehemalige Au Pairs oder pädagogische & soziale Fachkräfte mit höherem Taschengeld dank Erfahrung) und EduCare (weniger Arbeitszeit & Taschengeld, dafür mehr Zeit und Budget für Weiterbildungskurse).
Erfahrungsberichte unserer Au Pair in America Teilnehmenden
Ich habe schon immer gerne mit Kindern gearbeitet und wollte die Welt sehen.
Laura aus Niederösterreich
Au Pair in Seattle, Washington
Ich habe die Zeit in der Familie so sehr genossen
Kathi
Professional Au Pair in Arizona
Warum ich noch einmal Au Pair in den USA werde
Victoria aus Niederösterreich
Professional Au Pair in Connecticut
Ich bin als Au Pair mit dem Wunsch in die USA geflogen, um Neues zu erleben und zu reisen - zurück gekommen bin ich mit viel mehr: Erfahrungen, neue Freunde, eine Familie am anderen Ende der Welt, unendlich viele Geschichten zu erzählen und Erinnerungen fürs Leben.
Mein Au Pair Jahr mit AIFS war eine Erfahrung, für die ich unglaublich dankbar bin.
Sara Stieler
Au Pair USA Returnerin
Ich fühle mich als richtiger Teil der Familie
Sandra
Professional Au Pair in Sutton, Massachusetts
In meinem Leben habe ich noch nie so viele Freunde so einfach kennengelernt, wie als Au Pair!
Marcel
Au Pair in Denver, Colorado
Ich habe auch 4 Jahre später noch täglichen Kontakt zu meiner Au Pair Familie.
Lisa
Au Pair
Ein großes Highlight war das Reisen.
Anja aus Wien
Au Pair in Portland
Es war eines der besten Jahre meines Lebens.
Lisa
Au Pair in New York
Mein Aufenthalt hat mich in jeglicher Hinsicht bereichert.
Julia aus Wien
Professional Au Pair in New York
Mein erstes Weihnachten als Au Pair in den USA.
Natascha aus dem Burgenland
Au Pair in New York
Au Pair sein in Hawaii... mal ehrlich: Davon träumt doch jeder?
Tina aus Perg
Professional Au Pair in Hawaii
Ich bin super dankbar für dieses Jahr und für meine Gastfamilie.
Natalie
Au Pair in Richmond, Virginia
Special Needs - Special Moments
Katharina
Professional Au Pair in Bethesda, Maryland
Mit meiner Gastfamilie habe ich auch heute noch Kontakt und besuche sie regelmäßig.
Sabrina aus Köln
EduCare Au Pair in New York
Meine Au Pair Zeit während der Corona-Pandemie
Mariel
Au Pair in den USA
Hallo!
Mein Name ist Laura Kamhuber, ich bin 19 Jahre alt und komme aus einem kleinen Dorf im nördlichen Niederösterreich. Seit nun schon 7 Monaten wohne ich aber in Bellevue, einem Vorort von Seattle im Bundesstaat Washington.
Ich bin sehr familienorientiert, war auch früher nie gerne auf Klassenfahrten mit dabei, weil ich ungern von meiner Familie getrennt war. Ich glaube, das ist der Grund, warum alle so überrascht waren, als ich plötzlich davon geredet habe, dass ich Au Pair in Amerika werden möchte. Vom Au Pair-Programm habe ich durch meine ältere Cousine erfahren. Sie war vor 8 Jahren als Au Pair in den USA, auch mit AIFS. Seitdem ging mir diese Idee, das zu machen, nicht mehr aus dem Kopf.
Bellevue, Washington
Die Vereinigten Staaten von Amerika hatten immer einen gewissen Reiz für mich. Die USA sind in Europa durch News, Filme und Serien total präsent. Ich war interessiert an dem „echten“ Leben dort. Wie so ein typischer Alltag in einer amerikanischen Familie aussieht, zum Beispiel.
Ich habe schon immer gerne mit Kindern gearbeitet und ich wollte die Welt sehen. Zwei weitere Gründe, warum ich mich schließlich entschieden habe, nach Amerika zu gehen. Und ich bereue nichts! Ich lebe in einer wundervollen Gastfamilie mit einem 9-jährigen Gastmädchen. Die Arbeit mit meinem Hostkid ist unglaublich entspannt und auch das Verhältnis zu meinen Gasteltern ist mehr als gut. Ich habe ein tolles Zimmer und sogar ein Auto nur für mich. Ich habe relativ schnell mit meiner Gastfamilie gematcht. Der Matching-Prozess war eine sehr stressige Zeit für mich, einfach weil ich mir selbst so einen Druck gemacht habe. Im Endeffekt habe ich aber das einzig Richtige getan, nämlich aus dem Bauch heraus entschieden.
Hier ist es toll, weil …
Die Gegend in der ich lebe, ist wunderschön. Es ist zwar eine Stadt, aber die Nachbarschaft ist sehr ländlich. Es gibt hier viele Au Pairs und noch mehr Dinge zu tun. Generell hat Washington State eine wunderschöne Natur. Deswegen liebe ich es Roadtrips durch den Staat zu machen. Auch wegen der Nähe zu Seattle schätze ich Bellevue. In 15 Minuten ist man in Downtown Seattle mit all den Museen, der Waterfront, Aussichtstürmen, Shoppingmöglichkeiten usw. Seattle hat viel mehr zu bieten, als man in „Grey’s Anatomy“ sieht!

Ich selbst liebe die Musik und das Singen. Wenn ich aber nicht damit beschäftigt bin, dann bin ich höchstwahrscheinlich im Fitnessstudio (amerikanisches Essen ist lecker, aber alles andere als gesund) oder in irgendeinem Park (zum Beispiel dem Gas Works Park). Klar ist das Familienleben hier anders, als ich es gewohnt bin, aber mir ging es ja darum, neue Dinge und neue Sichtweisen kennenzulernen. Auch wenn dazu der ein oder andere schlechte Tag voller Heimweh gehört.
Meine Tipps an zukünftige Au Pairs
Es gibt nicht vieles, das ich bereue, aber mein größter Fehler war definitiv, so viel von Zuhause mitgenommen zu haben! Ich habe bis heute (ungelogen!) die Hälfte davon noch NIE gebraucht! Vor allem Kleidung habe ich viel zu viel eingepackt! Sinnvoller wäre es gewesen Erinnerungen wie Bilder, mitzunehmen. (Tipp: AIFS Packliste!)
Wenn ich einem neuen oder zukünftigen Au Pair einen Tipp geben könnte, dann wäre es folgender: Heimweh ist okay! Manche Au Pairs haben es gar nicht, manche unglaublich stark. Ich persönlich bin Letzteres. Oft habe ich mich sehr unwohl gefühlt, mit anderen Au Pairs darüber zu reden, weil viele kein Heimweh hatten und mich dementsprechend nicht so verstehen konnten, auch wenn sie es von ganzem Herzen versuchten.

Vor allem zu Beginn habe ich den Fehler gemacht, täglich mehrmals mit meiner Familie in Österreich zu telefonieren. Das hat mich vom eigentlichen Leben hier abgehalten. Das „Eingewöhnen“ fiel mir dadurch viel schwerer, weil ich ständig das Gefühl hatte, dass nur mein Körper in Amerika ist, mein Herz aber in Österreich. Irgendwann habe ich aber angefangen, den Kontakt nach Hause ein bisschen zu reduzieren. Dann fing das Abenteuer ‚AMERIKA‘ für mich erst so richtig an!
Wenn ich heute einen schlechten Tag habe, dann halte ich mir vor Augen, was für ein Glück ich habe, so etwas erleben zu dürfen! Und ich weiß, meine Familie ist immer noch da, egal wann ich wiederkomme.
Ich genieße die Zeit hier so sehr und freue mich schon auf die nächsten Reisen nach Las Vegas, Florida und Mexiko!
See ya!
– Laura

Laura aus Niederösterreich
Au Pair in Seattle, Washington
Kathi war mit AIFS für 21 Monate als Au Pair Professional in einer amerikanischen Gastfamilie. Bevor sie sich ein weiteres Mal ins "Abenteuer Au Pair" stürzt, berichtet sie in diesem Video über Ihre Zeit in Arizona, USA
Mein Name ist Kathi und ich war für 21 Monate ein Au Pair Professional in Arizona. Vor so ziemlich genau drei Jahren, bekam ich eine E-Mail, dass eine Gastfamilie an mir interessiert ist. Da ich kurz davor eine Absage erhalten hatte, war ich umso begeisterter. Während des Lesens der E-Mail hat sich meine Begeisterung noch mehr gesteigert.

