Auslandssemester in England – Finanzierungstipps und Tricks

Unsere ehemalige Teilnehmerin Katja hat zu ihrer Schulzeit einen Schüleraustausch und während ihres Studiums ein Auslandssemester in England absolviert. Mittlerweile ist sie berufstätig und betreut u.a. den Blog von Sudentjob und gibt euch Tipps wie ihr euch einen Auslandsaufenthalt finanzieren könnt:
Leben und studieren im Land von Shakespeare und der Queen… klingt ja wie ein Traum! Ich muss sagen, das war es auch. Vielleicht nicht unbedingt aus diesen Gründen, aber dennoch werde ich meine Zeit in England niemals vergessen. Ich bin der Meinung, dass der Ort lange nicht so wichtig ist wie die Leute, die du dort triffst. Und da hatte ich unfassbares Glück.
Nachdem ich damals mit AIFS bereits einen Highschool Aufenthalt in England verbracht habe, wusste ich, dass ich auf jeden Fall wiederkommen würde.
Immer öfter entscheiden sich deutsche Studenten fürs Ausland und daher überlegte ich auch nicht lange. Mit einer Auslandsorganisation lässt sich so etwas viel einfacher organisieren und da ich vorher bereits gute Erfahrungen mit AIFS gemacht hatte, entschied ich mich, wieder über sie meinen Aufenthalt zu buchen. Ein Auslandssemester in England sieht auf dem Lebenslauf sehr gut aus, denn englische Unis haben einen sensationellen Ruf. Im Endeffekt wurde es bei mir die Richmond University in London, eine englische Uni die nach dem amerikanischen System läuft.

Da ich von einer Freundin gehört hatte, wie wunderschön und international es dort sei, freute ich mich sehr auf den Anfang meines Semesters.
Ein Auslandssemester ist natürlich nie günstig und es kommen immer unerwartete Kosten auf einen zu. Auch wenn ich, dank AIFS, einen Kostenüberblick hatte, fallen eben doch hier und da Dinge an, auf die ich nicht vorbereitet war.
Beispielsweise war mir von Anfang an klar, dass ich mein Semester dort in vollen Zügen genießen möchte. Daher habe ich mir in Deutschland schon einen Studentenjob gesucht, der sich gut mit meinem Studium vereinbaren lässt, damit ich ein wenig finanziellen Puffer ansparen konnte. Es gibt viele coole Jobs, die du einfach neben deinem Studium ausführen kannst. Zum Beispiel Transkriptionsaufgaben übernehmen, wo du quasi dafür bezahlt wirst, Audio-Gespräche oder Interviews abzutippen. Wenn du etwas mehr Zeit hast, dann empfehle ich einen Promotionjob am Wochenende für verschiedene Organisationen oder natürlich der altbekannte Kellnerjob. Ich habe beispielsweise als Reisebegleitung für Jugendreisen gearbeitet. Zufälligerweise ebenfalls in England.
Eine persönliche Empfehlung von mir ist allerdings, dass du während deines Aufenthalts keinen Nebenjob ausübst. Du sollst dich schließlich hauptsächlich auf dein Studium konzentrieren, damit du all deine Kurse bestehst. Deshalb kümmere dich lieber davor darum, so hast du dann keinen Stress im Ausland.

England ist unfassbar facettenreich und natürlich wunderschön. Es macht großen Spaß, das Land auf eigene Faust zu erkunden. Am besten ist es mit ein paar Kommilitonen, so ist Backpacking und Schlafen in heruntergekommenen Hostels halb so wild. Viele kommen aus dem Europäischen Ausland und den USA. Ich habe während meiner Zeit dort viele Freundschaften geschlossen, die über die eigene Landesgrenze hinausgehen. Ein weiterer Tipp ist das Einkaufen in günstigen Supermärkten. Wie auch in Deutschland gibt es teure und preiswerte Läden und wenn du dich schlau anstellst, kannst du deine Kosten für Lebensmittel relativ niedrig halten. Während Marks & Spencers und Sainsbury’s eher teure Produkte verkaufen, sind ASDA und Lidl auf jeden Fall preisgünstiger. Bei ASDA gibt es übrigens nicht nur Lebensmittel, sondern auch Schreibwaren, Schuhe und andere Kleidung.
Klar, diese Tipps lassen sich ganz easy auch auf andere Städte und Länder übertragen, deshalb lohnt es sich, sie zu verinnerlichen. Zwar ist ein Auslandsaufenthalt jeglicher Art kostspielig, allerdings macht dieser Artikel es hoffentlich deutlich, dass du kein Millionär sein musst, um solch eine tolle Erfahrung machen zu können. Wenn all das trotzdem zu teuer für dich ist, wie wäre es dann mit einem vergüteten Job im Ausland?
Wie du siehst, es gibt immer einen Weg.
Zum Schluss, noch ein kitschiger Spruch für alle, die das Reisen lieben: Travelling is the only thing you buy that makes you richer 🙂

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