Da die Anfrage mitten in die Maturazeit gefallen ist, ist ein Skypegespräch erstmal nicht möglich gewesen und so beschränkte sich unser Kontakt erstmal nur auf E-Mails. Dadurch habe ich aber bereits einen guten Einblick in das Familienleben bekommen und mir wurde jede erdenkliche Frage so ehrlich wie möglich beantwortet. Als der Maturastress dann endlich abgeebbt ist, war es an der Zeit für unser erstes Skype-Date.
Matchingphase
Sie haben mir die Kinder vorgestellt und auch das Haus und den Garten gezeigt. Bei einem weiteren Gespräch habe ich dann auch meinen Gastvater kennengelernt. Danach stand für uns eigentlich fest, dass dies ein gutes Match werden würde, und haben es auch gleich offiziell gemacht.
Da meine Gastfamilie fast jeden Sommer in der Nähe von Wien verbringt, hatte ich die Möglichkeit, sie drei Monate vor meiner geplanten Ausreise persönlich kennenzulernen. Bei einem gemeinsamen Wochenendtrip nach Budapest, haben wir dann geschaut, ob die Chemie zwischen mir und den Kindern bzw. der Gastmutter auch wirklich stimmt.
Im Laufe des Sommers haben wir uns mehrmals getroffen, ich habe ihnen das ein oder andere in Wien gezeigt und meine Eltern hatten die Möglichkeit, meine zukünftige Gastfamilie persönlich kennenzulernen, was alle Beteiligten etwas beruhigte. Ende August ging es für meine Gastfamilie zurück nach Arizona, während ich meinen letzten Monat in Österreich genoss.

Schock nach Ankunft
Am 21. September ging es nach New York City und drei Tage später weiter nach Phoenix in Arizona. Dort angekommen, hatte ich erstmal einen Schock: Die Gastfamilie schien eine 180 Grad Wendung gemacht zu haben. Ich habe mich die ersten Wochen richtig unwohl gefühlt, habe täglich weinend zuhause angerufen und gesagt, dass ich dort weg möchte. (Meine Freunde und Familie sagen heute noch, sie hätten mich weder davor noch danach jemals wieder so erlebt.) Meine Gastmutter wirkte fast kalt und hat kaum mit mir gesprochen. Die Gasteltern haben sich, wenn sie denn mal zuhause waren, in ihr Zimmer verzogen und kaum eine Mahlzeit mit mir oder den Kindern eingenommen. Ich habe mich unwillkommen und unerwünscht gefühlt. Glücklicherweise habe ich mir den Ratschlag der Agentur zu Herzen genommen und erst einmal abgewartet. Nach der Abreise des vorigen Au Pairs, die bis dahin noch in der Familie lebte, änderte sich alles schlagartig: Meine Gastmutter hat mir plötzlich die Malls gezeigt und ist mit mir und den Kindern shoppen gefahren, sie haben mich zu Familientreffen mitgenommen, fast immer mit mir und den Kindern gegessen und abends haben wir gemeinsam fern geschaut. Ich wurde ein Teil der Familie, wurde bei Urlaubsplanungen oder Ähnlichem miteinbezogen und durfte auch die gemeinsame Freizeit mitgestalten.
We are family
Ich habe die Zeit in der Familie so sehr genossen und alle so sehr ins Herz geschlossen, dass ich sogar um neun Monate bei ihnen verlängert habe. Ich möchte dennoch nicht behaupten, dass die Zeit in der Familie immer toll und einfach war. Ganz im Gegenteil! Wie in einer richtigen Familie, hatten auch wir unsere Meinungsverschiedenheiten: einerseits bei der Kindererziehung und der Haushaltsführung, andererseits in politischen Belangen. Doch auch diese, zum Teil, sehr unterschiedlichen Ansichten, haben wir überwunden und ich traue mich fast zu sagen, dass sie unsere Beziehung gestärkt haben.
Mit meiner Abreise war unsere Geschichte bzw. Zeit, jedoch noch lange nicht zu Ende. Meine Gastfamilie ist zeitgleich mit mir nach Österreich gezogen und verbringt momentan eine Art Auslandsjahr in Österreich, um Deutsch zu lernen. Wir sehen uns fast jede Woche, gehen gemeinsam essen und ich konnte ihnen schon einige österreichische Traditionen, wie das Maibaumaufstellen, zeigen. Die Kinder freuen sich immer, wenn sie mich zuhause besuchen oder sogar bei „ihrer Kathi“ schlafen dürfen. Für sie ist es gerade schwer verständlich, dass ich im September nicht mit ihnen nach Arizona zurückkehren kann. Immerhin muss ich doch wieder ‚nachhause‘ kommen und in ‚mein Zimmer‘ einziehen.
Den ultimativen Liebesbeweis erbrachte mir meine Gastfamilie erst kürzlich, als ich gefragt wurde, ob ich die Taufpatin meines jüngsten Gastkindes werden möchte. Auch eine mögliche Rückkehr durch mich als ihr Au Pair, steht bereits im Raum und ich kann es kaum erwarten, dieses Abenteuer eventuell zu wiederholen.

Fazit
Wie ihr seht, sollte man sich zwar auf sein Bauchgefühl verlassen, aber auch das Bauchgefühl braucht manchmal ein bisschen länger, bis es eine Situation richtig einschätzen kann. Ich für meinen Teil bin froh, dass ich mich gegen ein Rematch und somit für meine zweite Familie am anderen Ende der Welt entschieden habe. Ein Leben ohne meine zwei Mädels, ist für mich kaum mehr vorstellbar, denn ich habe sie wirklich sehr ins Herz geschlossen.
Liebe Grüße,
Kathi
Kathi
Professional Au Pair in Arizona
Ich heiße Victoria, bin 26 Jahre alt und komme aus einer kleineren Ortschaft in Niederösterreich, südlich von Wien. Derzeit bin ich noch als Kindergartenpädagogin tätig, werde aber bald noch einmal das Abenteuer „Au Pair in den USA“ starten.

Traveling: It leaves you speechless, then turns you into a storyteller
Vor sieben Jahren entschied ich, mich bei AIFS als Au Pair Professional zu bewerben. Obwohl ich ein wenig Angst hatte, wusste ich, dass ich dieses Abenteuer auf jeden Fall starten wollte. Die Suche nach einer Gastfamilie war aufregend und nach ein paar Wochen, fand ich eine für mich passende Familie in Connecticut. Die Orientation-Days in New York waren sehr interessant: neue Gesichter, andere Sprache und schon so viele unglaublich schöne Eindrücke!
Schon in den ersten Wochen wusste ich, dass ein Jahr Amerika für mich definitiv nicht ausreichen würde. Als ich mit meiner Host Mom darüber sprach, war sie begeistert. Auch ein Umzug der Familie stand ins Haus: wir übersiedelten eine Ortschaft weiter.
Es war kurz nach New Years Eve – ein Nachmittag, den ich nie vergessen werde – als mir meine Host Mom „out of the blue“ eröffnete, dass sie mich nicht mehr brauchen konnten und mich deshalb ins Rematch schicken. Ich war geschockt und fiel aus allen Wolken. Hatte ich etwas falsch gemacht? Wieso wollte mich die Familie nicht mehr? Ich war ratlos und dennoch – nachhause zu fliegen war für mich keine Option. Ich wollte das Abenteuer „Au Pair“ auf jeden Fall durchziehen. Schließlich hatte ich bis dahin schon viele positive Erfahrungen gesammelt. Das wiederum gab mir die Kraft und den Willen weiterzumachen. So befand ich mich plötzlich unfreiwillig im Rematch. Meine Sorge, keine Familie innerhalb von zwei Wochen zu finden, löste sich schnell wieder auf. Ich wurde sehr gut von meinem Community Counselor und all den neu gewonnen Freunden aufgefangen und unterstützt. Schon nach zwei Tagen im Rematch, fand ich eine neue, wunderbare Familie ganz in der Nähe. Ich war erleichtert! Im Nachhinein betrachtet, war der gesamte Prozess das Beste, was mir passieren konnte.
Die neue Familie empfing mich sehr herzlich und unternahm alles, damit ich mich wohlfühlte. Sie hatten vier Kinder: 5-jährige Zwillinge, ein 2,5-jähriges Mädchen und einen 9 Monate alten Buben. Das bedeutete für mich anfangs eine große Umstellung, denn die erste Host Familie hatte bloß ein Kind. Doch bereits nach kürzester Zeit waren wir ein eingespieltes Team und hatten viel Spaß zusammen. Die Familie bezog mich in alle Familienaktivitäten ein und auch die Großeltern der Kinder nahmen mich auf, als wäre ich ihre Enkeltochter. Es war eine sehr schöne Zeit, weshalb ich das Programm auch um neun Monate verlängerte. Die Gastfamilie hat mich als vollwertiges Mitglied der Familie gesehen und ich habe großartige Erfahrungen sammeln können! Es war eine wunderbare Zeit und ich möchte keinen Moment davon missen.
Kulturschock 2.0
Nach einem Jahr und neun Monaten als Au Pair und einem Monat auf Reisen, war der Moment gekommen, vor dem ich mich schon lange Zeit gefürchtet hatte: der Tag meiner Abreise. Natürlich freute ich mich auf meine Familie und Freunde zuhause, doch es war schwierig für mich, Amerika hinter mir zu lassen.
In Österreich angekommen hatte ich einen Kulturschock, den ich bei meiner Ankunft in Amerika so nicht kannte. Alles war anders: Freundschaften hatten sich verändert und ich wusste anfangs nicht, wo ich hingehörte. Nach einiger Zeit der Wiedereingewöhnung und der Unterstützung meiner Familie und Freunde, war es mir jedoch möglich, meinen Platz in Österreich zu finden. Für mich war aber bereits bei meiner Abreise klar, dass ich irgendwann wieder nach Amerika gehen würde. Jetzt – nach 5 Jahren – ist es endlich soweit!
„Wherever you go becomes a part of you somehow“ (Anita Desai)
Mich zieht es immer wieder nach Amerika. Es verging kein Jahr, an dem ich nicht nach Amerika zu meiner Gastfamilie reiste – manchmal auch nur für ein Wochenende. Ich habe nach wie vor engen Kontakt zu meiner Gastfamilie und bei jedem Besuch fühlt es sich an, als wäre keine Zeit vergangen. Jedes Mal, wenn ich das Flugzeug Richtung Amerika besteige, überkommt mich ein besonderes Gefühl der Freude. 2018 habe ich endlich den Entschluss gefasst, noch einmal als Au Pair nach Amerika zu gehen. Es ist um einiges aufregender, da diesmal an viel mehr zu denken ist: Den Job zu kündigen, die eigene Wohnung aufzugeben, meinen Freund, meine Familie und Freunde zurückzulassen – quasi all das, was mir in Österreich Sicherheit gibt – ist eine sehr spannende, wenn auch nicht immer leichte Erfahrung für mich. Trotz alledem freue ich mich irrsinnig auf die Zeit in den USA!
Da ich als Pädagogin in einem Kindergarten arbeite, konnte ich in den vergangenen Jahren extrem viel Erfahrung mit Kindern sammeln. Das wiederum wirkte sich positiv auf den aktuellen Matching-Prozess aus, was ich an der Anzahl der interessierten Familien bemerken konnte. Anfangs war ich sehr daran interessiert, eine Familie an der Westküste zu finden, da ich „etwas Neues“ an Amerika kennenlernen wollte. Doch im Laufe des Prozesses wurde mir klar, dass ich die Gastfamilie unabhängig von ihrem Wohnsitz auswählen möchte. Viel wichtiger war mir, wie die Familie von sich, ihrem Alltag und dem Umgang mit ihren Kindern erzählte, welche Werte ihnen wichtig sind, aber auch ihre Ansichtsweise mit einem Au Pair zusammenzuleben. Ich wollte, dass meine zukünftige Host Family mich als Teil der Familie, aber auch als eigenständige Erwachsene wahrnimmt.
In the end we only regret the chances we didn’t take!
Ich skypte mit einigen Familien und konnte mir so ein Bild der Interessenten machen. Schlussendlich entschied ich mich für eine in Boston wohnhafte Familie mit zwei Kindern: ein 2,5-jähriger Bub und ein neugeborenes Mädchen. Wir teilen sehr viele Ansichten zu verschiedensten Themen und bereits bei unserem ersten Gespräch, fühlte es sich nach einem perfekten Match an. Für mich war auch sehr schön, dass sich die Familie nicht nur für meine Erfahrung mit Kindern interessiert hat (was natürlich ein sehr wichtiger Aspekt ist!), sie haben auch großes Interesse an meinen Hobbys und an meiner Person gezeigt.
Ich freue mich auf die neue Aufgabe und darauf, die Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten und ein Teil ihres Lebens zu werden!
Ich freue mich darauf neue Freundschaften zu schließen, neue Plätze in Amerika kennenzulernen und den kulturellen Austausch zu leben. Das Leben ist in ständiger Veränderung und ich blicke mit großer Vorfreude dem neuen Abenteuer entgegen!
Don’t call it a dream- call it a plan!
Alles Liebe,
Victoria
Victoria aus Niederösterreich
Professional Au Pair in Connecticut
Ich freue mich darauf dich kennenzulernen und deine Fragen zu beantworten!
Sara Stieler
Au Pair USA Returnerin
Beschreibe deinen Au Pair Aufenthalt in 3 Worten:
Abenteuerlich, warmherzig, erlebnisreich
Wie war deine Beziehung zu den Kindern und der Gastfamilie?
Ich hatte eine sehr gute und familiäre Beziehung zu meiner Gastfamilie, bzw. stehe ich auch Jahre später noch mit ihnen in Verbindung.
Meine Lieblingserlebnisse waren die Familienurlaube und Feiern.
Ganz besonders schön war der Urlaub in der Ferienhütte in den Adirondack Mountains.
Berge, Seen und Wald sehr schön zum abschalten und Sternschnuppen beobachten.
Beschreibe einen typischen Tag als Au Pair:
Ich habe oft am Nachmittag begonnen. Als erstes habe ich die kleinen von der Pre School und die großen vom Schulbus abgeholt.
Danach haben wir Hausaufgaben gemacht und gemeinsam mit meiner Hostmum haben wir die Kinder zu ihren verschiedenen Freizeitaktivitäten gebracht.
Am Abend habe ich Dinner für die Kinder gekocht, sie Bettfertig gemacht und ins Bett gebracht.
Oft haben meine Gasteltern und ich uns aufgeteilt, um die Nighttimestories zu lesen.
Wie war deine Unterkunft? Hast du dich schnell eingelebt?
Ich hatte ein schönes großes Zimmer mit eigenem Bad und habe mich sehr schnell eingelebt.
Meine Gastfamilie hat mich auch sehr herzlich aufgenommen und sofort wie ein Familienmitglied behandelt.
Wie hast du deine Freizeit gestaltet und neue Freunde gefunden? Gab es ein besonderes Highlight für dich in dieser Zeit?
In meiner Freizeit habe ich mich gern mit anderen Au Pairs getroffen und es wurde ziemlich schnell ein enger und fester Freundeskreis draus.
Mit einigen bin ich auch heute noch sehr eng befreundet.
Gemeinsam waren wir bei den Clustermeetings (Museen, Football Spiele, Mädelsabende...), auf Reisen, in Boston unterwegs, shoppen, Kino und vieles mehr.
Mein besonderes Highlight war für mich mehrmals New York City zu sehen und dort zu einem Musical zu gehen.
Deine Geheimtipps: Welche Orte oder Aktivitäten sollte man nicht verpassen?
Massachusetts ist sehr sehenswert und hat viele tolle Orte. Meine Favoriten sind Cape Cod, Salem und Bosten mit all seinen Sehenswürdigkeiten.
Der beste Geheimtipp ist: so viele Orte wie möglich zu sehen in der Zeit die man hat.
Der Goldene Herbst in Vermont ist wunderschön und sehr empfehlenswert.
Wie hast du dich in dieser Zeit persönlich weiterentwickelt?
Ich bin sehr aus mich rausgekommen, habe mich mehr getraut und sehr viel dazugelernt.
Und auch gelernt das man etwas bewirken kann, einen festen Eindruck bei den Kindern hinterlässt, ei Vorbild für sie ist und ihnen viel beibringen kann.
Vor allem habe ich gelernt das ich mir und auch anderen viel mehr zutrauen kann.
Wem würdest du einen Au Pair Aufenthalt empfehlen?
Jedem der etwas von der Welt sehen möchte, offen dafür ist neue Erfahrungen zu machen, andere Kulturen kennenzulernen und sich persönlich weiterentwickeln möchte.
Sandra
Professional Au Pair in Sutton, Massachusetts
Wenn du deinen Au Pair Aufenthalt in 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
Einzigartig, Unvergesslich, Persönlichkeitsverändernd!
Warum hast du dich damals für AIFS entschieden?
Bei mehreren Organisationen habe ich mich vorab informiert und mir alles angeschaut, letztendlich hat AIFS aber mit Abstand am meisten überzeugt!
Ich war bei Info-Meetings und habe mit Beratern gesprochen, die so einen tollen und optimistischen Eindruck hinterlassen haben, dass ich mich nur für AIFS entscheiden konnte!
Das Team ist so nett und hilfsbereit, in den Sozialen Medien sowie international super gut vertreten und einfach einzigartig!
Auch die Orientation Days in NYC waren ein großer Punkt, denn dort habe ich super viele Freundschaften geschlossen & einzigartige Abenteuer erlebt!
Wie war deine Beziehung zu den Kindern und der Gastfamilie? Was war dein schönstes Erlebnis mit deiner Gastfamilie?
Mit diesem Au Pair Jahr habe ich wirklich eine zweite Familie auf einem anderen Kontinent gefunden!
Die Beziehung zu meiner Gastfamilie war super eng, dementsprechend waren gemeinsame Urlaube, Spieleabende und Unterstützung immer schon vorprogrammiert.
Für mich persönlichen war es auch essenziell eine Gastfamilie zu finden, wo es einfach ''klickt'', daher bin ich super dankbar für diese wunderschöne Erfahrung!
Meine zwei Gastmädchen haben mich nie als Fremden angesehen, im Gegenteil, zwischen uns war das schon ein richtiges Geschwisterverhältnis!
Von all den tollen Momenten mit meiner Gastfamilie war mein schönstes Erlebnis wahrscheinlich unser Trip nach Mexiko, da man im Urlaub nochmal so zusammengewachsen ist & wir unvergessliche Abenteuer erleben konnten!

Beschreibe einen typischen Tag als Au Pair:
Ein typischer Alltag sah bei mir und meinen zwei Gastmädchen (school-aged) folgendermaßen aus:
- 7:30-9:00
Die Mädels aufwecken, fertig machen und frühstücken, sodass wir zügig aus dem Haus kommen und ich sie zur Schule bringen kann.
- 9:00-15:50
Pause, da meine Gastkinder in der Schule sind und ich Freizeitaktivitäten nachgehen kann wie Freunde treffen, ins Gym oder schwimmen gehen, mit meiner Familie aus Deutschland telefonieren,...
- 15:50-19:30
Gastkinder von der Schule abholen, noch etwas beschäftigen (Gemeinschaftsspiele, malen, basteln,...) und dann zu After-School-Activties bringen! Bei uns war das dann Musik-,Gesangs- & Tanzunterricht sowie Fußball!
Dann war ich auch schon Off und konnte am Abend immer noch Freunde besuchen und privates erledigen!
Wie war deine Unterkunft? Hast du dich schnell eingelebt?
Meine Unterkunft war wirklich super! Mit eigenem Kellerbereich, eigenem Zimmer und Bad, was das Entspannen immer echt sehr angenehm und ich hatte viel Platz für meine Sachen und um Leute einzuladen!
Ich habe mich auch überraschenderweise schnell eingelebt, dabei haben vor allem die Geschenke meiner Familie aus Deutschland geholfen, womit ich dann mein ganzes Zimmer dekorierte!
Meine Gastfamilie hat mein Zimmer auch schon bevor ich kam sehr schön eingerichtet, wodurch es wirklich einfach war, sich wohl zu fühlen!
Wie hast du deine Freizeit gestaltet und neue Freunde gefunden? Gab es ein besonderes Highlight für dich in dieser Zeit?
Meine Freizeit habe ich sehr aktiv und abwechslungsreich gestaltet, das Motto war immer: ,,Wir sind in Amerika, wir können nicht zuhause bleiben!''.
Ich war gerne im Gym, habe meine Freunde zum Picknick im Park getroffen und zu Angeboten meiner Nachbarschaft gegangen!
Da ich so nah an Downtown Denver wohnte habe ich einen Großteil meiner Zeit auch dort verbracht und die Zeit dort super genossen!
In meinem Leben habe ich noch nie so viele Freunde so einfach kennengelernt, wie als Au Pair!
Es gibt tonnenweise WhatsApp Gruppen in jedem Staat mit hunderten Au Pairs, monatliche ,,Cluster-Meetings'' mit immer neuen Au Pairs und so viele Begegnungen, das man wirklich jedes Mal neue Au Pairs, als auch Locals kennengelernt hat!
Mein Highlight in dieser ganzen Zeit waren tatsächlich die lebenslangen Freundschaften, die man weltweit mit Leuten schließt, da man ständig auf Abenteuer und Trips gegangen ist, die ich mir niemals entgehen lassen würde!
Deine Geheimtipps: Welche Orte oder Aktivitäten sollte man nicht verpassen?
Meine Geheimtipps für Reisen sind definitiv die ganzen Roadtrips, die man zu den ganzen Nationalparks an der Westküste machen kann!
Es macht super spaß sich mit all seinen Freunden ein Auto zu mieten und diese Naturwunder gemeinsam erleben zu können, vor allem Yosemite & Yellowstone Nationalpark!
Ansonsten ist und bleibt meine Lieblingsstadt immer New York City!
Ein Gefühl wie dieses wird man sonst nirgendwo spüren können, definitiv ein Must-Do in den USA!
Wie hast du dich in dieser Zeit persönlich weiterentwickelt?
Persönlich habe ich mich in meiner Au Pair Zeit so weiterentwickelt, wie noch nie!
In meinem ganzen Leben habe ich noch nicht so eine krasse Entwicklung mitmachen können wie diese!
Gestartet bin ich als sehr aufgeregter aber dennoch recht ängstlicher und zurückziehender Marcel, zurückgekommen bin ich als extrem extrovertierter und lebensfroher Marcel, der so viel von der Welt sehen konnte, Menschen aus allen Ländern kennenlernen durfte und zum ersten Mal so richtig auf sich gestellt war.
Auf den ersten Eindruck klingt es so beängstigend aber dieser ,,Sprung ins kalte Wasser'' hat dazu geführt, dass ich mich als ganz neue und bessere Version kennenlernen durfte, ein Urvertrauen zu mir und der Welt aufbaute und gemerkt habe, dass es keinen Traum gibt, den ich mir nicht erfüllen kann!
Die Reise als Au Pair ist nicht nur ein Jahr in deinem Leben, es ist ein ganzes Leben in einem Jahr!
Wem würdest du einen Au Pair Aufenthalt empfehlen?
Kurz gesagt: jedem!
Jeder und jede sollte sich bei Wunsch ein Au Pair zu werden unbedingt trauen!
Für schüchterne als auch für sehr offene, für ängstliche als auch selbstbewusste, für jeden wird diese Erfahrung überaus lebensverändernd!
Jemand der spaß an der Arbeit mit Kindern hat und dazu auch noch reiselustig ist wird diese Erfahrung einfach nur lieben und so viel stärker rauskommen!
Marcel
Au Pair in Denver, Colorado

Dein Au Pair Jahr in 3 Worten:
Unvergesslich, Zuhause, Wiederholungsbedarf
Wie war deine Beziehung zu den Kindern und der Gastfamilie? Was war dein schönstes Erlebnis mit deiner Gastfamilie?
Da ich zu Beginn von Covid dort war hat sich unsere Beziehung durch das viele zusammen zuhause sein sehr gefestigt.
Ich bin sehr gut mit meiner Gastfamilie zurechtgekommen und sie auch sehr mit mir.
Sie haben mich in ihre Familienfeste mit eingebunden (da sie jüdisch sind war das auch mal was ganz neues und eine neue Arten von Festen). Thanksgiving mit vielen Familienmitgliedern zu erleben war unfassbar schön.
Das Schönste am ganzen ist eigentlich, dass ich heute, 4 Jahre später, immer noch in fast täglichem Kontakt mit ihnen stehe und ich sie auch schon besuchen war und der nächste Besuch schon geplant ist.

Beschreibe einen typischen Tag als Au Pair:
Typischerweise habe ich die zwei Kids morgens separat fertig gemacht für den Tag, da ihre Schulen unterschiedliche Zeiten hatten und habe sie dann jeweils zum Bus begleitet.
Danach hatte ich erstmal ca. sechs Stunden freie Zeit für mich, in der ich meine Classes in einer englischen Unterrichtsstunde in einer Bücherei in der Nähe absolviert habe.
Zum Nachmittag kam der Große dann aus der Schule, wir haben zusammen gequatscht und er hat seine Hausaufgaben gemacht.
Bis dann die Kleine nach Hause kam mit der ich dann meistens gebacken habe oder ähnliches. Dann hatten sie ihre screentime und ich habe ihnen währenddessen ihr Abendessen zubereitet.
Dann war’s das auch schon :)
Wie war deine Unterkunft? Hast du dich schnell eingelebt?
Ich hatte tatsächlich eine ganze Etage für mich, da ich im Keller mein Zimmer hatte und nebenan das Spielzimmer war.
Fand ich super, war dadurch immer sehr ruhig und ich hatte meinen abgegrenzten Bereich, wenn ich abends dann doch mal meine Ruhe haben wollte.
Sie haben sich auch sehr Mühe gegeben alles in meiner Lieblingsfarbe zu dekorieren.

Wie hast du deine Freizeit gestaltet und neue Freunde gefunden? Gab es ein besonderes Highlight für dich in dieser Zeit?
Ich habe mich über die E-Mail-Liste, die wir immer mal wieder erhalten haben, von den Au Pairs im selben Cluster, mit Menschen connected und ebenso über die ersten drei Tage der Einweisung zu Beginn des Au Pair Jahres.
Die ganzen WhatsApp connections von vor der Ausreise konnte ich leider nicht mehr nutzen, da sich meine Gastfamilie fünf Tage vor der Ausreise nochmal geändert hat.
Deine Geheimtipps: Welche Orte oder Aktivitäten sollte man nicht verpassen?
Unbedingt an der New York City Tour teilnehmen.
Ich habe selbst der Nähe von New York gelebt später, aber bin dadurch sehr froh schonmal einen Einblick in die Stadt und auch in das Leben der Menschen bekommen zu haben.
Die Niagara Fälle und Toronto im Winter kann ich auch sehr empfehlen.
Wie hast du dich in dieser Zeit persönlich weiterentwickelt?
Da ich, wie wir alle, durch die Pandemie plötzlich vor einer neuen Herausforderung stand kann ich jetzt stolz sagen, dass ich plötzlich aufkommende Probleme jetzt viel schneller und besser bewältigen kann.
Wem würdest du einen Au Pair Aufenthalt empfehlen?
Jedem der Lust darauf hat und bereit ist sich einer kleinen Herausforderung zu stellen.
Manche Tage werden nicht leicht, aber sie werden von all den schönen Momenten, die man erlebt wieder weg gezaubert und es bleiben eigentlich nur schöne Erinnerungen im Gedächtnis.

Lisa
Au Pair

Anja war mit AIFS gleich zwei mal im Ausland. Zunächst verbrachte sie ein Jahr in Amerika als Au Pair. Sie lebte in Portland, an der Westküste der USA. Dort packte sie die Reiselust und nach ihrer Rückkehr nach Österreich dauerte es nicht lange bevor sie wieder ihren Koffer packte und nach Bali flog um an einem Freiwilligenprojekt teilzunehmen.
Anja aus Wien
Au Pair in Portland
Au Pair ist so viel mehr als nur Babysitting. Unsere ehemalige Teilnehmerin Lisa lebte 1 Jahr als Au Pair in den USA und berichtet in diesem Video, was ihr das Au Pair Programm alles gebracht hat und wie sie heute davon profitiert.
Lisa
Au Pair in New York
Ein ganzes Jahr im Ausland zu verbringen, klingt für viele nach einer halben Ewigkeit. Für mich war es damals nicht anders. Ich wusste zwar ganz genau, dass ich in meinem kleinen Dorf nicht bleiben möchte, hatte aber irrsinnige Angst und großen Respekt vor einem Auslandsaufenthalt. Der Wunsch nach Abenteuer, Abwechslung und Auslandserfahrung schlummerte aber in mir, und ließ mich nicht los.
In diesem Sinne: Hi, ich bin Julia and that’s my story.

Au Pair ja, USA nein!
Da ich mit Kindern gerne arbeitete und obendrauf eine Ausbildung zur Elementarpädagogin machte, war der Entschluss ein Au Pair zu werden mehr oder weniger gefasst. Als ich aber hörte, dass die Programmdauer für die USA 12 Monate beträgt, musste ich erst einmal schlucken. 12 Monate!? Das kam mir extrem lange vor. Zu lange! Ich begann nach Alternativen zu suchen:
Wie wäre es mit England oder Irland? Es ist viel näher und man kann auch nur für 6 Monate bleiben. Perfekt! Aber was ist, wenn ich dort Autofahren muss? Auf Linksverkehr hatte ich echt keine Lust. Und außerdem: Wollte ich nicht eigentlich immer nach Amerika? Ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Ins Land der Stars und Sternchen? Außerdem war ich in England doch schon 2x mit der Schule.
Die Gedanken und Gefühle fuhren Achterbahn. Am Ende wusste ich gar nichts mehr. Ein paar mutige Mädels aus meiner Klasse, begannen sich währenddessen für das Au Pair USA Programm anzumelden. Die Neugier, aber auch der Neid packten mich: „Wollte ich es nicht eigentlich auch ‚durchziehen‘?“
Ein paar Wochen später rief mich meine Freundin und Sitznachbarin an und teilte mir mit, dass sie nun ebenfalls den Entschluss gefasst hat, sich zu bewerben, um ein Au Pair in Amerika zu werden. Das war die Motivation und Stütze, die ich brauchte. Gemeinsam bewarben wir uns für das Programm.
Unverhofft kommt oft
Ein halbes Jahr später ging es für mich auch schon los. Drei Kinder im Bundesstaat New York warteten auf mich. Und was soll ich sagen? Ich hatte eine unglaublich tolle Zeit, mit allen Höhen und Tiefen, die zu so einem Jahr dazugehören. Ich verliebte mich in New York City und mein neues Leben in der Großstadt. Schließlich gefiel es mir so gut, dass aus 12 Monaten 21 wurden. Ja, ich habe meinen Au Pair-Aufenthalt tatsächlich um 9 Monate verlängert. So viel zum Thema: „Ach herrje, ein Jahr im Ausland ist viel zu lange!“
Ich startete nach meiner Au Pair-Zeit mit dem Studium und habe bis zum heutigen Tag nicht das Gefühl, meine Zeit in den USA ‚verschwendet‘ zu haben. Ganz im Gegenteil! Ich habe in diesen beiden Jahren sehr viel gelernt, vor allem über mich selbst. Mein Aufenthalt hat mich in jeglicher Hinsicht bereichert und auch beruflich vorangebracht. Fun Fact: 5 Jahre später zog es mich dann für ein Jahr nach Frankreich. Auch diesen Auslandsaufenthalt habe ich nie bereut. 😉
Tipp
Abschließend möchte ich allen da draußen, denen es vielleicht gleich geht wie mir damals, folgendes mit auf den Weg geben: Manchmal muss man etwas wagen bzw. ausprobieren, um herauszufinden, ob es etwas für einen ist oder nicht. Man könnte auch überrascht werden und feststellen, dass es die beste Entscheidung EVER war. Give it a shot und überrasche dich selbst! Das Studium oder der Job laufen dir jedenfalls nicht davon.
Liebe Grüße aus Wien, Julia
Julia aus Wien
Professional Au Pair in New York

Ich bin Natascha (24), komme aus dem Burgenland und lebe mittlerweile seit über 15 Monaten als Au Pair im Bundesstaat New York.
Als ich beschlossen habe nach Amerika zu gehen, war mir natürlich bewusst, dass ich Weihnachten zum ersten Mal weit weg von zu Hause verbringen würde. Als großer Weihnachtsfan habe ich mich aber sehr auf Weihnachten in den USA gefreut.
Decorate the Christmas Tree
Nach Thanksgiving ging’s dann auch schon los. Die Häuser und Gärten wurden dekoriert und weihnachtlich geschmückt. Da ich am ersten Dezemberwochenende in South Carolina war, habe ich das alles nicht wirklich mitbekommen. Deshalb war es umso schöner, am Sonntagabend zu einem wunderschön geschmückten Haus und meinem eigenen Stocking (Weihnachtsstrumpf) nach Hause zu kommen. Am Montag darauf haben wir dann unseren Weihnachtsbaum geschmückt. Meine Gastfamilie hat die Tradition, bei der die Kinder zwei Gewürzgurken-Ornamente (Christmas Pickle) im Baum verstecken und die Erwachsenen diese dann suchen müssen. Dies stellte sich als richtige Herausforderung heraus.
Ich habe natürlich auch New York City einige Male in der Vorweihnachtszeit besucht. Mir war zwar bewusst, dass viele Touristen unterwegs sein würden, aber was sich da abgespielt hat, werde ich so schnell nicht mehr vergessen. Besonders beim Rockefeller Weihnachtsbaum waren so viele Menschen, dass man teilweise ‚im Stau‘ stand. Ich muss jedoch gestehen, dass ich mir etwas mehr Dekoration und Lichterketten erwartet hatte. Deshalb habe ich mich auf den Weg nach Brooklyn begeben. Dort gibt es die „Dyker Heights“, wo die Bewohner ihre Häuser richtig crazy schmücken – so wie man’s aus den Filmen kennt!
Elf on the Shelf
Was mir die Vorweihnachtszeit auch unheimlich verschönert hat, war der „Elf on the Shelf“. Ich habe mir dazu mit meinen Gastkindern einen Film angeschaut, in dem man die Geschichte rund um den „Elf on the Shelf“ sieht. Man versteckt die Elfen also bis zum Weihnachtsmorgen an verschiedenen Plätzen im Haus, schreibt manchmal kleine Notizen dazu und denkt sich lustige Verstecke für sie aus. Da wir das in Österreich nicht haben, hat mich meine Gastmutter gefragt, ob ich mich auch einmal darin versuchen will. Es hat mir megaviel Spaß gemacht, die Elfen abends an verschiedenen Plätzen zu verstecken und dann die überraschten Gesichter der Kinder am nächsten Morgen zu sehen. Ich bin mir sehr sicher, dass ich das auch mal mit meinen Kindern machen werde, da ich diese Tradition richtig süß finde!
Weihnachtsfeiertage
Am 24. Dezember waren wir bei der Weihnachtsparty vom Bruder meines Gastvaters. Die ganze Familie hat sich dort zum Essen und Geschenketausch getroffen. Am 25. Dezember wurde ich morgens von meinen Kindern geweckt und wir sind gemeinsam nach unten zum Weihnachtsbaum gegangen. Dort ging es ans Geschenke auspacken. Danach gab’s für alle Frühstück: Spiegeleier, Speck und French Toast! Am Abend kamen die Verwandten meiner Gastmama zu uns. Es gab superleckeren Schinken, Maisauflauf (habe ich dort zum ersten Mal gegessen), selbst gemachte Brötchen, glasierte Karotten etc. Den Abend haben wir mit Dessert und Spielen ausklingen lassen.
Alles in allem habe ich die Weihnachtszeit in Amerika sehr genossen und freue mich schon auf Weihnachten dieses Jahr! Ich kann nur jedem raten, die Zeit mit der Gastfamilie zu genießen, denn sie geht zu schnell vorbei!
Liebe Grüße
Natascha

Natascha aus dem Burgenland
Au Pair in New York

ALOHA ihr da draußen! Ich bin Tina, 21 Jahre alt aus Perg in Oberösterreich, und ein ehemaliges Au Pair Professional. Schon lange vor der Matura war mir klar, dass Österreich zu klein und nicht divers genug für mich ist, weshalb nach nur kurzer Überlegung feststand, dass ich als Au Pair in die USA gehen werde. Für eine reiselustige, englischliebende Pädagogin wie mich, war dieses AIFS Programm genau das Richtige, um als Person enorm über mich hinauszuwachsen, andere Kulturen, aber auch mich selbst, sowie meine Werte und Einstellungen besser kennenzulernen.
Und so stürzte ich mich im August 2016 in mein Abenteuer. Für ein Jahr lebte ich bei der wohl wundervollsten und liebenswürdigsten Gastfamilie im Bundesstaat New York. Nach dieser Erfahrung packte mich erneut die Wanderlust, aber nicht wie geplant zurück nach Hause, sondern (im wahrsten Sinne des Wortes) ans andere Ende der Welt: als Extension Au Pair in Hawaii.
Mein Match
Nach langer, langer Suche im Mai 2017 war ich kurz davor die Hoffnung aufzugeben, noch eine passende Familie an der West Coast zu finden. Ich wollte ja schließlich im zweiten Jahr einen anderen Teil der USA sehen. Doch plötzlich – pop – schien eine E-Mail auf, die der erste Schritt in mein Extensionyear sein sollte. Nach dem ersten Skype-Interview mit „meiner Hawaii Family“, wie ich sie liebevoll nannte, war mir klar, dass ich mein zweites Jahr als Au Pair nirgends anders und mit keiner anderen Familie verbringen wollte. So hüpfte ich Ende August 2017 erneut ins eiskalte Wasser und zog bei der Familie, die ich schließlich genauso ins Herz schloss wie die in New York, in Kailua auf O‘ahu ein. Die Sonne, der Strand, die Palmen und das Meer (nur eine Gehminute von meinem Zuhause entfernt) raubten mir den Atem und je mehr ich von Hawaii kennenlernte, umso mehr verliebte ich mich in die Inseln und mein Inselleben. Der ‚Aloha Spirit‘ wurde auch für mich zum Lebensgefühl und so fühlte sich der abgelegenste Ort der Welt keine einzige Sekunde einsam an.
Hier ist es toll, weil …
… die Landschaft atemberaubend ist!
Auch wenn Hawaii Großteils für seine Strände bekannt ist, hat es so viel mehr zu bieten als das. Vom Dschungel, über Berge, bis hin zu Vulkanen kann man in dem pazifischen Inselstaat wirklich alles finden. Die wunderschönsten Blumen und exotischsten Pflanzen sowie versteckte Wasserfälle findet man am besten beim Wandern durch die Wälder. Wenn man lieber mit einem Ausblick auf den Ozean belohnt werden möchte, ist der nächste Berg nicht weit, oder – für die Faulen/Mutigen unter uns – man geht Skydiven.
… die Insel selbst der Schatz am Ende des Regenbogens ist!
Fast täglich kann man hier und dort einen Regenbogen erspähen und seien wir uns ehrlich, wer von uns wird nicht zum kleinen Kind und ‚super excited‘ beim Anblick eines solchen!?
… die Sonnenuntergänge einzigartig sind!
No more words needed!
… man das Meer vor der Haustür hat!
Ich war eigentlich nie eine Person, die das Meer besonders liebte. Der Gedanke an Quallen, Haie oder anderen Dingen, die mich eventuell berühren könnte, wenn ich zu weit ins offene Meer hinausschwimme, machte mir schon als Kind Angst. Umso unglaublicher ist es, dass der Pazifik das ist, was ich an Hawaii am meisten vermisse (abgesehen von meinen 3 Gastkindern). Ob abendliche Strandspaziergänge, Ausflüge am Boot mit meiner Gastfamilie, Schnorcheltrips, Surfversuche oder einfach nur eine Runde Schwimmen: der Pazifische Ozean weiß zu beeindrucken. Mein persönliches Highlight waren allerdings die diversen Tauchgänge, die ich im Rahmen meiner Tauchausbildung machen durfte. Bis zu 40 Meter tief im Ozean konnte ich Schiffswracks erkunden und auf Tuchfühlung mit Meeresschildkröten, Haien (ja, nach drei Begegnungen mit den „ach so gefährlichen Meeresbewohnern“ bin ich nun regelrecht fasziniert von ihnen), Oktopussen, Delfinen& Co gehen.
…man die Menschen und den Lifestyle einfach lieben muss!
„Aloha– it’s not just a word, it‘s a way of life.” Es bedeutet unter anderem „Zuneigung, Nächstenliebe und Mitgefühlt“ und wenn man selbst noch nicht auf Hawaii war, kann man sich das Lebensgefühl und den ‚Aloha-Spirit‘ nur schwer vorstellen. Die Menschen sind die freundlichsten, die ich je getroffen habe (naja, die meisten zumindest), sie sind immer offen für eine kurze Unterhaltung, nehmen das Leben nicht immer allzu ernst und genießen es einfach in vollen Zügen.

Meine Tipps an zukünftige Au Pairs
Auch wenn es nun vielleicht verlockend klingt, sich von der Gegend beeinflussen zu lassen, ist mein Tipp: Triff deine Entscheidung in erster Linie nach der Gastfamilie. Du wirst ein Jahr oder länger mit diesen Menschen zusammenwohnen und sollst dich wohlfühlen! Nur so kannst du dieses Abenteuer in vollen Zügen genießen. Stell bei den Skype-Gesprächen viele Fragen und lass dir bei der Entscheidung Zeit, bis du dir ganz sicher bist. Die richtige Gastfamilie wird verstehen, dass du deine Entscheidung gut überdenken musst – aber am wichtigsten ist: „Trust your gut“.
Und wenn du dann bei der Familie angekommen bist, sei offen für neues! Sei du selbst! Spring über deinen Schatten! Rede mit allen möglichen Menschen! Get out of that comfort zone! Have fun! This is your time!

Tina aus Perg
Professional Au Pair in Hawaii

Ich bin Natalie, 22 Jahre alt und ich wollte schon seit meinem 14. Lebensjahr für ein Jahr weggehen und nachdem ich dann mit 17 in New York und Miami war, war mir sofort klar, dass es Amerika werden sollte.
Ich habe mich schlau gemacht, was es für Möglichkeiten gibt, und bin schließlich auf das Au Pair Programm gestoßen, welches mich sofort überzeugt hat. Es ist einfach die perfekte Gelegenheit die Sprache, aber auch die Kultur der USA kennenzulernen und ein Teil davon zu werden – und das war für mich das Wichtigste.
Richmond, Virginia
Ich hatte viele Familienvorschläge aus vielen großen Städten, wollte unbedingt an die Westküste und am besten auf Mädchen aufpassen. Nun lebe ich seit August 2017 in Richmond (Virginia) – East Coast, passe auf zwei Jungs auf (7 und 9 Jahre) und könnte nicht glücklicher sein! Meine Familie ist super witzig und offen. Ich liebe meine zwei Jungs über alles und habe hier Freunde gefunden, die ich um nichts auf der Welt wieder hergeben würde. Ehrlich gesagt, wusste ich davor nicht gerade viel über Virginia, aber inzwischen könnte ich mir keinen besseren Bundesstaat zum Leben vorstellen!
Bei schönem Wetter verbringe ich ganz viel Zeit am River – oft gibt es dort Festivals oder andere Sachen. Wenn ich am Wochenende freihabe, mache ich häufig Road Trips oder fahre mal einen Tag nach D.C. oder Virginia Beach. Falls das Wetter mal nicht so toll ist, haben wir eine riesige Shopping-Mall in der Nähe, die sich super eignet, um Freunde zu treffen oder einfach herum zu bummeln. Außerdem liebe ich es total hier ins Kino zu gehen.

Hier ist es toll, weil …
Ich war nun schon in vielen amerikanischen Städten: L.A., New York, Chicago, Boston, etc. und wirklich nirgends könnte ich mir vorstellen zu wohnen. Ich habe mich so sehr in Richmond verliebt – was ich niemals gedacht hätte. Hier fühle ich mich sicher, die Leute sind viel freundlicher und hilfsbereiter als sonst wo, der Verkehr ist super easy und auch mit dem Au Pair Gehalt kommt man hier super zurecht, weil es einfach nicht so überteuert ist wie im Rest der USA. Ich lebe direkt in der Stadt und kann die meisten populären Orte zu Fuß erreichen. Was ich noch sehr an Virginia liebe, ist das Wetter. Wir hatten zwar einen harten, dafür kurzen Winter und im April hat es nochmal kurz für zwei Tage geschneit, dafür hatten wir aber bis November noch 26 Grad und Sonne. Da kann es einem nur gut gehen! Alles in allem hat Richmond einfach Charakter und ist meiner Meinung nach etwas Besonderes und sicher eine der lebenswertesten Städte hier.
Mein Tipp an zukünftige Au Pairs
Mein wichtigster Tipp ist: Lasst euch Zeit in der Matchingphase und sucht die Familie auf KEINEN FALL nach dem Ort aus! Reisen kann man während des Jahres immer noch, aber leben muss man mit der Familie ein ganzes Jahr. Lasst euch eines gesagt sein: Wenn die Familie passt, dann werdet ihr euch überall wohlfühlen, egal ob Groß- oder Kleinstadt und egal ob East oder West Coast! Was mir auch sehr geholfen hat, war mit dem damaligen Au Pair meiner Familie zu skypen – es ist immer gut direkt von einem Au Pair zu hören, wie das Leben dort ist.
Alles in allem bin ich super dankbar für dieses Jahr und für meine Gastfamilie, die für immer meine zweite Familie bleiben wird. Ich kann mir gar nicht vorstellen sie in 2 ½ Monaten zu verlassen, weil ich sie einfach so ins Herz geschlossen habe. Ich muss wirklich sagen, dass ich mich extrem weiterentwickelt habe durch dieses Jahr und ich jedem ans Herz legen würde, sich diese Chance nicht entgehen zu lassen! Am Ende bereut man nur, was man nicht gemacht hat. Ich bin wirklich überglücklich den Schritt gewagt zu haben und mein Leben quasi in eine ganz neue Richtung lenken konnte.
Liebe Grüße,
Natalie

Natalie
Au Pair in Richmond, Virginia

Mein Name ist Katharina (20) und ich bin seit ca. 8 Monaten als Au Pair Professional in Amerika. Ich wohne mit meiner Familie in Bethesda, Maryland und könnte hier nicht glücklicher sein. Ich passe auf drei Kinder auf: Zwillinge, die achte Jahre alt sind und ein 10-jähriges Mädchen. Ich liebe die Arbeit mit ihnen. Eines der Kids macht meinen Alltag besonders spannend – einer meiner Jungs hat nämlich Autismus. Das war von Anfang an klar und wurde bei den zahlreichen Skype-Gesprächen vor meiner Ausreise ausführlich besprochen. Ich habe bereits vorab viel über sein Verhalten und seine Krankheit erfahren.
Autismus
Mein Gastkind nimmt jeden Tag viele verschiedene Medikamente, ist größtenteils nonverbal und hat oft Anfälle. Während diesen beißt, kratzt und zwickt er sich selbst und andere, schreit und weint. Wie für Autisten üblich, gibt es Bereiche, die bei ihm besser ausgeprägt sind als andere. Beispielsweise ist seine Grobmotorik viel besser ausgeprägt, als seine Feinmotorik. Trotzdem ist er blitzgescheit und meistert seinen Alltag ziemlich ähnlich wie sein Zwillingsbruder. Wie meine Gastmutter so schön sagt: „The world is a place with a lot of challenges for him, but he is doing his best.”
Unser Alltag
In Amerika ist der Umgang mit Autismus unfassbar bewundernswert. Untertags geht mein Gastkind auf eine besondere Schule nur für Kinder mit Autismus. Er wird in der Früh von einem Schulbus abgeholt und am Nachmittag wieder nach Hause gebracht. Dort gibt es dann einen Snack. Gegen 16:30 Uhr kommen Therapeuten zu uns nach Hause und er hat ABA (“Applied Behavior Analysis“, was so viel wie angewandte Verhaltensanalyse bedeutet). Zwischendurch gebe ich ihm seine Medizin. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit der ganzen Familie bade ich ihn und bringe ihn ins Bett. Einmal pro Woche fahren wir in ein Therapiezentrum, wo er zusätzlich „Speech Therapy“ (Sprachtherapie) und „Occupational Therapy“ (Beschäftigungs-/Bewegungstherapie) hat.
Herausforderungen die der Alltag mit sich bringt
Die Arbeit mit meinem Jungen bringt viele Herausforderungen mit sich und es ist nicht immer ganz einfach mit ihm. Die vielen Tantrums, sein selbstverletzendes Verhalten und die Tatsache, dass er hauptsächlich nonverbal kommuniziert waren zu Beginn eine große Herausforderung für mich. Seine Tantrums haben verschiedene Auslöser: Wenn er sich beispielsweise nicht gut fühlt, wenn er Schmerzen hat, sich missverstanden fühlt oder einfach frustriert ist. Vor allem an Anfang war es für mich ziemlich schwierig damit klarzukommen, aber innerhalb kürzester Zeit wurde unsere Beziehung immer besser und die Kommunikation immer einfacher. Unterstützend hat er ein kleines iPad mit einem besonderen Sprachprogramm. Da er nicht komplett nonverbal ist, gibt es einige Wörter, die er sagen kann, und diese gilt es richtig zu deuten. Seine Sprache ähnelt einer Babysprache, und anfangs war es sehr schwer, seine Äußerungen richtig zu deuten. Mittlerweile weiß ich zu 95 %, was er möchte oder sagen will und kann dementsprechend reagieren.
Seine Anfälle werden besonders in der Öffentlichkeit zu einer besonderen Herausforderung, denn schnell erntet man abwertende oder verächtliche Blicke, wenn das Kind bei McDonalds plötzlich zum Schreien, Weinen und Toben beginnt. Da heißt es dann, Ruhe zu bewahren.
Es sind aber die vielen kleinen Momente, die meine Arbeit besonders machen. Wenn er mir beispielsweise ein Bussi gibt, um „I love you.“, zu sagen oder sich auf meinen Schoß setzt und mich umarmt. In diesen Momenten weiß ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, und bin einfach nur dankbar, diese Erfahrung machen zu dürfen und ein kleiner Teil seines Lebens sein zu können.
Was ich bis jetzt gelernt habe
Durch die Arbeit mit meinem Kleinen habe ich in den letzten sechs Monaten sehr viel über mich selbst und andere lernen können. Ich hätte zum Beispiel nie gedacht, dass es mir einmal so egal ist, was andere Menschen über mich denken. Jeden Tag darf ich miterleben, wie mein Gastkind trotz der Einschränkungen und besonderen Bedingungen sein Leben meistert, neue Dinge lernt und immer selbstständiger wird.
Warum eine Familie mit einem Special Needs Kind?
Während meiner Ausbildung zur Pädagogin habe ich mit einigen Kindern zu tun gehabt, die besondere Bedürfnisse hatten und ich fand das Arbeiten mit ihnen schon immer sehr spannend. Es hat einen gewissen Reiz Kinder mit erhöhtem Förderbedarf bei ihrer Entwicklung zu unterstützen und sie geben einem so viel zurück. Die Entscheidung mit meiner Gastfamilie zu matchen, war eine ziemlich einfache für mich und ich habe sie bis heute nicht bereut.
Natürlich ist es eine große Verantwortung, die man übernimmt. Es gehört auch viel Mut, Geduld, Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen dazu, aber es gibt für mich nichts Schöneres, als wenn mein kleiner Zwerg mich anstrahlt und einfach nur glücklich ist, wenn er mich sieht.
Alles Liebe,
Katharina
Katharina
Professional Au Pair in Bethesda, Maryland
Hallo!
Ich bin Sabrina, 21 Jahre alt und komme aus der Nähe von Köln.
Ich war von 2014 bis 2015 für ein Jahr als EduCare in den USA und habe bei einer Gastfamilie in einem Vorort von New York gelebt. Meine Gastkinder waren schon 13 und 16 Jahre alt. Bei dem EduCare Programm ist es üblich, dass man ältere bzw. mindestens schulpflichtige Gastkinder hat. Zusammen mit ihnen, meinen Hosteltern und unserem Hund haben wir ein unbeschreiblich schönes Jahr erlebt. Jetzt bin ich duale Studentin in der internationalen Wirtschaft!
Ich bin über das Internet auf AIFS gekommen und war von Beginn an von der persönlichen Atmosphäre beeindruckt. Mir war schon sehr lange im Voraus bewusst, dass ich nach dem Abi mal ein Jahr in den Staaten bei einer Gastfamilie leben möchte, um das wirkliche Leben in Amerika zu erfahren. Außerdem war es mir auch wichtig, dass ich für meinen Lebensweg danach etwas vorweisen konnte – neben den Sprachkenntnissen und der verantwortungsbewussten Aufgabe der Kinderbetreuung. Deshalb entschied ich mich für das EduCare Programm, bei welchem ich öfter zum College gegangen bin, als ich es bei einem normalen AuPair Programm hätte machen können.
Ich hatte zwar keine konkreten Pläne, wie es nach dem Jahr für mich weiter gehen sollte, aber ich wusste, dass ich einen wirtschaftlichen Weg einschlagen wollte. Deshalb habe ich neben einer Travel Class und zwei bis drei Englisch Kursen, die mich auf den TOEFL Test vorbereitet haben, auch Business Englisch Kurse belegt die, unter anderem, Marketing oder Geschäftsgespräche thematisierten.
Nach dem Jahr in den USA habe ich ein duales Studium angefangen und studiere nun Retail-Management (Handelsmanagement). Bei dem dualen System bin ich über das Jahr verteilt an der Uni und bei meinem Kooperationsunternehmen. Mein Arbeitgeber ist eine internationale Firma mit Hauptsitz in den Niederlanden und Standorten rund um den Globus.
Interne Sprache ist – wie kann es anders sein – Englisch. Durch mein EduCare Jahr habe ich hinsichtlich der Sprache einen riesen Vorteil, um mit Kollegen und Kunden auf der ganzen Welt zu kommunizieren. Durch das Jahr in einem anderen Land und einer anderen Kultur bin ich wiederum anderen Kulturen gegenüber noch aufgeschlossener, was sich positiv auf meinen Freundeskreis auswirkt, der sich ebenfalls rund um den Globus verteilt.
Rückblickend, kann ich einen Aufenthalt als AuPair/ EduCare nur empfehlen. Es erleichtert einem so vieles, vom Job bis hin zur Kommunikation im Urlaub. Besonders die Kombination der sprachlichen Kenntnisse und der Kinderbetreuung ist bislang immer positiv begrüßt worden, besonders auf dem Arbeitsmarkt.
Mit meiner Gastfamilie habe ich auch heute noch Kontakt und besuche sie, wenn möglich, regelmäßig. Sie sind meine zweite Familie geworden und ich bin froh und dankbar, dass ich diese Lebenserfahrung mit ihnen machen durfte. Im Zuge meines Studiums werde ich auch ein Auslandssemester in den USA absolvieren und definitiv bei Ihnen in der „Heimat“ New York vorbeischauen.
Sabrina aus Köln
EduCare Au Pair in New York

Mein Name ist Mariel und für mich ging die Reise in die Staaten im Oktober 2019 los. Ich hatte so viele Pläne und Vorstellungen im Kopf für dieses ganz besondere Jahr und habe so viele Orte aufgeschrieben, die ich unbedingt bereisen wollte. Ich habe mich gefragt, wen ich wohl alles kennenlernen werde und was für Chancen und Herausforderungen auf mich zukommen werden. An die letzten Tage in Deutschland kann ich mich noch ganz genau erinnern. Ungeduldig habe ich darauf gewartet, dass es endlich losgeht. Und dann war es soweit! Ich kam in Amerika an und es war überwältigend.
Die Anfangszeit in den USA
Die Anfangszeit war eine extrem aufregende Zeit für mich. Alles war so neu, die Menschen haben nur Englisch gesprochen, die Straßen sahen anders aus, alles erschien so viel größer als zuhause. Schnell habe ich mich gut in meiner Gastfamilie einleben können. Genauso schnell habe ich andere Au Pair Freunde kennengelernt, mit denen ich viele lustige Sachen unternehmen und neue Orte bereisen konnte. Nach einigen Monaten habe ich mich so richtig in meinen neuen Alltag einleben können und alles schien wie von allein zu funktionieren. Den Winter hatten wir gerade gut überstanden und alle haben sich auf die Frühlings- und Sommeraktivitäten gefreut.
Und plötzlich ist alles anders…
Doch dann sollte alles anders kommen. Das Corona-Virus hatte uns da einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gezogen. Anstatt dem Vereinssport draußen im Freien nachzugehen, in Freibädern zu schwimmen und Sommercamps zu besuchen, wurden Einschränkungen des öffentlichen Lebens ausgesprochen. Was heißt das nun für mich als Au Pair? Im März hatte der Staat beschlossen, alle Schulen bis August zu schließen, eventuell sogar länger. Alle Kinder sind also rund um die Uhr für mindestens fünf Monate zuhause.
Der neue Alltag während der Pandemie
Legoland, Büchereien, Zoos, Museen, Kinos, etc. sind auch geschlossen. Ich dachte mir also: ,,Das bedeutet, die Kinder sind nicht nur fünf Monate rund um die Uhr zuhause, sondern es gibt auch absolut nichts, was wir unternehmen könnten, um ein bisschen Spannung in ihr Leben zu bringen.‘‘ Das waren die Auswirkungen auf mein Arbeitsleben mit den Kids. Aber natürlich hat das auch Auswirkungen auf mein Privatleben gehabt. Denn Au Pairs gehen gerne shoppen, in Restaurants essen, ins Fitnessstudio und vor allem wollen wir etwas vom Land sehen.

Zurück nach Deutschland?
Jeder kann sich wohl vorstellen, dass man dann natürlich grübelt, was man denn jetzt machen soll. Keiner kann mir sagen, wie lange diese Lage so bleiben soll. So hatte ich mir mein einzigartiges Jahr natürlich nicht vorgestellt. Ich habe nach und nach mitbekommen, dass einige Au Pairs in meiner Umgebung zurück nach Hause geflogen sind. Sollte ich in dieser unerwarteten Lage jetzt auch nach Hause fliegen?
Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass dies für mich nicht in Frage käme! In diesen letzten Monaten habe ich meine Gasteltern und besonders meine Gastkinder wirklich lieben gelernt. Ich war noch nicht bereit dazu, jetzt zurück nach Deutschland zu gehen. Und was würde ich dann in Deutschland machen? Ich würde nach Hause kommen, könnte natürlich für zwei ganze Wochen niemanden sehen, da ich in Quarantäne bleiben müsste. Außerdem wäre es gerade jetzt auch nicht ideal, unerwartet mein Studium zu beginnen. So stellt man sich sein nach Hause kommen nach so langer Zeit auf jeden Fall nicht vor.
Ich habe mich dann dazu entschieden, die Situation so anzunehmen, wie sie kommt. Ich brauche nicht zu lügen – es hat den Kindern anfangs natürlich Schwierigkeiten bereitet, ihre Freunde auf einmal nicht sehen zu dürfen, total aus ihrer normalen Routine raus geworfen zu werden. Wir haben uns dann also eine neue Struktur im Alltag aufgebaut.
Nun ist Homeschooling angesagt
Der Tag beginnt bei uns genauso früh wie auch an einem normalen Schultag. Meine Große hatte einen riesen Spaß daran, ihren Stundenplan selbst mitgestalten zu können. Alle halbe Stunde klingelt ihr Wecker und sie kann eine neue Aufgabe beginnen. Mit dem kleinen Vierjährigen setze ich mich jeden Tag hin und wir gehen das Alphabet durch. Ich bringe ihm also jeden Tag einen neuen Buchstaben bei, wobei er mit entscheiden darf, welchen Buchstaben er denn heute lernen möchte. Zur Mittagszeit bietet eine Schule in der Nähe kostenlose Lunch-Pakete für die Kinder an. So fahren wir also alle gemeinsam dorthin, bleiben natürlich im Auto sitzen und genießen das Mittagessen. Das ist eine gute Gelegenheit, mal rauszukommen und gleichzeitig eine schöne Routine.
Draußen darf getobt werden
An besonders warmen Tagen schnappen wir uns eine Decke und picknicken zusammen im Garten. Das bringt dann auch ein bisschen Abwechslung in den Alltag. Neben den Schulaufgaben versuchen wir besonders viel rauszugehen, sei es in den Garten, Spazieren oder Fahrradfahren üben. Im Garten wird dann getobt und all die aufgestaute Energie rausgelassen. Meine Kids lieben es mit mir Fußball zu spielen. Ich passe außerdem noch auf ein 9 Monate altes Baby auf. Während wir draußen Fußball spielen, liebt sie es in ihrer Schaukel leicht hin und her zu schwingen und uns zu beobachten. Außerdem gibt es draußen so viele spannende Sachen für sie zu entdecken. Oftmals hoppeln ein paar Hasen durch unseren Garten, Eichhörnchen springen von Baum zu Baum und lauter Insekten schwirren durch die Lüfte.

Abwechslung für die Kids
Neben den Aktivitäten im Garten gehen wir zudem oft spazieren und versuchen dabei im Wald die Natur zu erkunden. Die Blätter sprießen an den Bäumen, die Blumen kommen aus der Erde geschossen und man sieht die Veränderungen von Tag zu Tag. Meine Kids lieben es, sich diese Sachen genau anzuschauen. Dann sprechen wir darüber, was da gerade mit den Pflanzen passiert und wieso. Auf dem Weg zu einem Bach sammeln wir Steine, Blätter und Äste ein. Dort angekommen werfen wir die gefundenen Sachen ins Wasser und rätseln, was wohl im Wasser schwimmen wird und was wohl untergehen wird. Das ist ein guter Weg, um die Kinder spielerisch lernen zu lassen.
Wieder zuhause angekommen bleibt mir und den Kindern immer noch etwas Zeit, um etwas zu machen, was die Kinder entspannt. So lieben wir es gemeinsam zu backen, Experimente zu machen, Steine zu bemalen, mit Knete zu spielen, Limonade selbst zu machen und vieles anderes. Dann ist der Tag auch schon wieder vorbei und wir haben ihn wirklich schön aktiv miteinander verbracht.
In dieser Zeit arbeiten die Eltern ungewöhnlicherweise auch von zuhause. Ich weiß, dass es da vielen Au Pairs genauso wie mir am Anfang ging. Es ist sehr schwierig, die Kinder davon abzuhalten, ständig in das Zimmer der Eltern zu rennen. Besonders die kleinen Kinder verstehen nicht so recht, wieso sie denn nicht zu Mama und Papa gehen können, wenn diese doch die ganze Zeit da sind. Um dieses Problem zu bewältigen, hat es ein bisschen Zeit gebraucht. Das Stichwort an dieser Stelle ist Ablenkung! Ich versuche keine Langeweile aufkommen zu lassen. Gerade draußen in der Natur zu sein, bewirkt einiges. Auch wenn es frustrierend ist, dass man nicht weiß, wann man wieder Trips planen kann, um die Reisepläne umzusetzen, gibt mir das Au Pair Jahr so viel mehr.
Ich würde es immer wieder machen!
Ich habe die einzigartige Chance in einer tollen amerikanischen Familie zu leben und die Kultur kennenzulernen, wie man sie nicht besser kennenlernen kann. Wir Au Pairs leben gerade das Jahr, an welches wir uns ein Leben lang zurück erinnern werden. Und immer wieder, wenn wir an diese Zeit zurückdenken, werden all die schönen Bilder in unsere Gedanken schießen, die ganzen Umarmungen der Kinder, die schönen Aktivitäten, die man zusammen mit ihnen erlebt hat. Und jedes Mal wird uns ganz warm ums Herz werden. Eins ist sicher: Wir werden niemals bereuen, dieses Jahr im Ausland gemacht zu haben!
Ich habe eine unglaublich schöne und intensive Zeit mit den Kindern. Und mir ist bewusst, dass diese Zeit nur begrenzt ist, deshalb versuche ich sie in vollen Zügen zu genießen. Ich bin mir sicher, dass diese ungewöhnliche Lage, die uns allen so viel Zeit mit unseren Hostkids schenkt, uns ganz besonders mit ihnen verbindet. Diese Situation schweißt uns Au Pairs nochmal auf eine ganz andere Art und Weise mit der Gastfamilie zusammen und dafür bin ich sehr dankbar.

Mariel
Au Pair in den USA
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Annette von AIFS
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Zudem unterstützen wir dich bei allen Schritten des Visumprozesses, von der Vorbereitung deiner Unterlagen bis zur Terminvereinbarung für das Visumgespräch. Das bedeutet für dich:
✅ Teilnahme an einem offiziell anerkannten Au Pair Programm in den USA
✅ Unterstützung bei der Beantragung des J-1-Visums
✅ Bereitstellung aller notwendigen Programm- und Visumsunterlagen
✅ Beratung vor der Einreise und während deines Aufenthalts in den USA
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